Produktionsausfälle vermeiden Smarte Netzabsicherung: So bleiben KMU immer online

Von Dr. Torsten Brodt 2 min Lesedauer

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Industrie 4.0 bietet kleinen Fertigungsbetrieben Chancen, bringt aber auch Herausforderungen mit sich – etwa beim Netzausfall. Eine smarte Netzabsicherung verhindert Stillstände und sichert den Produktionsfluss.

Damit das Geschäft weiterläuft: Die neuen Geschäftskundenanschlüsse der Telekom überbrücken bei Festnetzstörung automatisch mit Mobilfunk.(Bild:  Skórzewiak/AdobeStock)
Damit das Geschäft weiterläuft: Die neuen Geschäftskundenanschlüsse der Telekom überbrücken bei Festnetzstörung automatisch mit Mobilfunk.
(Bild: Skórzewiak/AdobeStock)

Die Digitalisierung stellt kleinere Fertigungsunternehmen vor vielzähligen Herausforderungen, die sich in den letzten Jahren durch technologische Fortschritte und globale Entwicklungen weiter verschärft haben. Die Integration von Industrie 4.0-Technologien, wie IIoT (Industrial Internet of Things) und intelligente Datenanalysen, eröffnen kleinen Unternehmen große Potenziale für mehr Effizienz und weniger Kosten. Gleichzeitig erhöht sich jedoch die Abhängigkeit von stabilen und zuverlässigen Netzverbindungen, um die reibungslose Funktion dieser Systeme sicherzustellen. Oft sind Produktionsanlagen beispielsweise mit Sensoren ausgestattet, die kontinuierlich Betriebsdaten erfassen und in Echtzeit an ein zentrales System übermitteln. Fällt die Verbindung aus, stoppt die Datenübertragung und die Maschinen arbeiten ohne aktuelle Steuerungsbefehle. Die Folge: das gesamte Produktionssystem gerät ins Stocken und fällt im schlimmsten Fall ebenfalls aus.

Redundante Netzabsicherung als Lösung

Durch die zunehmende Digitalisierung in der Fertigung müssen gerade kleinere Unternehmen darauf achten, dass ihre Netzwerkinfrastruktur den Anforderungen moderner Technologien gewachsen ist. Das gelingt zum Beispiel mit den Tarifen „Business DSL“ und „Business Glasfaser“ der Deutschen Telekom. Sie bieten ein Paket aus Festnetzanschluss, 5G-Mobilfunk-Modul sowie einem Installations- und proaktiven Entstörungsservice. Das Prinzip dahinter ist ebenso einfach wie effektiv: Bleibt das Internetsignal in der Leitung aus, meldet der Router den Ausfall automatisch an ein angebundenes Mobilfunk-Modul. Dieses Modul ist mit einer 5G-fähigen SIM-Karte ausgestattet, die im Hintergrund bereitsteht. Sobald der Ausfall erkannt wird, fährt das Backup-Modul hoch und stellt sicher, dass der Betrieb nahtlos weiterläuft, indem es die übliche Bandbreite über das Mobilfunknetz bereitstellt.

Kurz gesagt

Die Digitalisierung erfordert stabile und zuverlässige Netzverbindungen. Vor allem kleinere Unternehmen müssen darauf achten, dass ihre Netzwerkinfrastruktur diesen Anforderungen gewachsen ist.

Automatisierte Fehlersuche und Entstörung

Bei einer redundanten Netzanbindung ist es wichtig, dass die SIM-Karte ein unbegrenztes Datenvolumen bietet, um den Betrieb ohne Einschränkungen aufrechtzuerhalten, bis die Festnetzverbindung wiederhergestellt ist. Sollte der Router nicht automatisch auf die reguläre Leitung zurückschalten können, wird bei den Telekom-Tarifen eine Meldung an das Service-Team ausgelöst. Die Fachleute analysieren dann die Daten des Anschlusses und suchen nach der Ursache der Störung. In den meisten Fällen lässt sich das Problem remote lösen, was Zeit und Kosten spart. Nur wenn eine Fernwartung nicht möglich ist, wird eine Technik-Fachkraft entsandt, um den Schaden vor Ort zu beheben.

So gelingt es KMU aus dem Fertigungssektor, die Vorteile der Digitalisierung auszuschöpfen, ohne sich über die Risiken von Netzwerkausfällen Sorgen machen zu müssen. Sie können sich auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren und gleichzeitig sicherstellen, dass ihre Produktionsprozesse jederzeit stabil und effizient ablaufen. Das trägt nicht nur maßgeblich zur langfristigen Wettbewerbsfähigkeit bei, sondern auch zu Resilienz und Innovationskraft

Der Autor Dr. Torsten Brodt ist Senior Vice President SME Business bei der Telekom Deutschland.

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