Intelligente Produktion Wie die Produktion Schritt für Schritt digitaler wird

Ein Gastbeitrag von Dr. Torsten Brodt 3 min Lesedauer

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Die Mammutaufgabe Digitalisierung schieben besonders kleine und mittlere Unternehmen gerne vor sich her. Dabei kann bereits der erste Schritt mehr Effizienz bewirken und ermöglicht es Unternehmen in der Produktion, sich wettbewerbsfähig aufzustellen.

(Bild:  Gorodenkoff/AdobeStock)
(Bild: Gorodenkoff/AdobeStock)

Digitale Zwillinge, Internet-of-Things (IoT), digitales Datenmanagement und Digital Product Passport (DPP): Wen bei diesen Begriffen die innere Unruhe packt, den sollte beruhigen, dass die Digitalisierung eines Unternehmens ohnehin nicht über Nacht geschieht. Und es muss auch gar nicht die große Umwälzung sein. Wichtig ist nur, jetzt zu verstehen: Der Handlungsbedarf liegt auf der Hand.

Zeit zu handeln

Erst Lieferkettenengpässe durch die Pandemie, dann steigende Energiekosten und das immerwährende Problem Fachkräftemangel: Vor allem Kleinstunternehmen haben seit Jahren mit diversen Herausforderungen zu kämpfen. Mit spürbaren Auswirkungen. Zwischen 2021 und 2023 stieg die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland bei kleinen Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten um knapp 19 Prozent an. Bei mittelständischen Betrieben mit 51 bis 250 Beschäftigten wuchs die Zahl sogar um rund 76 Prozent. Zu diesen Ergebnissen kommt das Bonitätsprüfungsunternehmens Creditreform in einer aktuellen Analyse. Doch ein erster Schritt reicht meist schon aus, um Erfolge zu verzeichnen. Es beginnt bereits mit der Einstellung: Führungskräfte müssen sich der Dringlichkeit zu digitalisieren bewusst sein. Sie sollten das Potenzial von Echtzeit-Einblicken, virtuellen Prototypen wie auch vorausschauender Wartung erkennen, die entsprechenden Veränderungen im Team anstoßen und gut durchdacht vorantreiben. Zum Start kann beispielsweise schon ein leistungsfähigerer Mobilfunk- und Internettarif ganz neue Möglichkeiten eröffnen. Gerade in der Produktion ist ein stabiles Netz die Grundlage für effizienzsteigernde digitale Anwendungen wie IoT-gesteuerte Messungen an Maschinen.

Pyrotec verbessert Abstimmung von unterwegs

Welche Vorteile eine digitalisierte Geschäftsbasis bringt, zeigt das norddeutsche Unternehmen TBF Pyrotec. Der Mittelständler beliefert Pyrotechniker etwa mit Flammenwerfern, um aufwändige Spezialeffekte bei Großevents wie Konzerten in Stadien und Freizeitparks umzusetzen. Die rund 40 Mitarbeitenden und Geschäftsführer Christoph Müller sind im Alltag viel unterwegs. Doch die Abstimmung zwischen den Mitarbeitenden war dabei zuletzt nicht immer einfach. Sich schnell per Anruf oder Chat abstimmen, die Zeit im Zug für eine ausführliche Videokonferenz nutzen? Dem standen Funklöcher in Veranstaltungshallen oder fehlendes mobiles Internet im Weg. Damit das Team auch von unterwegs besser Kontakt halten kann, stattete Müller seine Mitarbeitenden mit leistungsfähigen Mobilfunkverträgen aus.

Verlässliche Abstimmungsprozesse

Die Investition in eine leistungsfähige mobile Kommunikation zahlt sich auch für Produktionsunternehmen schnell aus.
(Bild: wladimir1804/AdobeStock)

Die Investition in mobile Kommunikation erleichtert das Arbeiten nun enorm. Der Mittelständler weiß, dass Abstimmungsprozesse von überall aus verlässlich funktionieren, keine wertvolle Arbeitszeit verloren geht und spart dabei Kosten. 
Für Produktionsunternehmen wie Pyrotec kommen deshalb aktuelle Angebot wie das der Telekom besonders gelegen. Der Telekommunikationsexperte bietet kleinen und mittleren Geschäftskunden bis Ende 2024 ihren leistungsstärksten Mobilfunktarif ohne Grundpreis an. Der Tarif „Business Mobil XL“ enthält unbegrenztes Datenvolumen im Telekom-5G-Netz. Zudem erhalten Unternehmen 50 Prozent Rabatt auf zusätzliche SIM-Karten.

Digitalisierung als Marathon – kein Sprint

Ist der Wille da und vielleicht auch schon der erste Schritt getan, können sich kleine und mittlere Betriebe individuell zu weiteren Digitalisierungsmaßnahmen beraten lassen – etwa zu ERP-Lösungen oder der Integration von IoT-Anwendungen. Die Expertinnen und Experten betrachten das Unternehmen als Ganzes und legen Potenziale offen, um seine Effizienz nachhaltig fördern. Neben Förderprogrammen oder Kooperationen mit Forschungseinrichtungen können Unternehmen mit geringer Größe auch hier die Unterstützung von IT-Dienstleistern wie der Telekom in Anspruch nehmen. Gerade wenn die Personaldecke dünn ist, können sich kleine Betriebe so während der Transformation besser auf ihr Kerngeschäft konzentrieren. Denn Partnerunternehmen identifizieren und priorisieren mögliche Handlungsfelder, die sich anschließend gemeinsam nach und nach angehen lassen. Und egal, ob es sich um eine Datenmigration in die Cloud handelt, ein Kommunikationstool oder um eine Security Software: Auch langfristig sorgen digitale Lösungen dafür, das Fachpersonal bestmöglich zu entlasten.
 
Autor: Dr. Torsten Brodt ist Senior Vice President KMU bei der Deutschen Telekom Geschäftskunden GmbH.

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