Auch wenn in der Fertigungspraxis selten alles nach Plan verläuft – sei es der Produktionstau oder der verspätete Fertigungsauftrag – so haben Firmen doch ein Ziel, das sie verfolgen können. Dank Cronetwork APS.
BHS Corrugated Maschinen- und Anlagenbau konnte mithilfe der Feinplanung Cronetwork APS die Produktionsplanung optimieren.
(Bild: BHS Corrugated)
In der industriellen Landschaft von heute sind Planungssysteme unverzichtbar geworden, um das Produktionsgeschehen und angrenzende Prozesse wie die Logistik zu steuern und zu kontrollieren sowie auf unvorhergesehene Ereignisse zu reagieren. Die Notwendigkeit, Ressourcen optimal zu nutzen war nie größer, insbesondere angesichts der Knappheit von Personal- sowie Anlagen- und Maschinenressourcen. Ein leistungsstarkes Planungssystem wie Cronetwork APS bezieht all diese Faktoren in die Planung mit ein und trägt somit zum nachhaltigen Unternehmenserfolg bei. Hersteller bleiben damit stets Herr der Lage und steuern ihre Fertigung mit umfangreichen Planungslogiken und KI-Algorithmen zum gewünschten Ziel. Am Beginn einer effizienten Fertigung steht eine durchdachte Planung, die den Ansätzen von Lean Manufacturing folgt. Denn was nützen die besten Lean-Ansätze am Shopfloor, wenn mögliche Effizienzgewinne bereits bei der Planung wieder verschenkt werden? Warum nicht schon in diesem frühen Stadium über die Minimierung von Rüst-, Warte- und Liegezeiten, überflüssigem WIP und bestmöglichem Ressourceneinsatz nachdenken? Die Optimierung der Produktionsprozesse und die Minimierung von Verschwendungen führen zu einer höheren Effizienz und zur Kostensenkung. Eine effiziente Planung legt den Grundstein für erfolgreiches Lean Manufacturing und trägt zur kontinuierlichen Verbesserung der Shopfloor-Prozesse bei. Ein Planungssystem wie Cronetwork APS unterstützt dies und lässt Verschwendung erst gar nicht entstehen.
Finite Planung unter Berücksichtigung von Mensch und Maschine
Planungssysteme wie Cronetwork APS sind unverzichtbar, um den optimalen Einsatz von Produktionsressourcen auf Basis realer Verfügbarkeiten, technologischer Kriterien, Mitarbeiterqualifikationen und einer dynamischen Betrachtung und Minimierung von Rüstsituationen gewährleisten zu können. In Zeiten knapper Ressourcen ermöglicht ein durchdachtes System eine präzise Zuordnung und Auslastung der Maschinen, Mitarbeitenden und Fertigungshilfsmittel. Es hilft, Engpässe frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden, wodurch Stillstandzeiten minimiert und die Produktionskapazität maximiert werden können.
Um auf sich laufend verändernde Gegebenheiten besser reagieren und die richtigen Schlüsse daraus ziehen zu können, müssen Simulationen innerhalb des Planungssystems durchgeführt werden. In diesen Planungsszenarien soll unter Zuhilfenahme von unterschiedlichen Planungsstrategien, geänderten Verfügbarkeiten und verändertem Auftragsbestand der optimale Fertigungsweg gefunden werden. Sobald eine valide Entscheidungsgrundlage vorliegt, kann diese auf Basis transparenter Kennzahlen getroffen und die gewünschte Planung per Knopfdruck an die Fertigung und angrenzende Systeme wie die Logistik übergeben werden.
Berücksichtigung der Materialsituation für effektive Planungssysteme
Ein weiterer wesentlicher Faktor eines effektiven Planungssystems ist die umfassende Berücksichtigung der Materialsituation. Gerade Materialengpässe können zu erheblichen Verzögerungen in der Produktion führen. Was nützt ein Planungsbild, das aufgrund fehlenden Materials nicht abgearbeitet werden kann? An dieser Stelle helfen Planungssysteme wie Cronetwork APS, indem sie die physische wie auch dispositive Materialversorgung in die Betrachtung mit einbeziehen und Abhängigkeiten transparent darstellen.
