CAD/CAM-Suite EMO 2025: Drehfräsen mit hyperMill live erleben

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Open Mind präsentiert auf der EMO 2025 eine in der CAD/CAM-Suite hyperMill optimierte Dreh-Fräsbearbeitung live am EMO-Stand A41 in Halle 6. Auf einem Dreh-Fräszentrum wird ein Werkstück gefertigt.

Neu in hyperMill Virtual Machining: Simulation der Bauteil-Übergabe auf einer Maschine mit Haupt- und Gegenspindel und einem Fräskopf.(Bild:  Open Mind)
Neu in hyperMill Virtual Machining: Simulation der Bauteil-Übergabe auf einer Maschine mit Haupt- und Gegenspindel und einem Fräskopf.
(Bild: Open Mind)

Auf dem Dreh-Fräszentrum Mazak Integrex i-100H S wird ein von Aerospace-Bauteilen inspiriertes Werkstück drehend und fräsend gefertigt. Das 102 Millimeter lange Demobauteil mit 135 Millimetern Durchmesser aus hochfestem Aluminium (EN AW 7075) wird unter Verwendung der 5-Achs-Technologien und der hyperMill Turning Solutions von Open Mind gefertigt. Im Rahmen der Vorführung wird eine Vielzahl an Funktionen und Strategien für das Fräsdrehen, Drehfräsen und Drehen gezeigt, die im aktuellen Release hyperMill 2025 nochmals erweitert wurden. Zunächst sieht man Bearbeitungen, die mit dem Performance-Paket hyperMILL Maxx Machining programmiert wurden. Dabei kommt das trochoidale Schruppen sowohl beim Drehen als auch beim Fräsen zum Einsatz. Das HPC-Schlichten mit 5-Achs-Tangentialbearbeitung erfolgt wie fast alle Schlichtbearbeitungen der Vorführung mit konischen Tonnenfräsern von Ceratizit. Diese sorgen für beste Oberflächengüten innerhalb kürzester Zeit.

Neue Funktionen

HPC-Drehen sorgt für einen hohen Materialabtrag innerhalb kürzester Zeit.(Bild:  Open Mind)
HPC-Drehen sorgt für einen hohen Materialabtrag innerhalb kürzester Zeit.
(Bild: Open Mind)

Der Hersteller nutzt die Gelegenheit, im aktuellen Release neu hinzugekommene Funktionen vorzustellen. Für das 3D-optimierte Schruppen wurde der Taschenfräsalgorithmus neu entwickelt, um eine höhere Effizienz beim Schruppen zu erreichen, besonders bei großen seitlichen Zustellungen. Werkzeugbahnverrundungen lassen sich besser steuern durch die getrennte Definition von Kontur- und Bahnradius. Ebenfalls zum Einsatz kommen die neuen, komfortablen Entgratfunktionen. Das 5-Achs-Entgraten ist eine effektive Lösung, um scharfe Kanten eines Bauteils zu brechen. Nach der Selektion der Kanten berechnet die Strategie alle Werkzeugwege automatisch. Sie unterstützt sowohl einen 5-Achs-Modus, bei dem die Bearbeitung nach Möglichkeit indexiert erfolgt, als auch einen 3-Achs-Modus. Dasselbe gilt für die Strategie zur Entgratung von Kanten an Bohrungen, die ebenfalls zum Einsatz kommt.

Eine weitere Neuerung, die anhand der Vorführung gezeigt werden kann, ist die automatische Rohteilkette. Gerade für den Wechsel zwischen Dreh- und Fräsbearbeitungen gibt sie Sicherheit. Die CAD/CAM-Suite erstellt alle Rohteile automatisch und in der richtigen Reihenfolge – auch bei Änderungen in der Job-Reihenfolge.

Was der digitale Zwilling alles kann

Die EMO-Vorführung des Anbieters bietet auch Gelegenheit, den neuesten Stand von hyperMill Virtual Machining zu erleben. Erstmals wurde eine Maschine mit Haupt- und Gegenspindel und einem Fräskopf simuliert. Neu dabei ist, dass die Bauteil-Übergabe programmiert und simuliert wird. Bisher war nur die Programmierung simulierbar, jetzt auch die Übergabe. Bearbeitungen mit Haupt- und Gegenspindel können bequem in einer Jobliste programmiert werden, und es lässt sich dann der Bearbeitungsablauf detailgetreu simulieren.

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