Produktion unter Druck Xometry-Umfrage: KI wird zum Wachstumstreiber

Quelle: Xometry 2 min Lesedauer

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Produzierende Unternehmen stehen unter steigendem Druck: Kunden erwarten hohe Qualität, kurze Lieferzeiten und transparente Lieferketten, zeigt eine Umfrage von Xometry. KI entwickelt sich zum zentralen Wachstumstreiber.

Diese Themen treiben die Branche derzeit besonders um.(Bild:  Xometry)
Diese Themen treiben die Branche derzeit besonders um.
(Bild: Xometry)

Die Produktionsplattform Xometry hatte im August mehrere hundert Führungskräfte in der Fertigungsindustrie in Europa und USA befragt. Ein wichtiges Ergebnis des Branchenreports: Künstliche Intelligenz wird zum zentralen Wachstumstreiber. Randy Altschuler, CEO von Xometry, zu den Erkenntnissen der Umfrage: „Hersteller stehen unter starkem Druck, mit weniger mehr zu erreichen. Das gilt insbesondere, weil ihre Kosten steigen und zugleich globale Störungen anhalten.“  

KI hinterlässt deutliche Spuren im Geschäftsergebnis

Wie die Studie weiter zeigt, hat sich die KI zu einem entscheidenden Werkzeug für die fertigende Industrie entwickelt. Dies hätten 82 Prozent der Manager angegeben. Die Hälfte von ihnen berichtet zugleich, dass KI bereits einen signifikanten Beitrag zu ihrem Geschäftsergebnis liefere. 

Wo kommt KI zum Einsatz?

KI wird in der Fertigungsindustrie vor allem in der Angebotserstellung, Produktionsplanung und Qualitätssicherung eingesetzt. Ingenieure profitieren zudem von automatisierten Designprüfungen (DFM), welche Fehler frühzeitig erkennen und die Entwicklungszeit stark verkürzen. So wird KI repetitive Aufgaben wie manuelle Angebotsvergleiche oder die Planung standardisierter Prozesse automatisieren. Damit haben Ingenieure mehr Zeit für Innovation und die Optimierung technischer Details. KI verändert Arbeitsweisen, schafft Freiraum für kreative und strategische Aufgaben und hilft Teams, ihre Arbeit effizienter und stressfreier zu gestalten. Wie die Studie weiter ergab, wird die Technologie immer öfter in angeschlossenen Bereichen wie Lieferkette, Beschaffung und Qualitätskontrolle angewendet. Dort werde sich entscheiden, wie innovativ die Branche bleiben könne.

Agilität durch digitale Arbeitsabläufe sichern 

Ein weiterer Produktions-Trend liegt dem Report zufolge in mehr Agilität. So planten drei Viertel der befragten Manager eine Verlagerung von Produktionsstandorten. Dafür seien stabile digitale Arbeitsabläufe entscheidend. Mit deren Integration sowie der Stärkung von Liefernetzwerken könnten Hersteller ihre Kosten reduzieren und schneller arbeiten. Die erfolgreichsten Firmen würden ihre Systeme heute proaktiv auf Tempo, Belastbarkeit und Anpassungsfähigkeit ausrichten, heißt es.

Trend zur marktorientierten Preisgestaltung

Auch bei der Ausgestaltung der Preise sehen die Verfasser des Reports einen Trend zu neuen Strategien. Es zeichne sich eine deutliche Verschiebung zu einer eher marktorientierten Preisgestaltung ab. Starre Formeln hätten hingegen häufiger ausgedient. Um dies zu erreichen, gingen Firmen mehr strategische Partnerschaften ein und setzten stärker auf Lieferanten aus unterschiedlichen Regionen. Eine Möglichkeit zur Umsetzung dieser Strategie ist die Nutzung einer Produktionsplattform wie Xometry. Dort holen sich Hersteller volldigitalisiert Produktionsaufträge herein. Umgekehrt finden Kunden mit wenigen Klicks einen Produktionsbetrieb, der ihre Pläne umsetzt. Dahinter stehen KI-basierte Prozesse, die hunderte von Materialien und Technologien miteinander kombinieren.

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