Wichtige Fragen, die Planungstools beantworten müssen, sind: • Ist meine Materialversorgung physisch gedeckt? • Wann sind Vormaterialien & Halbfabrikate aus eigener Fertigung verfügbar?• Wann gehen meine Bestellungen ein?
Eine intelligente Produktionssteuerung führt zu mehr Effizienz und Transparenz.
(Bild: antoniokhr/istockphoto.com)
Cronetwork APS: Zukunftssicherheit in der Planung dank KI
Cronetwork APS von Industrie Informatik kann dank präzisem Blick auf die aktuelle Materialsituation fundierte Antworten dazu liefern. Es berücksichtigt physische und dispositive Materialbestände und baut über mehrere Dispositionsstufen hinweg entsprechende Auftragsnetze auf, die konfliktfrei verplant werden. Durch die Betrachtung gesamtheitlicher Auftragsnetze werden Transparenz und Effizienz (Stichwort WIP Reduktion) erheblich erhöht. Diese Herangehensweise bietet die Möglichkeit, bei Störungen in der Supply Chain frühzeitig auf Materialengpässe zu reagieren und die richtigen Maßnahmen zu ergreifen. Der Einsatz von KI bietet schon heute Mehrwerte in den unterschiedlichsten Lebensbereichen. Warum also nicht auch in der Fertigungsfeinplanung. Planungs-Heuristiken liefern sehr gute Ergebnisse, sofern diese – wie schon erläutert – die essenziellen Planungskriterien berücksichtigen und entsprechend tiefgehende Planungslogik mitbringen. Allerdings erreicht man damit sehr wahrscheinlich ein lokales Optimum, dem es zu entfliehen gilt, um das Beste aus seiner Fertigung herauszuholen. An dieser Stelle können KI-gestützte Planungssysteme ihre Stärken ausspielen, um bisher schier unmögliche Kombinationsmöglichkeiten in der Planung weiter zu optimieren und systematisch zu überarbeiten. Eben diese Datenmengen und Kombinationsmöglichkeiten sind für einen Menschen kaum zu überblicken und machen es unmöglich, Muster zu erkennen, die zur weiteren Optimierung der Planungsbilder beitragen. KI-gestützte Planungssysteme sind hochintelligente, unermüdliche Assistenzsysteme, die in der Lage sind, das für uns zu übernehmen, und stellen damit einen unschätzbaren Wert für ein sich ständig veränderndes Marktumfeld und die dabei geforderte Flexibilität und Anpassungsfähigkeit dar.
Stand: 16.12.2025
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Für Autor Hannes Fraisl steht am Beginn einer effizienten Fertigung eine durchdachte Planung, die den Ansätzen von Lean Manufacturing folgt. Denn was nützen die besten Lean-Ansätze am Shopfloor, wenn mögliche Effizienzgewinne bereits bei der Planung wieder verschenkt werden?
(Bild: Industrie Informatik)
Technologien sollten nicht Ersatz für Planungspersonal sein
Um eine effiziente Steuerung und Kontrolle der Produktion und der damit verbundenen Prozesse weiter vorantreiben zu können, sind KI-gestützte Planungssysteme ein unverzichtbarer Bestandteil für Lean Manufacturing. So stellt der Cronetwork APS Optimizer ein praxistaugliches Tool dar, dass auf Basis von künstlicher Intelligenz Planungsergebnisse weiter verbessert und optimiert, umso das Beste aus der Fertigung zu holen. Damit trägt die Lösung dazu bei, dass Unternehmen in einer wettbewerbsintensiven Umgebung erfolgreich bestehen können. Ziel und Nutzen von KI ist es, die Feinplanung technologisch gestützt, wie einen intelligenten Planer, selbstlernend agieren zu lassen. Industrie Informatik beschäftigt sich seit 30 Jahren mit der Fertigungsfeinplanung und sieht darin eine echte Revolution in der Produktionsplanung. Die neuen Technologien sollten allerdings nicht als Ersatz für Planungspersonal gesehen werden, sondern den Mitarbeitenden die Arbeit erleichtern und dabei die Effizienz signifikant erhöhen.
Hannes Fraisl ist tätig im Presales bei der Industrie Informatik GmbH.