Siemens und Nvidia haben sich vertreten durch Roland Busch und Jensen Huang die Hand in Sachen einem industriellem Metaverse gereicht - was steckt dahinter?
(Quelle: Siemens)
Während das Metaverse mal mehr oder weniger sichtbar durch die Tages-Medien streift, haben Siemens, Anbieter von Industrieautomation und -software, Infrastruktur und Transport, sowie NVIDIA, Hersteller von Grafiksystemen und Künstlicher Intelligenz (KI) ihre Partnerschaft ausgebaut, mit dem Ziel, ein industrielles Metaversum zu schaffen. Es soll den Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) und die durch sie getriebene Digital-Twin-Technologie weiter voranzutreiben. Damit soll industrielle Automatisierung ein neues Niveau erreichen. Als ersten Schritt verknüpfen die Unternehmen die Business-Plattform Siemens Xcelerator und die Omniverse-Plattform für 3D-Design und Zusammenarbeit miteinander. Das soll ein industrielles Metaversum mit physikalisch gestützten, digitalen Modellen von Siemens in Kombination mit Echtzeit-KI von Nvidia ermöglichen. Ziel des ganzen ist, dass Unternehmen, bessere und schnellere Entscheidungen treffen können.
Was bringt die Integration zum industriellem Metaverse?
Die Einbindung von Omniverse in das offene Siemens Xcelerator-Ökosystem wird den Einsatz digitaler Zwillinge sowie Produktivitäts- und Prozessverbesserungen über den gesamten Produktions- und Produktlebenszyklus hinweg beschleunigen. Industrieunternehmen jeglicher Größe können so digitale Zwillinge mit Leistungsdaten in Echtzeit einsetzen, innovative industrielle IoT-Lösungen entwickeln und nützliche Analyseerkenntnisse von Edge bis Cloud nutzen. Durch den einfacheren Zugang zu visuell komplexen und präzisen Simulationen wird es möglich, die technischen Herausforderungen von morgen anzugehen.
„Fotorealistische und physikalisch gestützte digitale Zwillinge, eingebunden in das industrielle Metaversum, bieten enormes Potenzial, Volkswirtschaften und Industrien zu transformieren“, sagt Roland Busch, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG. „Es entsteht eine virtuelle Welt, in der Menschen interagieren und zusammenarbeiten, um reale Herausforderungen zu lösen. Durch die Partnerschaft mit NVIDIA werden wir das industrielle Metaversum für Unternehmen jeglicher Größe zur Realität machen. Seit über einem Jahrzehnt unterstützt unsere digitale Zwillingstechnologie Kunden aus allen Industrien, ihre Produktivität zu steigern. Bereits heute bieten wir den umfangreichsten digitalen Zwilling der Branche an. Durch die Verknüpfung von Siemens Xcelerator mit Omniverse ermöglichen wir nun ein beeindruckendes Metaversum in Echtzeit, das Hardware und Software von Edge bis Cloud mit umfangreichen Daten aus Siemens-Lösungen verbindet.“
„Siemens und Nvidia verbindet eine gemeinsame Vision, wie das industrielle Metaversum die digitale Transformation vorantreiben wird. Das ist nur der erste Schritt unserer gemeinsamen Anstrengung, diese Vision für unsere Kunden und die weltweite Fertigungsindustrie zu verwirklichen“, sagt Jensen Huang, Gründer und CEO von Nvidia. Xcelerator soll Omniverse mitsamt des KI-Ökosystems demnach für eine ganz neue Welt der industriellen Automatisierung öffnen, die auf der Nutzung von mechanischen, elektrischen, Software-, IoT- und Edge-Lösungen von Siemens basiert. Um das industrielle Metaversum Realität werden zu lassen, bringt die Partnerschaft komplementäre Technologien und Ökosysteme zusammen. Die Position von Siemens an der Schnittstelle zwischen realer und digitaler Welt, zwischen Informations- und Betriebstechnologie (IT und OT) könnte einmalig sein. Die Siemens Xcelerator Plattform verknüpft mechanische, elektrische und Software-Domänen über den gesamten Produkt- und Fertigungsprozess hinweg und ermöglicht damit die Konvergenz von IT und OT.
