Rundzellen-Fertigung für E-Mobility mit Magnetgreifer

Verantwortlicher Redakteur:in: Rainer Trummer 1 min Lesedauer

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Das Greifen von Rundzellen in der Fertigung für Elektrofahrzeuge stellt eine besondere Herausforderung dar. Die Rundzellen müssen im Prozess gerafft, das heißt möglichst eng zusammengeführt werden, um den begrenzten Bauraum im Fahrzeug optimal ausnutzen zu können. Dies ist nur möglich, wenn sich der Greifer im Schatten der Batterie befindet.

(Quelle:  Zimmer)
(Quelle: Zimmer)

Dieses prozessrelevante Design wurde umgesetzt und mit einer Haltekraft von 50 N kombiniert. Dadurch werden die Rundzellen auch bei höchsten Beschleunigungen und Not-Halt sicher gehalten. Die geringe Resthaltekraft von unter 1 N bei deaktivierten Magneten ermöglicht ein prozesssicheres Ablegen. Zudem sondern erfüllt sie auch die Anforderungen an die technische Sauberkeit.

Der Baukastengedanke steht im Vordergrund, um den Greifer optimal an den jeweiligen Prozess anpassen zu können. Der Greifer kann sowohl mit einer Kolbenstellungsabfrage als auch mit einer Batterieanwesenheitserkennung kombiniert werden und es stehen Achskompensatoren zur Verfügung, die in Verbindung mit Zentrierplatten die in den verschiedenen Fertigungsprozessen auftretenden Fehlstellungen der Zellen ausgleichen. 

Neben dieser Kombinatorik bietet der Magnetgreifer HM1046 von Zimmer zusätzlich die Option des vakuumunterstützten Greifens. Durch diese Kombination zweier redundanter Greifprinzipien werden Haftkräfte von bis zu 200 N erzeugt und die Prozesssicherheit auf ein Maximum gesteigert.  Zimmer Group Lösungen enden nicht beim einzelnen Greifer. Der Baukastengedanke wird fortgeführt, sodass die Know-How-Factory auch einbaufertige Systeme anbietet, mit denen alle Prozesse in dieser sensiblen Fertigung abgedeckt werden.

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