Schleifmaschine  Feindreh: Qualitätssprung mit der Tschudin Cube 350

Quelle: Tschudin AG 3 min Lesedauer

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Die spitzenlose Außenrundschleifmaschine Tschudin Cube 350 ermöglicht beim sächsischen Präzisionsfertiger Feindreh die Erweiterung des Teilespektrums mit noch nie dagewesenen Oberflächengüten. Zu sehen ist die Maschine demnächst auf der Grindinghub in Stuttgart.

Die spitzenlose Rundschleifmaschine Tschudin Cube 350 ist ideal für die Bearbeitung kleiner Losgrößen mit Teiledurchmessern ab 0,2 mm. Hier mit einem Roboter abgebildet.(Bild: Tschudin AG)
Die spitzenlose Rundschleifmaschine Tschudin Cube 350 ist ideal für die Bearbeitung kleiner Losgrößen mit Teiledurchmessern ab 0,2 mm. Hier mit einem Roboter abgebildet.
(Bild: Tschudin AG)

Schon vor 30 Jahren stand in einer Werkshalle der Feindreh GmbH – damals unter dem Namen F&G Normteile Dresden GmbH aktiv – eine Tschudin Schleifmaschine. Als der Präzisionsfertiger mit Sitz im sächsischen Arnsdorf im Sommer 2021 in der Schleifherstellung aufrüsten wollte, nahmen die Verantwortlichen Kontakt mit der Schweizer Tschudin AG auf. „Wir wollten uns mit der Anschaffung einer neuen Maschine so aufstellen, dass wir technologisch alles rausholen und Oberflächengüte sowie Vielseitigkeit und Effizienz optimieren können. Die neue Schleifmaschine sollte die kleinsten Durchmesser beherrschen können. Wir wussten, dass Tschudin für höchste Schweizer Qualität steht – daher waren sie unser erster Ansprechpartner“, erinnert sich Anja Peplinski, die kaufmännische Geschäftsführerin der Feindreh GmbH. Gemeinsam mit dem technischen Geschäftsführer Michael Grünler leitet Peplinski das Familienunternehmen in zweiter Generation.

Ganzheitlicher Ansatz mit Mehrwert

Die kleinsten von Feindreh hergestellten Teile haben einen Durchmesser von 0,8 mm. Im Bild Zylinderstifte in Relation zu einer Büroklammer.
(Bild: Feindreh GmbH)

Nach intensiven Gesprächen entschlossen sich die Verantwortlichen der Feindreh GmbH für die Anschaffung der dreiachsigen spitzenlosen Außenrundschleifmaschine Tschudin Cube 350. Michael Grünler erklärt: „Was uns besonders beeindruckt hat: Mit den Fachleuten von Tschudin haben wir uns nicht nur über die technischen Eigenschaften und Qualitäten der Maschine unterhalten – es wurde der gesamte Herstellungsprozess von der Logistik, Zuführung, Automation, Kühlung und Reinigung bis hin zur Messtechnik durchleuchtet. Dieser ganzheitliche Ansatz brachte uns echten Mehrwert.“

Bildergalerie

Oberflächengüten bis Rz1

Im Vergleich zur alten Tschudin Schleifmaschine bietet die Cube 350 ein „komplett anderes Level“, wie Grünler betont. Oberflächengüten bis Rz 1 / Ra 0,1 (Rz = gemittelte Rautiefe, Ra = Mittenrauwert) werden mit einer Genauigkeit der Passung von bis zu 2 µm erreicht. „Die kleinsten Teile haben einen Durchmesser von 0,8 mm. So dick ist ungefähr ein Fingernagel“, sagt Grünler. „Die Cube 350 ist ein Wunderwerk der Technik!“ 

Mit 100 Mitarbeitenden und auf 90 Maschinen stellt die Feindreh GmbH Präzisionsdrehteile, Feindrehteile, Kontakt- und Kerbstifte für Branchen wie den Maschinenbau und die Medizintechnik her. „Wir verwenden die Cube 350 im ersten Schritt zum Rundschleifen. Im zweiten Schritt werden wir sie mit einem Roboter ausstatten und mit dem Einstechschleifen beginnen. Dadurch werden wir in der Lage sein, Teile anzubieten, die wir bisher nicht anbieten konnten. Die Cube 350 ermöglicht es uns somit, das Teilespektrum immens zu erweitern“, erläutert Peplinski.

Technische Inputs beim Pizzaessen

Anja Peplinski, Kaufmännische Geschäftsführerin und Michael Grünler, Technischer Geschäftsführer der Feindreh GmbH.(Bild: Feindreh GmbH / Jürgen Jeibmann)
Anja Peplinski, Kaufmännische Geschäftsführerin und Michael Grünler, Technischer Geschäftsführer der Feindreh GmbH.
(Bild: Feindreh GmbH / Jürgen Jeibmann)

Von der Planung, der Prozessoptimierung, der Abnahme der Maschine in der Schweiz, der Installation in Arnsdorf bis hin zu den Schulungen – die Spezialisten der Feindreh GmbH und die Tschudin-Experten wurden ein eingespieltes Team. „Es war eine intensive Phase, in der Tschudin alle unsere Wünsche konstruktiv aufgenommen hat. Das Bestreben, die bestmögliche Lösung für uns zu finden, war immer da. Sogar während eines gemeinsamen Pizzaessens hatte Urs Tschudin, Gesellschafter, eine spontane Idee, wie wir bestimmte Detailprozesse technisch umsetzen können“, schmunzelt Frau Peplinski. „Das wurde in den Tagen danach dann auch so umgesetzt, wie beim Italiener beschlossen – mit Erfolg.“

Nicht zuletzt überzeugte auch das moderne und preisgekrönte Design der Cube 350. „Die Maschine sieht nicht nur super aus – der gesamte Designansatz und die Funktionalität haben uns überzeugt. Bei unseren Mitarbeitenden kommt die Cube 350 sehr gut an“, ergänzt Anja Peplinski. 

Grindinghub: Cube 350 am Stand 

Iwan von Rotz, CEO der Tschudin AG.
(Bild: Tschudin AG)

An der Grindinghub in Stuttgart vom 14. bis 17. Mai 2024 stellt Tschudin die Cube 350 mit einer Filteranlage aus. Der Tschudin-Stand befindet sich in Halle 9, Stand Nummer 9C50. Iwan von Rotz, CEO von Tschudin, erklärt: „Die Cube 350 ist für die Bearbeitung kleiner Werkstücke ab 0,2 mm Durchmesser ausgelegt. Die Maschine bietet auf minimaler Fläche maximale Effizienz und besticht durch Vielseitigkeit sowie kurze Rüstzeiten. Wir freuen uns auf einen fachlichen Austausch mit Besuchern an der Grindinghub!“

Neben der Cube 350 bietet der Schweizer Technologieführer auch die Ecoline/Proline 400 für die Bearbeitung mittelgroßer Werkstücke mit einem Durchmesser von bis zu 150 mm und die Ecoline/Proline 600 für Werkstücke mit einem Durchmesser von bis zu 250 mm. Urs Tschudin, Gesellschafter der Tschudin AG, führt aus: „Auf allen unseren Maschinenbaureihen können Werkstücke sowohl im Durchgangsschleifen als auch im Einstechschleifen bearbeitet werden. Die Bandbreite der hergestellten Werkstücke ist enorm: Von feinsten Drähten für die Medizintechnik bis hin zu bis zu 11 kg schweren Kegelrollenlagern, die in Großwälzlagern von Windkraftanlagen eingesetzt werden.“  

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