In der Fertigung müssen Unternehmen immer mehr Normen und Richtlinien erfüllen. Ein Schritt zur Einhaltung von Standards, etwa die ESG-Kriterien, ist die Implementierung einer umfassenden internen Auditierung.
Carmao engagiert sich verstärkt für die (zukunfts-)sichere Fertigung.
(sdecoret/AdobeStock)
Die Fertigungsindustrie steht vor bedeutenden Bewährungsproben: Strengere Normen und Richtlinien in den Bereichen Sicherheit und Nachhaltigkeit, gepaart mit steigendem Wettbewerbsdruck. Gleichzeitig wächst die Erwartung, produktiver und agiler zu werden – bei zunehmendem Fachkräftemangel und der Notwendigkeit, mehr Prozesse zu digitalisieren. Branchen wie die Automobil-, Elektronik- oder Metallindustrie müssen dabei nicht nur branchenspezifische Anforderungen meistern, sondern auch individuelle Lösungen finden, um wettbewerbsfähig zu bleiben und sich resilient aufzustellen. Carmao, Spezialist für organisationale Resilienz, legt nun mit seinem Portfolio einen verstärkten Fokus auf die Branche Fertigung.
In der Fertigungswelt müssen immer mehr Normen und Richtlinien erfüllt werden. Zu den wichtigsten zählen aktuell die ESG-Kriterien (Environmental, Social, Governance). Investoren, Kunden und Regulierungsbehörden legen immer mehr Wert auf diese Faktoren. Environmental steht für den Schutz der Umwelt, die Reduktion von CO2-Emissionen und die nachhaltige Ressourcennutzung. Social beinhaltet Aspekte wie Arbeitsbedingungen, Diversität, Menschenrechte und gesellschaftliche Verantwortung. Governance betrifft die Unternehmensführung, einschließlich ethischer Geschäftspraktiken, Transparenz und Compliance.
«Ein wichtiger Schritt zur Einhaltung dieser und weiterer Standards ist die Implementierung einer umfassenden internen Auditierung», erklärt Christopher Grüske, Branchenexperte und Senior Consultant Corporate Resilience bei Carmao. «Durch regelmäßige interne Audits können Unternehmen sicherstellen, dass ihre Prozesse den geltenden Standards entsprechen und potenzielle Schwachstellen frühzeitig identifiziert werden. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse führen unter anderem dazu, dass Unternehmen ihre betrieblichen Abläufe effizienter gestalten und mögliche Risiken proaktiv managen können. Das erleichtert auch die Vorbereitung auf externe Zertifizierungen oder behördliche Überprüfungen.»
Fertigung: Branchenspezifische Sicherheitsstandards und Business-Continuity
Für den Schutz sensibler Daten sind in der Fertigungsindustrie spezielle Sicherheitsstandards gefragt. Diese können von Branche zu Branche variieren. Die TISAX-Zertifizierung (Trusted Information Security Assessment Exchange) ist insbesondere für Unternehmen der Automobilindustrie ein wesentlicher Bestandteil der Informationssicherheitsstrategie. Das Prüfsystem zielt speziell drauf ab, Informationssicherheitsanforderungen innerhalb der Branche zu standardisieren. Das Unternehmen unterstützt hierbei in allen Phasen des Zertifizierungsprozesses – von der Risikoanalyse bis zur Implementierung von Sicherheitsmaßnahmen. «Die TISAX-Zertifizierung sichert den Schutz sensibler Daten und erfüllt branchenspezifische Anforderungen. Für Unternehmen im Automobilsektor ist das aber mehr als ein Qualitätsmerkmal, es ist Voraussetzung für die Zusammenarbeit mit Partnern und Kunden innerhalb der Branche», sagt Christopher Grüske.
Auch die NIS-2-Richtlinie rückt für Fertigungsunternehmen zunehmend in den Fokus. Sie stellt umfassende Anforderungen an die Cybersicherheit und Resilienz auf. Unternehmen müssen ihre Sicherheitsmaßnahmen auf ein höheres Niveau heben, um die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Informationen zu gewährleisten und sich gegen Cyberangriffe abzusichern. Dazu gehört auch die Implementierung eines effektiven Business Continuity Managements (BCM), um die Betriebsfähigkeit bei Störungen oder Angriffen sicherzustellen. Die ISO/IEC 27001-Zertifizierung ist ein wichtiger Standard, um die Anforderungen der NIS-2-Richtlinie zu erfüllen. Die ISO/IEC 27001 definiert Anforderungen an ein Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS), das Unternehmen hilft, ihre Daten systematisch zu schützen und Risiken zu minimieren.
Betriebsfähigkeit bei möglichen Cyberangriffen oder IT-Ausfällen bleibt erhalten
Der Hersteller bietet Lösungen zur Integration von ISO/IEC 27001. Dies stellt sicher, dass Unternehmen nicht nur ihre Daten schützen, sondern auch ihre Betriebsfähigkeit bei möglichen Cyberangriffen oder IT-Ausfällen bewahren. Des Weiteren schafft das Unternehmen die Basis für einen zuverlässigen und verantwortungsvollen Einsatz von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz (KI) in Unternehmen, unter anderem mit KI-Management nach ISO/IEC 42001.
«Die Anforderungen an Fertigungsunternehmen sind derart vielschichtig und komplex, dass es schwierig sein kann, den Überblick zu behalten», erklärt Christopher Grüske. «Wir zeigen nicht nur auf, welche Normen und Richtlinien es gibt und welche Schritte unternommen werden sollten, sondern unterstützen auch bei der Umsetzung wie bei der Implementierung eines BCMS oder ISMS. Unser Ziel ist es, die Resilienz unserer Kunden zu stärken und ihre Sicherheit in einem zunehmend digitalisierten Umfeld zu gewährleisten.»
Stand: 16.12.2025
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