Achema 2024 SQL Projekt: An der Digitalisierung der Prozessindustrie führt kein Weg vorbei

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Erstmals in der Unternehmensgeschichte ist die Dresdner SQL Projekt AG auf der Achema (10. bis 14. Juni 2024) vertreten, der weltweit größten Messe der Prozessindustrie für chemische Technik, Verfahrenstechnik und Biotechnologie. SQL zeigt auf der Messe Frankfurt in Halle 11.0 am Stand E45 im Bereich ‚Digital Hubs‘, wie sich im Kontext der zunehmenden und unaufhaltsamen Digitalisierung nahezu aller Wirtschaftsbereiche auch die Rolle der Prozessautomatisierer verändert – und wie die Business Integration Platform Transconnect von SQL diesen Switch erfolgreich meistern kann.

Der Produktionswert der chemisch-pharmazeutischen Industrie insgesamt belief sich 2022 laut Statista auf rund 184 Milliarden Euro.(Bild: Pixabay & SatyaPrem)
Der Produktionswert der chemisch-pharmazeutischen Industrie insgesamt belief sich 2022 laut Statista auf rund 184 Milliarden Euro.
(Bild: Pixabay & SatyaPrem)

Die Prozessautomatisierer schaffen einerseits die Voraussetzungen für konsistente Datenströme, andererseits tragen sie dazu bei, die Datenströme zu managen. Dass die Grenzen zwischen IT (Informationstechnologie) und OT (Operational Technology) verschwimmen, lässt sich bereits bei zahlreichen Unternehmen der Chemie beobachten – Industrie 4.0 und die digitale Transformation führen zu einer verstärkten Konvergenz von IT und OT und der Integration und Vernetzung von Systemen. Diese müssen in der Chemie jedoch immer vor dem Hintergrund hoher Sicherheitsanforderungen erfolgen. „Ohne Digitalisierung wird die Chemie ihre ambitionierten Ziele im Hinblick auf Net-Zero-Emissionen und Kreislaufwirtschaft nicht erreichen“, sagt Eduard Daoud, Sales Director SQL Projekt AG. „Bislang mangelt es oft an durchgängiger Datenkonsistenz und einer ganzheitlichen Betrachtung. Prozessautomation und der digitale Zwilling sind zentrale Bausteine der Digitalisierung, wobei deren Implementierung weit über die reine Anlagenautomatisierung hinausgehen muss, um die gesamte Wertschöpfungskette abzubilden“, so Daoud weiter.

„Daten fließend, konsistent und im richtigen Kontext teilen und nutzen“

Aktuelle Initiativen und Technologien der Prozessautomation wie APL, NOA, MTP und OPA-S bieten vielversprechende Ansätze für die Umsetzung. Sie sind jedoch nur ein kleiner Ausschnitt aus einem ganzheitlichen Gesamtbild digitaler Geschäftsprozesse. Um die Vorteile der Digitalisierung voll auszuschöpfen, müssen Daten fließend, konsistent und im richtigen Kontext geteilt und genutzt werden. „Erst dann wird der digitale Zwilling tatsächlich erwachsen werden“, erläutert Eduard Daoud. Mit Blick auf den Gesamtproduktionswert der chemisch-pharmazeutischen Industrie in Deutschland von etwa 184,3 Milliarden Euro (Quelle: Statista) sieht man das ganze Potential, das im Thema ‚Digitalisierung‘ für die Prozessautomatisierer liegt. Deutschland ist in der chemisch-pharmazeutischen Industrie europaweit (noch) führend und liegt aktuell nach China, den USA und Japan (noch) auf dem vierten Platz. Dass das so bleibt oder sich sogar verbessert, muss die Digitalisierung ganz oben auf der Agenda der Prozessindustrie stehen.

Eduard Daoud: „Ohne Digitalisierung wird die Chemie ihre ambitionierten Ziele im Hinblick auf Net-Zero-Emissionen und Kreislaufwirtschaft nicht erreichen.“ (Bild: SQL Projekt AG)
Eduard Daoud: „Ohne Digitalisierung wird die Chemie ihre ambitionierten Ziele im Hinblick auf Net-Zero-Emissionen und Kreislaufwirtschaft nicht erreichen.“
(Bild: SQL Projekt AG)

„Die Chemieindustrie steht vor einem Wandel“, prognostiziert Eduard Daoud, „teure Energiepreise, ungenutzte Datensilos und eine komplexe IT-Landschaft. Die großen Chemiekonzerne und die Chemieindustrie in Deutschland implementieren daher neben Digitalisierungslösungen zur Produktionsoptimierung auch energie- und emissionsmindernde Prozesse, um den Folgen des Klimawandels Rechnung zu tragen. Wasserstoff-Strategieziele sollen umgesetzt werden.“ Doch welche Technologien werden dafür benötigt? „Eine Integrationsplattform, die alle Daten, Systeme und Prozesse an einer Stelle zusammenführt“, antwortet Daoud. Neue KI-Tools können Betreibern dabei helfen, die Prozesseffizienz und -stabilität zu erhöhen, die Prozessentwicklung und Anlagenplanung zu unterstützen und die Energiewende voranzutreiben. Transconnect kann KI-Tools einfach und schnell implementieren und damit neue Use Cases umsetzen. Eine fossilfreie Produktion ist ein weiteres zentrales und ehrgeiziges Ziel, um Treibhausgasemissionen in der Prozessindustrie zu reduzieren. Wie können Technologien eingesetzt werden, um eine Kreislaufwirtschaft, Energieeffizienz, nachhaltige Ausgangsstoffe, Prozessintensivierung und Digitalisierung zu fördern? Auch darauf lautet die Antwort ‚Transconnect‘.

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