Mapal hebt Fertigung auf ein neues Level Turnkey-Lösungen und Services für maximale Produktivität

Von Mapal 5 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Wenn Standard nicht mehr reicht, bietet Mapal Services und mehr: Komplettlösungen, die Prozesse neu denken – inklusive KI und umfassendem Support vom ersten Schnitt bis zur Serienreife.

Die kontinuierliche Optimierung des Zerspanungsprozesses und des gesamten Werkzeugkreislaufs von der Beschaffung über die Lagerung und Voreinstellung bis zur Wiederaufbereitung stehen im Zentrum des ganzheitlichen Ansatzes, den Mapal bei seinen Toolmanagement Services zugrunde legt.(Bild: Mapal)
Die kontinuierliche Optimierung des Zerspanungsprozesses und des gesamten Werkzeugkreislaufs von der Beschaffung über die Lagerung und Voreinstellung bis zur Wiederaufbereitung stehen im Zentrum des ganzheitlichen Ansatzes, den Mapal bei seinen Toolmanagement Services zugrunde legt.
(Bild: Mapal)

Mit der Prozessauslegung wird der Grundstein dafür gelegt, welche Kosten für ein Bauteil entstehen. Entscheidende Rahmenbedingungen sind dabei Taktzeit und Prozessstabilität. Mapal verfügt zwar seit langem über das erforderliche Werkzeug-Knowhow, doch für komplette Serviceangebote fehlten noch Elemente: Bei den Themen Spannvorrichtungen, Programmieren und Prozessabnahme konnte Mapal bislang nicht in die Tiefe gehen.

Mit der Übernahme der italienischen Firma X-Pro ist im vergangenen Jahr eine Lücke geschlossen worden. Mapal ist nun in der Lage, mit Machbarkeitsanalysen und der optimalen Planung der Bearbeitungsschritte Kunden bereits frühzeitig bei der Bauteilindustrialisierung zu unterstützen und so die geforderten Taktzeiten und Qualitätsvorgaben sicher zu erreichen

„Ziel ist ein effizienter und stabiler Fertigungsprozess“, so Stephan Köstler, Global Head of Machines and Services bei Mapal. Er ergänzt: „Bereits in der Konzeptphase werden Spannvorrichtungen so ausgelegt, dass sie den Anforderungen an Qualität und Prozesssicherheit gerecht werden – abgestimmt auf die Belastungen des Zerspanungsprozesses. Ein simuliertes und optimiertes NC-Programm sorgt dafür, dass alle Bearbeitungsschritte kollisionsfrei ablaufen, noch bevor das erste Teil gefertigt wird. Die Installation und das Einfahren des Prozesses unter realen Bedingungen auf der Fertigungslinie mit dem Nachweis der Prozessfähigkeit ist dabei der letzte Schritt.“

Dieses Bild zeigt den großen Firmensitz von Mapal in einer grünen Umgebung. Es vermittelt die Größe und Infrastruktur des Unternehmens.
Mit der Übernahme der italienischen Firma X-Pro ist Mapal nun in der Lage, Kunden bereits frühzeitig bei der Bauteilindustrialisierung zu unterstützen und die geforderten Taktzeiten und Qualitätsvorgaben sicher zu erreichen.
(Bild: Mapal)

Diverse Projekte erfolgreich umgesetzt

Unter Einbeziehung der neuen Möglichkeiten wurden bereits Projekte erfolgreich umgesetzt, in denen Mapal die Komplettverantwortung übernommen hat und im Rahmen der Services die Kundenerwartung innerhalb von acht bis zwölf Wochen komplett bedienen konnte.Aktuelle Produktneuheiten von Mapal sind darauf ausgelegt, die Produktivität mit Standzeiterhöhung, Prozessstabilität oder kürzeren Rüstzeiten zu steigern – in neuen und laufenden Produktionsprozessen. Wichtig sind dafür maßgeschneiderte Angebote für den jeweiligen Prozess mit Berücksichtigung der Produktionssituation des Kunden sowie der zu produzierenden Stückzahlen.

Neue Werkzeuglösungen mit geringerem Einstellaufwand, garantiertem Spanbruch, idealer Kühlung für optimale Standzeiten und maximaler Schneidkantennutzung tragen dazu ebenso bei wie das neue Einstellgerät Uniset-V basic plus zum Einstellen leistengeführter Werkzeuge. Hersteller können damit auch bei kleineren Stückzahlen oder dem Testen eines neuen Prozesses mit moderaten Investitionen die leistungsfähigste Lösung einsetzen. Von einem noch nie gefertigten Einzelteil bis zum laufenden Serienbetrieb unterstützt Mapal die Kunden im Bereich der kubischen Zerspanung mit allen relevanten Services und Produkten.

Toolmanagement zur Optimierung von Zerspanungsprozess und Werkzeugkreislauf

Dieser ganzheitliche Anspruch prägt auch das Toolmanagement – ein Dienstleistungskonzept, das weit über die reine Werkzeugversorgung hinausgeht. Im Zentrum steht die kontinuierliche Optimierung der Zerspanungsprozesse und des gesamten Werkzeugkreislaufs von der Beschaffung über die Lagerung und Voreinstellung bis zur Wiederaufbereitung. In den Zerspanungsprozessen selbst garantiert der Einsatz aktueller Werkzeugtechnologie Produktivitätsgewinne. Dabei setzt Mapal auf digitale Prozesse, standardisierte Abläufe und eine enge Verzahnung mit der Fertigung.
 
