Virtuelles 5G-Netz  Neue 5G-Konnektivitätslösung für Wasserversorger

Quelle: Siemens 2 min Lesedauer

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Siemens und O2 Telefónica bieten eine neue 5G-Konnektivitätslösung an, die sich an Wasserwerke richtet. Im Gegensatz zur Industrie, die auf lokale 5G-Campusnetze setzt, erfordert die Wasserbranche eine breitflächige Anbindung verteilter Anlagen.

Das Produkt ist für Wasserwerke und Abwasserentsorger in Deutschland verfügbar.(Bild:  Siemens)
Das Produkt ist für Wasserwerke und Abwasserentsorger in Deutschland verfügbar.
(Bild: Siemens)

Die neue Konnektivitätslösung „5G Slice für die Wasserindustrie“ ermöglicht es Wasserversorgern erstmals, ihre gesamte Automatisierungstechnik über ein virtuelles 5G-Netz auf Basis der 5G-Network-Slicing-Technologie zu überwachen und zu steuern. Diese Netze sind so optimiert, dass sie eine definierte Quality-of-Service (QoS) für diese Automatisierungsanwendungen zuverlässig bereitstellen. Dies ist entscheidend für Prozesse wie Druckregelung, Durchflussmessung und automatisierte Notfallmaßnahmen an den zumeist verteilten Standorten von Wasserversorgern. 

Die Technologie teilt das physische 5G-Mobilfunknetz in virtuelle Netzwerke auf - so genannte Slices

5G Network Slicing ist eine Technologie, die das physische 5G-Mobilfunknetz von O2 Telefónica Deutschland in maßgeschneiderte virtuelle Netzwerke aufteilt, sogenannte Slices. Diese 5G-Slices sind regional begrenzt und hinsichtlich Geschwindigkeit, Reaktionszeiten und Sicherheit auf individuelle Anwendungsfälle optimiert. Die beiden Partner haben gemeinsam eine Lösung bestehend aus 5G-Routern von Siemens sowie 5G-Slices von O2 Telefónica entwickelt und getestet, um die hohen Kommunikationsanforderungen von Automatisierungsprotokollen zu gewährleisten. Dank ihrer durchgängigen Trennung des Datenverkehrs vom öffentlichen Internet gewährleistet diese Lösung ein besonders hohes Maß an Cybersecurity und Datenschutz für Wasserunternehmen, die den Regularien für kritische Infrastrukturen unterliegen.

Zuverlässige Kommunikationslösung für verteilte Anwendungen 

Siemens und O2 Telefónica Deutschland arbeiten zusammen, v.l.: Axel Lorenz, CEO Process Automation, Siemens; Alfons Lösing, Chief Partner und Wholesale Officer, O2 Telefónica; Herbert Wegmann, General Manager Digital Connectivity and Power, Siemens.(Bild:  Siemens)
Siemens und O2 Telefónica Deutschland arbeiten zusammen, v.l.: Axel Lorenz, CEO Process Automation, Siemens; Alfons Lösing, Chief Partner und Wholesale Officer, O2 Telefónica; Herbert Wegmann, General Manager Digital Connectivity and Power, Siemens.
(Bild: Siemens)

"Durch die Zusammenarbeit mit O2 Telefónica Deutschland können wir unseren Kunden aus der Wasserindustrie eine sichere und zuverlässige Kommunikationslösung für ihre verteilten Anwendungen anbieten. Die Kombination aus Siemens-Hardware und 5G Network Slicing ermöglicht dabei die notwendige Qualität, Zuverlässigkeit und Sicherheit für anspruchsvolle Automatisierungsanwendungen“, sagt Axel Lorenz, CEO Process Automation bei Siemens.

"Als führendes Technologieunternehmen ist Siemens der ideale Partner für die praktische Anwendung von 5G Network Slicing. Diese Technologie ermöglicht erstmals industrielle Anwendungen über Mobilfunk mit definierten Leistungsparametern. Unsere gemeinsam entwickelte Lösung markiert den Durchbruch für 5G Network Slicing in kritischen, verteilten Industrieanwendungen in Deutschland“, sagt Alfons Lösing, Chief Partner und Wholesale Officer von O2 Telefónica.

Pilotkunde aus Nordrhein-Westfalen testet die neue Lösung 

Industrial 5G Router von Siemens.(Bild:  Siemens)
Industrial 5G Router von Siemens.
(Bild: Siemens)

Die Lösung wird bereits bei einem Wasserversorger in Nordrhein-Westfalen getestet und adressiert eine der größten Herausforderungen der Wasserindustrie – die sichere und effiziente zentrale Orchestrierung der verteilten Infrastruktur von Pumpstationen, Reservoirs bis zu Wassertürmen und Wiederaufbereitungsanlagen. Für die Überwachung, Steuerung und kommunikative Anbindung nehmen viele Wasserversorger bisher einen hohen Aufwand auf sich, der oft zeit- und kostenintensiv ist und zudem komplexe individuelle Lösungen erfordert. Mit der neuen Konnektivitätslösung von Siemens und O2 Telefónica können Wasserversorger ihre gesamte Infrastruktur einfach und sicher über 5G-Network-Slicing-Technologie vernetzen und auch weitere Standorte schneller in ihr Netz integrieren. 

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