Die Digitalisierung steht mittlerweile ganz oben auf der Agenda vieler Organisationen. Fortschritte zeichnen sich jedoch allenfalls langsam ab. So haben laut einer PwC-Studie erst gut 64 Prozent der Unternehmen mit Transformationsbemühungen begonnen. Ein Abschluss liegt in weiter Ferne. Abhilfe schafft eine ganzheitliche Herangehensweise bei der S/4HANA-Transformation hin zum Ziel „Smart Factory“.
Echtzeit Transparenz, Fehlerreduktion, Bestandsgenauigkeit: Mit MES Software profitiert die Industrie von zahlreichen Benefits.
(Bild: Nitat Termmee/GettyImages)
Die Industrie nutzt mehr und mehr den strategischen Ansatz vordefinierter Standardprozesse, was absolut sinnvoll ist. Die sich daraus ableitenden Potenziale der Vereinfachung von Geschäftsprozessen und der hohen Geschwindigkeit beim Umstieg auf S/4HANA sind enorm. Gleichzeitig gibt es im Fertigungsumfeld mit den angrenzenden Prozessen in Entwicklung und Supply Chain bei diesen Standards noch zahlreiche Lücken. Oftmals verschieben sich Lösungsszenarien für eine integrierte Welt auf die Zeit nach dem Go-live. Das verzögert den nötigen Schritt hin zur ganzheitlichen Transformation, und die Möglichkeit zur verbesserten Wettbewerbsfähigkeit bleibt unerschlossen.
Herausfordernde Bedingungen neben der S/4HANA-Transformation
Begleitend zur S/4HANA-Transformation sind die gegenwärtigen geschäftlichen Rahmenbedingungen überaus herausfordernd, zum Beispiel ein sich weiter eintrübendes Geschäftsklima, fragile Lieferketten, steigende Energiepreise und regulatorische Anforderungen sowie der Fachkräftemangel. Gleichzeitig gibt es Erfolgsfaktoren wie eine konsequente Automatisierung und eine übergreifende Vernetzung von organisatorischen und technischen Prozessen. Die sich daraus ergebende Datenbasis ist Grundlage für weitere Prozess- und Geschäftsinnovation.
Mit anderen Worten: Trotz oder gerade wegen der Vielzahl gleichzeitiger Belastungen sollten sich Unternehmen mit einem ganzheitlichen Ansatz beschäftigen. So ist es naheliegend, Digitalisierungsinitiativen für die Produktion parallel zur S/4HANA-Transformation zu planen.
S/4HANA-Transformation und MES – Digitalisierungsbasis in der Fertigung
MES-Lösungen spielen eine wichtige Rolle in der digitalen Fabrik. Als integriertes Fertigungssystem sind sie die zentral steuernde Komponente und bieten folgende Funktionalitäten:
Übersetzung und Verfeinerung des Produktionsplans
Simulation, Überwachung und Optimierung der Produktionsprozesse in Echtzeit
integrierte Materialwirtschaft und Verknüpfung mit logistischen Prozessen
Datenerfassung von Werkern und Prozessbeteiligten
automatisierte Datenerfassung aus Produktionsanlagen und IT-Systemen
Steuerung von Materialflüssen
bedarfsgerechte Informationsaufbereitung für alle Nutzergruppen
Zudem schaffen Manufacturing-Execution-Systeme die Voraussetzungen für weitere Smart-Factory-Lösungen. Sie liefern einen wesentlichen Teil der Datenbasis, die Technologien wie Big Data Analytics und künstliche Intelligenz (KI) nutzen können. So lassen sich sprunghaft Verbesserungen von Produktionsabläufen, der Qualitätssicherung und der Ressourcennutzung erzielen.
SAP DM: Cloudbasierte Fertigungslösung
In der Praxis greifen Produktionsunternehmen bei MES-Lösungen häufig auf Drittsysteme zurück. In den letzten Jahrzehnten haben unterschiedliche Anbieter umfangreiche MES-Systeme entwickelt. Die Integration in die bisherige Systemlandschaft, mit den dadurch entstehenden Schnittstellen und Systembrüchen, bedeuten jedoch oft eine hohe Komplexität bei Implementierung und Betrieb. Deshalb sollte ein Optimum aus Integrations- und Funktionsaspekten gefunden werden.
Die erfolgreiche Digitalisierung der Produktion braucht auch die Unterstützung von Nicht-IT-Experten.
(Bild: milanvirijevic/GettyImages)
Die Einführung von SAP DM als Manufacturing-Execution-System bietet einen großen vordefinierten Funktionsumfang bei gleichzeitig vollständiger Integration. Diese sorgt für eine konsistente Datenlandschaft und optimierte Geschäftsprozesse. Die Produktionsqualität wird verbessert, indem die Qualitätssicherung direkt in den Fertigungsprozess eingebunden ist. Durch vorausschauende Wartung lassen sich Wartungsbedarfe frühzeitig erkennen, was Stillstandszeiten reduziert. Mitgelieferte Analysewerkzeuge verkürzen Latenzen von der Problemerkennung bis zur Behebung. Unternehmen können individuelle Workflows gestalten, um organisatorische Abläufe und Materialflüsse zu automatisieren. IoT-Lösungen und mobile Geräte lassen sich einfach integrieren. Insgesamt bietet SAP DM die nötige Flexibilität, um schnell auf Marktveränderungen und Kundenanforderungen reagieren zu können. Außerdem ist die Lösung skalierbar, um mit den Anforderungen des Unternehmens zu wachsen. All dies zusammen führt zu einer effizienteren, flexibleren und qualitativ hochwertigeren Produktion.
q.beyond setzt auf SAP DM
Die Vorzüge einer hoch integrierten Lösung darzustellen, steht bei den Experten von q.beyond im Fokus. Mit einer auf die Kundenbedürfnisse zugeschnittenen SAP-DM-Demo lassen sich die Vorzüge von integrierter Planung, Produktionsumsetzung (Execution), Materialflüssen und Bestandsführung wie auch einer eingebundenen Maschinenwelt aufzeigen.
