Pssbl. Robotics: Offene Roboterlösung für einfache Automatisierung

Verantwortlicher Redakteur:in: Rainer Trummer 2 min Lesedauer

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Immer auf der Suche nach Zukunftsthemen und Marktchancen treibt die Schubert Business Development GmbH in strategischen Partnerschaften innovative Ideen für die Industriebranche voran. So brachte sie mit Carrybots das fahrerlose Transportsystem Herbie oder mit Transaction-Network eine digitale Branchenplattform für den Maschinenbau und deren Kunden auf den Weg. Gemeinsam mit dem Automationsspezialisten Weiss GmbH aus Buchen hebt Schubert jetzt ein weiteres spannendes Start-up aus der Taufe. Unter der Marke Pssbl. soll Menschen ein einfacher Zugang zu Robotern innerhalb eines offenen Systems ermöglicht werden.

(Quelle:  AdobeStock & DNY3D)
(Quelle: AdobeStock & DNY3D)

Hinter dem neu gegründeten Unternehmen Pssbl. (sprich Possible) steht die Idee, dass Unternehmen verschiedene Arbeiten mit Hilfe der Industrieroboter einfach und intuitiv umsetzen können, ohne selbst ausgewiesene Roboterexperten zu sein. Dazu sollen diese besonders benutzerfreundlich und anpassungsfähig gestaltet werden. Die Lösungen sollen also unabhängig von den Fähigkeiten, technischen Kenntnissen, der Sprache und den Rahmenbedingungen der Anwender funktionieren. Gerald Schubert, Gesellschafter der Schubert Business Development GmbH erklärt: „Das Spektrum an Tätigkeiten, für das die Menschen die Roboter in Zukunft zur Unterstützung einfach verwenden können, ist sehr breit. Denkbar wäre, dass Unternehmen die Pssbl. Roboter beispielsweise für das Schweißen, Schleifen oder Polieren von Produkten einsetzen.“

Roboterentwicklung mit offener Steuerung zur Integration von Know-how

Im Gegensatz zu vielen Anbietern, die Industrieroboter in einem geschlossenen System entwickeln, möchten die Businesspartner Weiss und Schubert zukünftig Roboter mit einer offenen Steuerung und intuitiver Programmierbarkeit auf den Markt bringen. Damit werden einerseits Industrieunternehmen in der Lage sein, spezifische Applikationen sehr schnell und ohne größeren Aufwand zu automatisieren. Andererseits können Anlagen- und Maschinenbauer ihr Fachwissen in das System einfließen lassen und die Lösung – nur für sich selbst oder alternativ für die gesamte Branche – weiterentwickeln. Auch Forschungseinrichtungen wie Universitäten können sich durch die Programmierung einer passenden App in den Entwicklungsprozess mit einbringen.

(Gerald Schubert: „Wir arbeiten an einem Produkt welches frei von einschränkenden Rahmenbedingungen ist und welches sich in einer immer größer werdenden Community von Anbieter und Anwendern stetig weiterentwickeln wird." Bild: Pssbl. Robotics)
(Gerald Schubert: „Wir arbeiten an einem Produkt welches frei von einschränkenden Rahmenbedingungen ist und welches sich in einer immer größer werdenden Community von Anbieter und Anwendern stetig weiterentwickeln wird." Bild: Pssbl. Robotics)

Dem zugrunde liegt ein neuer Denkansatz. Das erklärte Ziel der Gründer ist es, vorhandenes Wissen über Robotik zu teilen, zu erweitern und zu vertiefen und einen Wissenstransfer zu ermöglichen, der alle Beteiligten weiterbringt. Gerald Schubert unterstreicht: „Wir arbeiten an einem Produkt, welches frei von einschränkenden Rahmenbedingungen ist. Es wird sich in einer immer größer werdenden Community von Anbieter und Anwendern stetig weiterentwickeln. Somit bieten wir anderen Unternehmen die Teilhabe am wirtschaftlichen Erfolg.“ Tobias Frank, Geschäftsführer von Pssbl., ergänzt: „Strategische Partnerschaften, von denen alle Beteiligten profitieren, sind uns sehr wichtig. Wir möchten weg vom Silodenken, denn nur gemeinsam werden wir zukünftig weiterhin erfolgreich sein.“

Vorteilhaft: Langjähriges Know-how der Gründungsunternehmen

Keine Garantie, aber sehr vielversprechend für den Durchbruch des jungen Start-ups am Markt ist die Tatsache, dass hinter Pssbl. zwei erfahrene Unternehmen stehen. Dabei eint sie die langjährige Erfahrung beim Thema Maschinenbau und Automatisierung. So ist die Robotertechnik bei Schubert fest im Unternehmen verankert, nahezu alle Verpackungsmaschinen sind mit ihr ausgestattet. Ebenso beschäftigt sich auch die Weiss GmbH neben ihrem Klassiker, den Rundschaltischen, seit vielen Jahren mit der Automatisierung von Produktionsprozessen. Mit ihrer Business Unit Assembly Handling Technology hat sie eine zweite Säule im Bereich Handhabungstechnik aufgebaut.

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