gesponsertFlexible Fertigung Wachsende Variantenfertigung braucht ein flexibles ERP-System im Unternehmen

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In den vergangenen Jahrzehnten haben sich die Ansprüche der Kunden in wichtigen Branchen wie dem Maschinen- und Anlagenbau deutlich verändert. War bisher vor allem die Massenfertigung von einzelnen Teilen oder Baugruppen üblich, fordert heute vor allem die Variantenfertigung ab einer Losgröße von 1 mehr Flexibilität von den Herstellern. Ebenso wie die Fertigungsprozesse waren bisher allerdings auch ERP-Lösungen meist eher auf die Masse fokussiert. 

(Bild:  Planat GmbH)
(Bild: Planat GmbH)

Einzel- und Variantenfertigung konnten nur über Umwege abgebildet werden, die Prozesse waren damit nicht so effizient wie möglich. Mit einer anpassungsfähigen ERP-Software können Fertigungsbetriebe hingegen auf Kunden und den zunehmenden Wunsch nach Individualität eingehen.

Die Variantenfertigung birgt für jedes Projekt individuelle Herausforderungen, die wirtschaftlich gelöst werden müssen. Die Angebote für Endkunden sollten ebenso zügig erstellt werden wie ein Standardangebot, die resultierenden Projekte müssen ebenso zeitnah in die Fertigung eingesteuert werden. Zu den generellen Herausforderungen im Maschinen- und Anlagenbau gehört daher die termingerechte Bearbeitung einer Vielzahl von Aufträgen mit sinkenden Losgrößen bei knappen Lieferzeiten und periodisch schwankenden Bedarfszahlen der Kunden. Die bedarfsgerechte Produktion erfordert Prozessoptimierungen in den Bereichen Fertigung und Logistik. Eine wesentliche Steuerinstanz ist dabei das ERP-System mit Zusatzmodulen wie dem Dokumentenmanagement, das einen Zugriff auf alle mit einem Vorgang verbundenen Dokumente erlaubt. Idealweise ist ein ERP-System in der Lage, die Variantenfertigung proaktiv zu übernehmen und bereits bei der Anlage eines Auftrages zu erkennen, welche Ähnlichkeiten innerhalb des neuen Projektes verglichen mit bereits abgearbeiteten Projekten bestehen.

Fehler durch Schattenprozesse kosten Geld

Die Prozesse zwischen Einkauf, Verkauf und Fertigung lassen sich bei der Massenfertigung leichter über Software digitalisieren und optimieren. Bei der ausgedehnten Variantenfertigung lassen sich hingegen Parallelen zwischen verschiedenen Aufträgen ähnlicher Art identifizieren und nutzen, um die Abwicklung der Angebots-, Beschaffungs- und Produktionsprozesse zu optimieren. Wichtig ist dabei, dass eine gewählte ERP-Software auch in der Unternehmensinfrastruktur genutzte CAD- oder PDM-Systeme integriert und in Verbindung mit dem Dokumentenmanagement als Datenquellen einbindet. Die gezielte Nutzung der Ähnlichkeiten – beginnend bei den Konstruktionsdaten, Materialkalkulationen bis zur Werkzeugauswahl und -einrüstung ermöglicht eine kostenoptimierte Fertigung. Bei dem mittelständischen Softwarehersteller Planat, der mit FEPA ein ERP-System für den produzierenden Mittelstand bietet, hilft für die Variantenfertigung ein Branchenobjekt, das als Modul zum ERP-Kern genutzt werden kann.

Variantenkonfigurator für produzierende Unternehmen

Ein Variantenkonfigurator nutzt dabei gezielt bestehende Informationen und Daten vergangener Aufträge zur schnelleren Bearbeitung und Umsetzung weiterer Anfragen. Entscheidend für die optimale Nutzung eines solchen Variantenkonfigurators ist der stringente Digitalisierungsgrad und die Pflege der Daten: Medien- und Systembrüche oder Prozesse auf Papier ohne digitales Abbild bergen eine immense Gefahr für Fehler und Fehleinschätzungen. Das kann ein Unternehmen viel Geld, und im schlimmsten Fall die Wettbewerbsfähigkeit kosten. Die Daten sollten also umfassend gepflegt werden, Subsysteme wie CAD und PDM sollten eingebunden sein und auf dem ERP-System als gemeinsamen Kern zusammenlaufen. So kann der Aufwand, den eine Variantenfertigung erzeugt, drastisch reduziert werden. Hinzu kommt, dass sich Varianten- und Massenfertigung so mit einer einheitlichen Plattform abbilden lassen und beide so kostengünstig wie möglich umgesetzt werden können.

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