Laser World of Photonics Laserschweißen ohne Laserschutzzelle

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Scansonic präsentiert auf der Laser World of Photonics eine neue Laserschweißoptik, die die Anforderungen der Laserklasse 1 erfüllt. Eine aufwändige und teure Laserschutzzelle ist damit nicht nötig.

Die neue Laserschweißoptik SCW kann in einer Produktionsumgebung ohne Laserschutzzelle betrieben werden.(Bild:  Scansonic MI)
Die neue Laserschweißoptik SCW kann in einer Produktionsumgebung ohne Laserschutzzelle betrieben werden.
(Bild: Scansonic MI)

Mit seiner neuen Laserschweißoptik SCW (Safe Component Welding) ermöglicht Scansonic das Laserschweißen ohne Laserschutzzelle: Die kompakte Bearbeitungseinheit erfüllt die Anforderungen der Laserklasse 1. Das spart hohe Investitionskosten und schafft neue Freiräume für den flexiblen Einsatz in der Produktion. Die neue Technologie ist erstmals auf der Laser World of Photonics in München (Halle 3, Stand B313) zu sehen.

Im Fokus steht ein speziell entwickelter Schutzaufsatz, der an der Optik angebracht ist. Eine Formdüse umschließt den Schweißbereich und verhindert so das Austreten von gefährlicher Laserstrahlung. Dafür wird sie individuell an die Geometrie des jeweiligen Werkstücks angepasst. Das Bedienpersonal ist zu jeder Zeit zuverlässig geschützt – ohne zusätzliche Einhausung. Lediglich eine einfache Roboterschutzzelle ist nötig, was die Gesamtkosten im Vergleich zu klassischen Laserschweißsystemen deutlich senkt.

Technik, die sich bewährt hat – jetzt noch sicherer

Die neue Schweißoptik basiert auf dem FCW-System von Scansonic, das durch hochpräzise 3D-Scannertechnologie für exakte Schweißprozesse sorgt. Eine integrierte Bilderkennung deckt einen Arbeitsbereich von 5 x 25 Millimeter ab, sodass der Anwender mit einem Teach-Verfahren die Position, an der geschweißt werden soll, sicher festlegen kann.

Eine vielversprechende Anwendung ist das Fixieren des Türinnenteils zum Außenteil nach dem Falzen im Rohbau. Der Klebstoff, der sich in der gefalzten Verbindung befindet, härtet erst in der Lackierung aus. Bis zu diesem Zeitpunkt sind daher zusätzliche Fixierpunkte notwendig, die mit dem SCW- System geschweißt werden können.

Doppelt gesichert: integrierte Sicherheitstechnik

Ein zentrales Element ist das umfassende Sicherheitssystem: Eine redundante Sensorik misst kontinuierlich den Abstand zwischen Werkstück und Formdüse. Wird der Grenzwert von 0,2 Millimetern überschritten, erfolgt keine Freigabe der Strahlquelle. Die Lösung erfüllt alle Anforderungen an die industrielle Serienfertigung.

Die neue SCW-Optik ist als vollintegrierte Lösung erhältlich – inklusive Steuerung (mit Safety-Komponenten), Laserquelle von Brightlight Laser, Kühlung und Absaugung. Kunden profitieren von einem abgestimmten System, das den Engineering-Aufwand erheblich reduziert.

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