Prozesssichere Fertigung: Montagearbeitsplätze mit Cobot-Anbindung

Verantwortlicher Redakteur:in: Rainer Trummer 2 min Lesedauer

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Die Kombination von Montagearbeitsplätzen und Cobots soll den Werker entlasten und kritische Prozesse in der Fertigung automatisieren. Aus beiden Bereichen haben sich zwei Anbieter gefunden und eine Kooperation geschlossen.

(Quelle:  RK Rose+Krieger)
(Quelle: RK Rose+Krieger)

Mit seinen nach ergonomischen Gesichtspunkten gestalteten, anforderungsspezifischen Montagearbeitsplätzen bietet RK Rose+Krieger eine richtungsweisende Lösung für die wirtschaftliche Fertigung komplexer Produkte in kleinen Stückzahlen mit einer hohen Variabilität. Kombiniert mit kollaborierenden Robotern und (teil)automatisierten Entnahme- und Beladevorrichtungen von Mitsubishi Electric sowie lineartechnischen Zuführungen aus dem Portfolio von RK Rose+Krieger entlasten sie die Mitarbeiter von körperlich belastenden oder monotonen Tätigkeiten und sichern gleichzeitig die prozesssichere, fehlerfreie Fertigung.

Cobots in der Fertigung reichen an und legen ab

Mithilfe von Cobots können kritische oder gefährliche Prozesse automatisiert werden. Ihr Aktionsradius lässt sich mit einer zusätzlichen 7. Achse oder einem ganzen Raumportal erweitern.(Quelle:  RK Rose+Krieger)
Mithilfe von Cobots können kritische oder gefährliche Prozesse automatisiert werden. Ihr Aktionsradius lässt sich mit einer zusätzlichen 7. Achse oder einem ganzen Raumportal erweitern.
(Quelle: RK Rose+Krieger)

Bei der Montage an modernen Arbeitsplätzen können kollaborierende Roboter dem Werker Material anreichen oder fertige Teile an den dafür vorgesehenen Stellen ablegen. Sie bieten sich auch für bahngesteuerte oder in Position haltende Tätigkeiten, die ein Mensch entweder nicht so präzise, dauerhaft oder schnell und sicher ausführen kann wie eine Maschine, an. Auf diese Weise lassen sich auch kritische oder gefährliche Prozesse, wie zum Beispiel Schweißapplikationen, mit Hilfe von Cobots automatisieren und damit die Gefährdung für den Mitarbeiter ausschließen oder immerhin minimieren.

Linearachsen erweitern Aktionsradius

Zusätzliche Linearmodule aus dem Portfolio von RK Rose+Krieger können die sechs Antriebsachsen des Cobots ergänzen und seinen Bewegungsradius vergrößern: Hubsäulen wie der Powerlift Z dienen beispielsweise der elektrischen Höhenverstellung des Cobots (Y-Achse) und beliebig lange Lineareinheiten aus die RK MonoLine- oder RK DuoLine-Baureihe verfahren den Cobot (zusätzlich) auf der X- und Z-Achse. Auf diese Weise verknüpfen sie mehrere Arbeits- oder Ablageplätze miteinander.

Kooperationspartner bieten eine ideale Kombination

Bei der Ausstattung der Montagearbeitsplätze mit Cobots oder Poka Yoke-Systemen für die prozesssichere Fertigung kooperiert RK Rose+Krieger seit kurzem mit Mitsubishi Electric. Der Anbieter von Komponenten und Lösungen liefert Motoren, Steuerungen, Roboter und Visualisierungen für die digitalisierten Montagearbeitsplätze. Umgekehrt verweist Mitsubishi Electric seine Kunden an RK Rose+Krieger, wenn diese nicht nur die reinen Komponenten, sondern komplette Arbeitsplatzlösungen wünschen.

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