Nvidia Omniverse hingegen ist eine KI-fähige, physisch simulierte und industrietaugliche Virtual-World-Engine, die zum ersten Mal in Echtzeit originalgetreue digitale Zwillinge ermöglicht. Nvidia AI, die laut dem Entwickler von mehr als 25.000 Unternehmen weltweit eingesetzt wird, ist das Herzstück von Omniverse in der Cloud und autonomen Systemen am Edge. Klingt als sei das alles perfekt für den Einsatz für digitale Zwillinge.
Stand: 16.12.2025
Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir verantwortungsvoll mit Ihren personenbezogenen Daten umgehen. Sofern wir personenbezogene Daten von Ihnen erheben, verarbeiten wir diese unter Beachtung der geltenden Datenschutzvorschriften. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Einwilligung in die Verwendung von Daten zu Werbezwecken
Ich bin damit einverstanden, dass die WIN-Verlag GmbH & Co. KG, Chiemgaustraße 148, 81549 München einschließlich aller mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen (im weiteren: Vogel Communications Group) meine E-Mail-Adresse für die Zusendung von redaktionellen Newslettern nutzt. Auflistungen der jeweils zugehörigen Unternehmen können hier abgerufen werden.
Der Newsletterinhalt erstreckt sich dabei auf Produkte und Dienstleistungen aller zuvor genannten Unternehmen, darunter beispielsweise Fachzeitschriften und Fachbücher, Veranstaltungen und Messen sowie veranstaltungsbezogene Produkte und Dienstleistungen, Print- und Digital-Mediaangebote und Services wie weitere (redaktionelle) Newsletter, Gewinnspiele, Lead-Kampagnen, Marktforschung im Online- und Offline-Bereich, fachspezifische Webportale und E-Learning-Angebote. Wenn auch meine persönliche Telefonnummer erhoben wurde, darf diese für die Unterbreitung von Angeboten der vorgenannten Produkte und Dienstleistungen der vorgenannten Unternehmen und Marktforschung genutzt werden.
Meine Einwilligung umfasst zudem die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse und Telefonnummer für den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern wie z.B. LinkedIN, Google und Meta. Hierfür darf die Vogel Communications Group die genannten Daten gehasht an Werbepartner übermitteln, die diese Daten dann nutzen, um feststellen zu können, ob ich ebenfalls Mitglied auf den besagten Werbepartnerportalen bin. Die Vogel Communications Group nutzt diese Funktion zu Zwecken des Retargeting (Upselling, Crossselling und Kundenbindung), der Generierung von sog. Lookalike Audiences zur Neukundengewinnung und als Ausschlussgrundlage für laufende Werbekampagnen. Weitere Informationen kann ich dem Abschnitt „Datenabgleich zu Marketingzwecken“ in der Datenschutzerklärung entnehmen.
Falls ich im Internet auf Portalen der Vogel Communications Group einschließlich deren mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen geschützte Inhalte abrufe, muss ich mich mit weiteren Daten für den Zugang zu diesen Inhalten registrieren. Im Gegenzug für diesen gebührenlosen Zugang zu redaktionellen Inhalten dürfen meine Daten im Sinne dieser Einwilligung für die hier genannten Zwecke verwendet werden.
Recht auf Widerruf
Mir ist bewusst, dass ich diese Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen kann. Durch meinen Widerruf wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund meiner Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt. Um meinen Widerruf zu erklären, kann ich als eine Möglichkeit das unter https://kontakt.vogel.de/de/win abrufbare Kontaktformular nutzen. Sofern ich einzelne von mir abonnierte Newsletter nicht mehr erhalten möchte, kann ich darüber hinaus auch den am Ende eines Newsletters eingebundenen Abmeldelink anklicken. Weitere Informationen zu meinem Widerrufsrecht und dessen Ausübung sowie zu den Folgen meines Widerrufs finde ich in der Datenschutzerklärung, Abschnitt Redaktionelle Newsletter.