Die vollständige Integration der cloudbasierten Plattform c-Com in die Mapal Gruppe im Jahr 2025 unterstreicht diesen Ansatz: Daten, Werkzeuge und Prozesse werden in einem System zusammengeführt – transparent, sicher und weltweit verfügbar. Kunden profitieren von einer dauerhaft hohen Werkzeugverfügbarkeit, reduzierten Lagerbeständen und einer deutlich effizienteren internen Logistik und mehr Services. Gleichzeitig ermöglicht die zentrale Datenbasis eine fundierte Analyse von Verbrauch, Kosten und Performance – in Echtzeit und werksübergreifend.
 
Mapal versteht Toolmanagement nicht als Zusatzleistung, sondern als integralen Bestandteil moderner Fertigung. Mit über 100 laufenden Projekten weltweit, einem zentralen Kompetenzzentrum in Aalen und jahrzehntelanger Erfahrung in der Zerspanung ist Mapal ein starker Partner für Unternehmen, die ihre Produktivität auch über den Produktionsstart hinaus gezielt steigern wollen.

Das Bild zeigt ein Präzisionswerkzeug von Mapal im Einsatz, das für Bearbeitungsprozesse verwendet wird.
Wichtig sind maßgeschneiderte Angebote für den jeweiligen Prozess mit Berücksichtigung der Produktionssituation des Kunden sowie der zu produzierenden Stückzahlen. Neue Werkzeuglösungen mit geringerem Einstellaufwand, garantiertem Spanbruch, idealer Kühlung für optimale Standzeiten und maximaler Schneidkantennutzung tragen dazu bei.
(Bild: Mapal)

Mit Prodaas@Scale in eine automatisierte Zukunft

Eine noch stärkere digitale Einbindung in die Prozesse der Kunden einschließlich der Anbindung von Livedaten aus der Zerspanungsmaschine erlaubt Productivity as a Service (Prodaas). Ein erstes Projekt wurde voriges Jahr erfolgreich abgeschlossen, nun gibt es eine noch weiter reichende Fortsetzung. „Bei Prodaas ging es darum, die im laufenden Serienbetrieb gemachten Erfahrungen zu Produktivitätsgewinnen strukturiert zurückfließen zu lassen, um bei der initialen Bauteilauslegung gleich deutlich näher am Idealpunkt zu sein“, blickt Stephan Köstler zurück. Dazu hatte ein digitaler Assistent kontinuierlich Daten aus dem Maschinenumfeld ausgewertet und konkrete Vorschläge zu möglichen Optimierungen gemacht.
 
Das in Kürze anlaufende neue Projekt Prodaas@Scale geht einen Schritt weiter in eine stärker automatisierte Zukunft. Köstler: „Bei Prodaas@Scale wird der Assistent zu einem selbstregulierenden System. Er bringt die in der Anwendung gesammelten Erfahrungen direkt in die Prozessauslegung ein.“ Der Einsatz von KI soll in diesem Forschungsprojekt helfen, die Brücke zwischen Theorie und Praxis zu schlagen. Kundenindividuell trainierte KI-Systeme lassen schon in der Planung deutlich bessere Einstellungen für die Zerspanungsprozesse erwarten, als es ohne diese Feedback-Kurve der Fall wäre.

Das Bild zeigt eine Person, die an einer Maschine arbeitet und präzise Messungen oder Einstellungen vornimmt.
Das neue Einstellgerät Uniset -V Expert ist nach dem Baukastensystem aufgebaut. So können Anwender die jeweils für sie passenden Module wählen und sich das optimal an ihre Bedürfnisse angepasste Einstellgerät zusammenstellen.
(Bild: Mapal)

Die Umsetzung richtet sich an der Initiative Manufacturing-X von Wirtschaft, Politik und Wissenschaft und deren Leuchtturmprojekten aus. „Viele Digitalisierungsprojekte sind in den vergangenen zehn Jahren nicht über die Pilotphase hinausgekommen“, so Stephan Köstler. „Die Herausforderung bestand darin, die gemeinsame Nutzung von Daten zu skalieren.“

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung

Produktionsprozesse optimieren und kontinuierliche Produktivitätsgewinne generieren

Bei Prodaas@Scale ist der Aufbau von neuen Dateninfrastrukturen der Schlüssel, um eine gemeinsame Datennutzung ohne Gefährdung der Datensouveränität sicherzustellen. Projektpartner sind die Firma Zoller, die mit Messtechnik und Werkzeugdiagnose einen wesentlichen Beitrag leistet, sowie Walter Formenbau als Pilotkunde. Neu ist auch der Ansatz, mit dem Holzbearbeitungsmaschinenhersteller Weinig als Projektpartner eine Übertragung und Nutzung dieser Systematik in die Holzbearbeitungsindustrie zu avisieren. Wie schon im Prodaas-Forschungsprojekt übernimmt auch in der skalierten Version Mapal die Aufgabe des Konsortialführers.
 
Mit seinem erweiterten Angebot und den starken Services positioniert sich Mapal als führender Anbieter zukunftsorientierter Fertigungslösungen. Zukunftsthemen wie künstliche Intelligenz und digitale Integration steigern die Produktivität und Effizienz der Kunden. Mit Turnkey-Lösungen und der Integration von c-Com werden Produktionsprozesse optimiert und kontinuierliche Produktivitätsgewinne erzielt. So ist Mapal bestens gerüstet, um den Anforderungen der modernen Fertigungsindustrie gerecht zu werden und seinen Kunden maßgeschneiderte, innovative Lösungen zu bieten.