Agrar-Roboter  Produktionsplattform: Schneller und günstiger zum Prototypen

Quelle: Ole Marx, Regional Sales Director Xometry Europe 3 min Lesedauer

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Wie der Einsatz einer Produktionsplattform Innovationen erheblich beschleunigen kann, zeigt das Beispiel der münsterländischen Firma Zauberzeug, Erfinderin des Agrar-Roboters Feldfreund. 

Zauberberg-Chef Rodja Trappe und seine Kollegen beschaffen maßgeschneiderte Bauteile über die Produktionsplattform Xometry. (Bild:  Xometry)
Zauberberg-Chef Rodja Trappe und seine Kollegen beschaffen maßgeschneiderte Bauteile über die Produktionsplattform Xometry.
(Bild: Xometry)

Wo der „Feldfreund“ arbeitet, muss kein Gärtner mehr den Rücken krumm machen: Dieser Agrar-Roboter erkennt im Gemüsebeet selbständig Unkraut - und bohrt es gleich aus. Mit Hilfe von Kameras und Künstlicher Intelligenz ersetzt das autonome Gerät nicht nur lästige körperliche Arbeit. Die Erfindung der münsterländischen Firma Zauberzeug ermöglicht auch eine nachhaltige und effiziente Landwirtschaft mit weniger Pestiziden.

Bauteile beschaffen über Produktionsplattform Xometry

Schon in der Entwicklungsphase des Roboters baute Geschäftsführer Rodja Trappe auf Tempo und Effizienz. Deshalb beschafft sein Unternehmen maßgeschneiderte Bauteile über die Produktionsplattform Xometry. So erreicht Trappe kürzere Innovationszyklen und mehr Kosteneffizienz. „Wir können jetzt den nächsten Schritt in unserer Unternehmensentwicklung gehen“, freut sich der Unternehmer über die Zusammenarbeit mit der Plattform.  

Verzögerungen bei der traditionellen Beschaffung

In der traditionellen Beschaffung kommt es regelmäßig zu Verzögerungen. Als Zauberzeug noch auf klassische Anfragen bei Zulieferern setzte, kämpfte das Unternehmen mit langen Fertigungszeiten und hohen Mindestbestellmengen. Dies verzögerte die iterative Entwicklungsweise der jungen Firma, bei der fast ständig ein neues Bauteil oder ein weiterer Prototyp benötigt werden. Zudem besteht das klassisches Bestellwesen aus viel Verwaltung: Angebote einholen, bewerten, Teile bestellen - und auf diese warten.

Angebot binnen Sekunden

Heute laden die Zauberzeug-Entwickler auf Xometry eine CAD-Datei ihres Bauteils hoch und erhalten sofort ein Angebot. Ändern sie Materialien oder Design, kommt innerhalb von Sekunden eine aktualisierte Kalkulation. Besonders in der frühen Entwicklungsphase sind häufige Designänderungen üblich. Firmenchef Trappe ist begeistert: „Wir sparen jetzt enorm viel Zeit und können unsere Designs schneller testen. Manchmal nutzen wir die Plattform sogar für kleine Experimente, um herauszufinden, wie viel eine bestimmte Fertigungsweise kosten würde. Diese Flexibilität hilft uns, die Produkte gezielt zu optimieren.” 

Maßgeschneiderte Bauteile nach dem Amazon-Prinzip

Die Produktionsplattform funktioniert ähnlich wie Amazon oder Uber: Sie vermittelt Aufträge, mit Hilfe von Algorithmen und Künstlicher Intelligenz. Automatisiert filtert die intelligente Sofortpreismaschine (Instant Quoting Engine) aus einem Netzwerk von 2000 zertifizierten Zulieferern den geeigneten Hersteller heraus. Bestellt werden können  Einzelteile bis hin zu Kleinserien. Dazu wählen Beschaffer auf der Plattform aus hunderten Materialien und Technologien – vom Spritzguß bis zum hochmodernen 3D-Druck.

Produktionszeit erheblich reduziert

Der Agrar-Roboter Feldfreund erkennt im Gemüsebeet selbständig Unkraut - und bohrt es gleich aus(Bild:  Xometry)
Der Agrar-Roboter Feldfreund erkennt im Gemüsebeet selbständig Unkraut - und bohrt es gleich aus
(Bild: Xometry)

Für den Agrar-Roboter Feldfreund entstanden entscheidende Komponenten mit Hilfe von Xometry. Etwa der maßgefertigte Kettenantrieb, optimiert für den Einsatz auf unebenem Gelände. Standard-Ritzel passten nicht zu den verwendeten Gummiketten, weshalb Zauberzeug eine eigene Konstruktion entwickelte. Über Xometry wurde diese präzise nach den benötigten Spezifikationen beschafft. Ein neues Rahmensystem entstand ähnlich:  Ursprünglich wurden die Rahmen aus Stahl in der eigenen Werkstatt geschweißt. Das war jedoch zeitaufwendig und band Ressourcen. Zauberzeug stellte um auf gefräste Aluminiumrahmen und bestellte diese bereits eloxiert auf Xometry. Das reduzierte die Produktionszeit des Roboters erheblich und verbesserte zugleich Qualität und Optik.

Use Case Rennrad: Schnell mit der neuen Idee auf den Markt kommen

Vista Pro Cycling-Gründer Aurélien Dartevel hat eine ungewöhnliche Kurbelgarnitur für Rennräder entwickelt und mit Xometry realisiert. (Bild:  Xometry)
Vista Pro Cycling-Gründer Aurélien Dartevel hat eine ungewöhnliche Kurbelgarnitur für Rennräder entwickelt und mit Xometry realisiert.
(Bild: Xometry)

Wie der Einsatz einer Produktionsplattform Innovationen beschleunigt, zeigt auch das Beispiel des Fahrrad-Herstellers Vista Pro Cycling aus der französischen Auvergne. Gründer Aurélien Dartevel entwickelte eine ungewöhnliche Kurbelgarnitur für Rennräder. Sie soll Leistung und Geschwindigkeit erhöhen und zugleich die Muskelermüdung des Fahrers verringern. Erreicht wird das durch ein flüssigeres Treten. 

Für sein modernes Design benötigt Dartevel mehr als 20 präzise gefräste Aluminiumteile und zehn abgedichtete Lager. Mit Hilfe der Sofortpreismaschine von Xometry gelangte der Entwickler rasch an hochpräzise Prototypen in CNC-Bearbeitung und 3D-Druck. So erreichte er nach der Konzeptphase deutlich schneller die Marktreife seines Produktes.

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