Startschuss für die Brennstoffzellen der Zukunft

Verantwortlicher Redakteur:in: Rainer Trummer 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Die Produktion von Brennstoffzellen revolutionieren – nicht weniger wollen sieben Partner aus Forschung und Industrie im Verbundprojekt i-skaB erreichen. Gemeinsames Ziel ist eine innovative, skalierbare Brennstoffzellenproduktion (i-skaB) und eine Stack-Produktion im 30-Sekunden-Takt. Das Projekt startete Anfang 2023 und wird vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr gefördert.

(Quelle:  Thyssenkrupp)
(Quelle: Thyssenkrupp)

Im Rahmen von i-skaB sollen die Prozesse der Brennstoffzellen-Fertigung so weiterentwickelt werden, dass die heute noch weitgehend manuelle Produktion zu einer vollautomatisierten Produktion werden kann. Dadurch soll die Jahresproduktion um das 20-fache gesteigert werden: von heute bis zu 25.000 auf mittelfristig über 500.000 Brennstoffzellen pro Jahr auf einer Linie. Der Automatisierungsgrad in Produktionslinien für Brennstoffzellen und deren zentrale Komponenten wie Bipolarplatten (BPP) und Membran-Elektroden-Einheiten (MEA) ist bis heute sehr gering. Aktuell hat eine Fertigungsstraße so geringe Taktzeiten, dass sie pro Tag nur wenige Brennstoffzellen-Stacks produzieren kann.

Die Projektpartner des Brennstoffzellen-Projekts

Das Projektkonsortium setzt sich aus fünf Industrieunternehmen und zwei Forschungspartnern zusammen. Nur das gebündelte Know-how aller Partner erlaubt die zukünftige Industrialisierung und Skalierung der Brennstoffzellenproduktion:

Thyssenkrupp Automation Engineering (Konsortialleitung)

BMW Group

Laufenberg

SK Laser

Siemens

Zentrum für BrennstoffzellenTechnik (ZBT)

Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik IPM

Qualitätssicherung auf Basis von Computervision und digitaler Holographie

Das Vorhaben erfordert grundlegend neu zu konzipierende, vollständig automatisierbare und innovative Fertigungstechnologien. Alle Schlüsseltechnologien des Produktionsprozesses sollen innerhalb der Projektlaufzeit von drei Jahren optimiert, getestet und validiert werden. Ein wichtiger Teilaspekt des Projekts ist zum Beispiel die Etablierung einer schnellen optischen Qualitätssicherung auf Basis innovativer Computervision-Ansätze und 3D-Messtechniken wie der digitalen Holographie.

Das Projekt i-skaB (innovative, skalierbare Brennstoffzellenproduktion), Teilvorhaben „Entwicklung, Bau und Erprobung eines digital-holographischen Messsystems zur Qualitätssicherung von Brennstoffzellenkomponenten“ wird vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) gefördert (Förderkennzeichen 03B1 1033 C). Projektträger ist das Forschungszentrum Jülich.

Lesen Sie auch: An diesem Industrie-PC beißen sich Hacker die Zähne aus

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung