KI im wetterfestem Chassis Robuster Roboter: Cartken stellt den "Hauler“ vor

Quelle: Cartken 2 min Lesedauer

Der Hauler von Cartken ist ein robuster, wendiger Roboter mit hoher Nutzlast, entwickelt für den automatisierten Materialtransport im Außen- und Innenbereichen. Was kann das neue Transportsystem? 

Der Cartken Hauler bewältigt unebenes Gelände wie Beton, Kies, Schotter, Gras und Asphalt.(Bild:  Cartken)
Der Cartken Hauler bewältigt unebenes Gelände wie Beton, Kies, Schotter, Gras und Asphalt.
(Bild: Cartken)

Mit dem Hauler  unterstreicht Cartken nach eigenen Angaben seinen Fokus auf Lösungen jenseits der letzten Meile und adressiert eine zentrale Lücke in der Automatisierung der Industrie- und Werkslogistik: ein nahtloser Materialtransport über komplexe Umgebungen, unterschiedliche Untergründe und sogar Stockwerke hinweg.

KI kombiniert mit wetterfestem Chassis

Der Cartken Hauler wurde für Branchen entwickelt, die einen dynamischen und effizienten Materialfluss benötigen – zwischen Lager, Produktionslinien, Versand und Testlabor liefert er Rohmaterial,  Fertigteile und QA-Testproben. Er kombiniert Cartkens KI- und kamerabasierte Navigation für selbstfahrende Roboter mit einem Chassis, das auch bei Wind und Wetter sowie auf unebenem Grund zuverlässig funktioniert.  Damit bewegt sich der Hauler sicher auf Werksgeländen und in anspruchsvollen Umgebungen im Umfeld von Menschen und Fahrzeugen.

Hauptmerkmale des Cartken Hauler

  • Geländetauglichkeit: Bewältigt problemlos unebenen Beton, Kies, Schotter, Gras, Asphalt, Erde, Fliesen und Teppich – für Einsätze im Innen-und Aussenbereich.
  • Wetter- & Tag/Nacht-Tauglichkeit: Arbeitet zuverlässig bei Regen, Sonne, Schnee und Temperaturen von -20 °C bis +50 °C.
  • Erweiterte Sensorik: Navigiert  rund um die Uhr sicher bei allen Lichtverhältnissen.
  • Systemintegration: Autonome End-to-End-Transporte über mehrere Stockwerkehinweg – durch Integration mit Aufzügen, Türen und Toren.
  • Leistungsstark:
    ◦ Traglast: 300 kg auf ebenem Untergrund, 250 kg bei einer Steigung von 10° 
    ◦ Höchstgeschwindigkeit: 7,2 km/h mit Nullwendekreis und omnidirektionaler Steuerung.
    ◦ Autonomes Lade-Dock mit über 16 Stunden Laufzeit und 4 Stunden Ladezeit.
  • Flexible Transportlösungen: Verfügbar mit Plattform, mit Regalaufbau oder geschlossener Ladefläche und Temperatur geregelten Fächern (Temperaturbereich: -80 °C bis +100 °C).
  • Schnelle, infrastrukturlose Inbetriebnahme: Einsatzbereit innerhalb von 7 Tagen – keine großen Anpassungen notwendig.

Roboter: Eine neue Generation für die Industrie

Klassische mobile Robotik Lösungen stoßen in komplexen Industrieumgebungen an ihre Grenzen:

  • AGVs (Automated Guided Vehicles): Fahren auf festgelegten Routen per Magnetband, Bodenmarkierungen oder Drahtführung. Sie können ihre Route nicht spontan anpassen und erfordern hohe Infrastrukturinvestitionen – mit geringer Flexibilität bei Prozessänderungen.
  • AMRs (Autonomous Mobile Robots): Planen Routen dynamisch über Onboard-Sensoren, sind jedoch meist auf 2D-Innennavigation beschränkt. Sie benötigen Infrastrukturinvestitionen und sind im Außenbereich kaum einsetzbar.

Beide Systeme haben eine zentrale Schwäche: Sie scheitern an unebenem Gelände, Rampen, Bordsteinen und schwierigen Wetterbedingungen, sowie Interaktion mit Verkehr auf Werksgeländen.

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