Tiefbohren mit Wendeschneidplatten: So wird die Bearbeitung günstiger

Verantwortlicher Redakteur:in: Rainer Trummer 1 min Lesedauer

Schwingungen vereiteln beim Tiefbohren hohe Qualitäten. Mapal setzt daher auf spezielle Wendscheindplatten. Wie sich diese nun günstiger fertigen lassen.

(Quelle:  Mapal)
(Quelle: Mapal)
  • Tiefe Bohrungen ohne Schwingungen mit Wendeschneidplatten bearbeiten

  • Spezielle Geometrie auch bei gepressten Platten umsetzen

  • Qualitative Bohrungen günstiger umsetzen

Bei Aufbohrbearbeitungen mit großen Tiefen oder unter labilen Bearbeitungsbedingungen treten häufig Schwingungen auf. Diese Schwingungen verschlechtern die Bohrungsqualität und haben einen negativen Einfluss auf die Standzeit des Werkzeugs.

Tiefbohren: Der Bogenschliff verhindert Schwingungen

Beim Werkzeughersteller Mapal setzt man auf Wendeschneidplatten mit Bogenschliff, um diese Schwingungen zu eliminieren. Speziell bei der Bearbeitung von Gussmaterialien werden sehr gute Ergebnisse erzielt. Die technischen Eigenschaften eines Bogenschliffs kombiniert der Hersteller nun mit den wirtschaftlichen Vorteilen gepresster Schneidplatten. Das Ergebnis ist eine höchst wirtschaftliche Lösung für Aufbohrbearbeitungen mit auswechselbaren Schneiden.

Wendeschneidplatten mit Bogenschliff kommen beispielsweise bei Zylinderbohrungen, bei der Zerspanung von Kurbelwellenlagergassen, Hydraulikgehäusen oder auch Getrieben von Windkraftanlagen zum Einsatz. Der Bogenschliff legt sich im Bearbeitungsprozess an die Bohrungswand an und stützt das Werkzeug ab. Diese Stützfläche minimiert auftretende Schwingungen. Vergleichbar ist der Bogenschliff mit der Rundschlifffase eines Reibwerkzeugs.

Mapal - Werkzeuge seit 1950

Die Mapal Präzisionswerkzeuge Dr. Kress KG gehört zu den international führenden Anbietern von Präzisionswerkzeugen für die Zerspanung nahezu aller Werkstoffe. Das 1950 gegründete Unternehmen beliefert namhafte Kunden vor allem aus der Automobil- und Luftfahrtindustrie und dem Maschinen- und Anlagenbau. Mit seinen Innovationen setzt das Familienunternehmen Trends und Standards in der Fertigungs- und Zerspanungstechnik. Mapal versteht sich dabei als Technologiepartner, der seine Kunden bei der Entwicklung effizienter und ressourcenschonender Bearbeitungsprozesse mit individuellen Werkzeugkonzepten unterstützt. Das Unternehmen ist mit Produktions-, Vertriebsstandorten und Servicepartnern in 44 Ländern vertreten. Im Jahr 2018 beschäftigte die Unternehmensgruppe 5.500 Mitarbeiter, der Umsatz lag bei 640 Mio. Euro.

Weiterlesen auf DM-Online: Schaltschrankbau – Smarter Werkzeugwagen bringt die Welten zusammen

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