MiniTec SmartAssist Werkerassistenzsystem erhält eine ERP- und MES-Anbindung

Quelle: Pressemitteilung 3 min Lesedauer

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Das digitale Werkerassistenzsystem MiniTec SmartAssist ist nun mit einer Schnittstelle für die Anbindung an ERP- und MES-Lösungen ausgestattet. Das ist ein weiterer Schritt in Richtung Industrie 4.0.

MiniTec ist auf individuelle, ergonomisch optimierte Arbeitsplätze spezialisiert, die mit dem Werkerassistenzsystem SmartAssist ergänzt werden können.(Bild:  MiniTec)
MiniTec ist auf individuelle, ergonomisch optimierte Arbeitsplätze spezialisiert, die mit dem Werkerassistenzsystem SmartAssist ergänzt werden können.
(Bild: MiniTec)

MiniTec ist seit vielen Jahren auf individuelle, ergonomisch optimierte Arbeitsplätze spezialisiert. Ergänzt werden diese mit dem SmartAssist. Das digitale Werkerassistenzsystem unterstützt äußerst effizient bei manuellen Arbeitsprozessen und verfügt nun auch über eine Anbindung an ERP- und MES-Lösungen. Der Hersteller hat damit eine echte Praxislösung für die Industrie 4.0 geschaffen, die bereits auf der Messe automatica für großes Interesse beim Fachpublikum gesorgt hat.

Manuelle Montageprozesse sind trotz seit Jahrzehnten zunehmender Automatisierung aus der Fertigung nicht wegzudenken. Die Effizienz dieser Arbeitsschritte ist daher ein wichtiges Kriterium für eine wirtschaftliche Produktion. Die ergonomischen und flexibel anpassbaren Arbeitsplätze von des Anbieters können mit dem digitalen Werkerassistenzsystem MiniTec SmartAssist ergänzt werden, das sehr effizient bei manuellen Arbeitsprozessen unterstützt. Diese Kombination ist laut Hersteller auf dem besten Weg, sich als Standardlösung für die interaktive Unterstützung manueller Arbeitsprozesse – etwa in der Montage oder Kommissionierung – zu etablieren. Von Kundenseite wurde zunehmend eine Integration in bestehende Unternehmenssoftware angefragt. Das macht durchaus Sinn, denn durch die Verknüpfung von Auftragsmanagement und Werkerassistenz lassen sich Informationsflüsse vereinfachen, Durchlaufzeiten verkürzen und Prozesse deutlich effizienter gestalten. Die Vorteile sind vielfältig: Daten wie Stückzahlen, Materialverbrauch oder Qualitätsprüfungen werden beispielsweise direkt an das ERP-System übermittelt und fließen in die Produktionsplanung und -steuerung ein. Und die direkte Verbindung zwischen Arbeitsplatz und ERP-System reduziert den Aufwand für die manuelle Datenerfassung und -übertragung.

Flexibilität statt Einheitslösung

Auf dem Bild ist der manuelle Arbeitsplatz mit Anmerkungen zu sehen.
Durch die Verknüpfung des Werkerassistenzsystems MiniTec SmartAssist mit ERP- und MES-Lösungen lassen sich Informationsflüsse vereinfachen, Durchlaufzeiten verkürzen und Prozesse effizienter gestalten.
(Bild: MiniTec)

Die Herausforderung: Der Markt bietet eine große Bandbreite an ERP- und MES-Systemen – mit sehr unterschiedlichen Anforderungen an den Datenaustausch. Eine universelle Schnittstelle, die mit allen Lösungen kompatibel ist, schien kaum realisierbar. Das Unternehmen entschied sich daher für einen flexibleren Ansatz und entwickelte das neue Plugin-Modul – eine offene Entwicklungsplattform, die individuell an die jeweilige Softwareumgebung beim Kunden angepasst werden kann.

„Mit dem Plugin-Modul stehen uns alle Möglichkeiten offen, auf die individuellen Anforderungen und Systeme unserer Kunden einzugehen – und das mit überschaubarem Aufwand“, erklärt Markus Kaiser, verantwortlich für die Entwicklung von MiniTec SmartAssist. „Diese Flexibilität ist für uns genauso wichtig wie für die Anwender unseres Assistenzsystems.“

Vom Auftrag zur Montage – in Echtzeit

Wie das in der Praxis aussieht, demonstrierte das Unternehmen auf der Fachmesse automatica anhand mehrerer Anwendungsbeispiele. So wurde etwa gezeigt, wie auftragsbezogene Informationen – etwa die benötigte Wellenlänge bei einer Lineareinheit – direkt in den jeweiligen Montageschritt übernommen und dem Werker am Bildschirm angezeigt werden. Gerade bei Variantenfertigern mit zahlreichen Konfigurationsmöglichkeiten ist dies ein echter Effizienzgewinn.

Ein weiteres Szenario bezog sich auf die automatische Stückzahlübertragung: Die im Auftrag definierte Menge wird an den SmartAssist übermittelt, das System zählt jedes fertiggestellte Produkt mit und beendet den Prozess automatisch, sobald der Auftrag abgeschlossen ist. Dabei wird auch zwischen Gut- und Schlechtteilen unterschieden. Die Ergebnisse fließen anschließend zurück ins ERP-System. Ergänzend zeigte der Hersteller, wie parallel zu jedem fertigen Produkt ein Etikett automatisch gedruckt wird – ein Beispiel für die einfache Integration weiterer Peripheriegeräte.

Zukunftssicher durch Offenheit

Die offene Architektur des Moduls erlaubt nicht nur die Anbindung an klassische ERP- oder MES-Systeme, sondern auch an andere Softwarelösungen. Ebenso ist die Integration von Hardware wie etwa Schrauber, Waagen, I/O-Baugruppen (Lichtschranken, Ampeln, Sensoren, etc.) oder kundenspezifische Komponenten möglich. Sogar Prozessabläufe zwischen verschiedenen Tischen lassen sich darüber steuern und koordinieren. Damit wird der SmartAssist zu einem noch vielseitigeren Baustein für digitale Produktionsprozesse – ganz im Sinne von Industrie 4.0.

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