MES/MOM in der Cloud
Mehr Effizienz und Flexibilität, weniger Kosten und Energie

Von Christine Peter 4 min Lesedauer

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Schneider Electric beschleunigt auch seine eigene digitale Transformation in allen Produktionsstätten und verlagert die MES/MOM-Lösung von Itac an verschiedenen Standorten in die AWS-Cloud.

MES/MOM: Mit der Nutzung der Cloud-Dienste von AWS muss Schneider Electric keine teuren Hardware-Investitionen tätigen und keine Wartung übernehmen. (Bild: AdobeStock & Masque)
MES/MOM: Mit der Nutzung der Cloud-Dienste von AWS muss Schneider Electric keine teuren Hardware-Investitionen tätigen und keine Wartung übernehmen.
(Bild: AdobeStock & Masque)

Bei der Herstellung von Produkten zur Kühlung und Batterien für die unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) setzt Schneider Electric bereits seit 2010 auf die Itac.MES.Suite (heute Itac.MOM.Suite). Diese MES/MOM-Software (Manufacturing Execution Systems/Manufacturing Operations Management) dient u.a. der Rückverfolgbarkeit, Verriegelung und Qualitätskontrolle Im Herstellungsprozess. Zunächst wurde seinerzeit eine einfache Linienintegration in einem französischen Werk umgesetzt. 2012 wurden weitere Werke mit der Itac.MES.Suite ausgestattet. Neben Frankreich folgte später die MES-Anbindung in Nordamerika, Indien, China, auf den Philippinen und in weiteren Ländern.
 
Die MES/MOM-Lösung kommt heute in zehn Produktionsumgebungen zum Einsatz. Diese umschließen 14 Werke an verschiedenen Standorten. Sukzessive sollen alle Werke an die Cloud angebunden werden. Unter anderem nutzen die Standorte LA, Monterrey, Mexiko-Stadt, Pennsylvania, Niederlande sowie Italien bereits die Cloud-Lösung. Auch eine Migration in Batam (Indonesien) hat im Mai 2024 stattgefunden.