Fazit: Die Transformation hin zur digitalisierten Fabrik ist komplex und überaus anspruchsvoll. Gerade wegen der operativen Herausforderungen braucht es eine klare Agenda. Chancen bieten sich durch enge Kollaboration von IT- und Fachabteilungen. Dadurch können Unternehmen die Planung und Implementierung von Digitalisierungslösungen erheblich verkürzen. Die Vorzüge von Low-Code/No-Code lassen schnell die Möglichkeit erkennen, dass bei einer MES-Einführung die Unterstützung durch Nicht-IT-Experten sinnvoll ist. Die vorhandenen Implementierungswerkzeuge erfordern keine Programmierkenntnisse und können zügig erlernt werden. Dienstleister, die unkompliziert Einblicke in die SAP-DM-Welt geben, liefern dafür wertvolle Zuarbeit von der Idee über die Konzeption bis hin zur Realisierung. So können Unternehmen schnell von den Vorteilen einer skalierbaren cloudbasierten MES-Lösung profitieren.
Stand: 16.12.2025
Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir verantwortungsvoll mit Ihren personenbezogenen Daten umgehen. Sofern wir personenbezogene Daten von Ihnen erheben, verarbeiten wir diese unter Beachtung der geltenden Datenschutzvorschriften. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Einwilligung in die Verwendung von Daten zu Werbezwecken
Ich bin damit einverstanden, dass die WIN-Verlag GmbH & Co. KG, Chiemgaustraße 148, 81549 München einschließlich aller mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen (im weiteren: Vogel Communications Group) meine E-Mail-Adresse für die Zusendung von redaktionellen Newslettern nutzt. Auflistungen der jeweils zugehörigen Unternehmen können hier abgerufen werden.
Der Newsletterinhalt erstreckt sich dabei auf Produkte und Dienstleistungen aller zuvor genannten Unternehmen, darunter beispielsweise Fachzeitschriften und Fachbücher, Veranstaltungen und Messen sowie veranstaltungsbezogene Produkte und Dienstleistungen, Print- und Digital-Mediaangebote und Services wie weitere (redaktionelle) Newsletter, Gewinnspiele, Lead-Kampagnen, Marktforschung im Online- und Offline-Bereich, fachspezifische Webportale und E-Learning-Angebote. Wenn auch meine persönliche Telefonnummer erhoben wurde, darf diese für die Unterbreitung von Angeboten der vorgenannten Produkte und Dienstleistungen der vorgenannten Unternehmen und Marktforschung genutzt werden.
Meine Einwilligung umfasst zudem die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse und Telefonnummer für den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern wie z.B. LinkedIN, Google und Meta. Hierfür darf die Vogel Communications Group die genannten Daten gehasht an Werbepartner übermitteln, die diese Daten dann nutzen, um feststellen zu können, ob ich ebenfalls Mitglied auf den besagten Werbepartnerportalen bin. Die Vogel Communications Group nutzt diese Funktion zu Zwecken des Retargeting (Upselling, Crossselling und Kundenbindung), der Generierung von sog. Lookalike Audiences zur Neukundengewinnung und als Ausschlussgrundlage für laufende Werbekampagnen. Weitere Informationen kann ich dem Abschnitt „Datenabgleich zu Marketingzwecken“ in der Datenschutzerklärung entnehmen.
Falls ich im Internet auf Portalen der Vogel Communications Group einschließlich deren mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen geschützte Inhalte abrufe, muss ich mich mit weiteren Daten für den Zugang zu diesen Inhalten registrieren. Im Gegenzug für diesen gebührenlosen Zugang zu redaktionellen Inhalten dürfen meine Daten im Sinne dieser Einwilligung für die hier genannten Zwecke verwendet werden.
Recht auf Widerruf
Mir ist bewusst, dass ich diese Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen kann. Durch meinen Widerruf wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund meiner Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt. Um meinen Widerruf zu erklären, kann ich als eine Möglichkeit das unter https://kontakt.vogel.de/de/win abrufbare Kontaktformular nutzen. Sofern ich einzelne von mir abonnierte Newsletter nicht mehr erhalten möchte, kann ich darüber hinaus auch den am Ende eines Newsletters eingebundenen Abmeldelink anklicken. Weitere Informationen zu meinem Widerrufsrecht und dessen Ausübung sowie zu den Folgen meines Widerrufs finde ich in der Datenschutzerklärung, Abschnitt Redaktionelle Newsletter.
Der Autor Thomas Bein ist Consultant für digitale Transformation im produzierenden Gewerbe bei q.beyond.