Multilayer-Folientechnologie Mehr Flexibilität in der Fertigung von Piezokeramiken

Von PI Ceramic 1 min Lesedauer

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PI Ceramic beschleunigt mit einer vollautomatisierten Produktionslinie für die Multilayer-Technologie die Musterfertigung für Entwicklungsprojekte und ermöglicht eine wirtschaftliche Serienfertigung.

Das Foto zeigt einen Reinraum bei PI Ceramic mit einer Anlage für die Multilayer-Folientechnologie.(Bild: PI Ceramic)
Das Foto zeigt einen Reinraum bei PI Ceramic mit einer Anlage für die Multilayer-Folientechnologie.
(Bild: PI Ceramic)

In der Herstellung von piezokeramischen Komponenten, insbesondere von PICMA Multilayer-Biegeaktoren und -Linearaktoren, spielt die Folientechnologie eine zentrale Rolle. Zusätzlich zur vorhandenen Großserienanlage hat PI Ceramic deshalb einen Millionenbetrag in die Entwicklung und den Aufbau einer neuen Anlage für Multilayer-Einzelfolienkomponenten investiert. Kunden profitieren zukünftig von einem flexiblen Anlagendesign, das die wirtschaftliche Fertigung von Kleinserien und Prototypen ermöglicht und darüber hinaus den Zeitaufwand der Herstellung von Mustern für die Systementwicklung auf wenige Wochen nahezu halbiert. Zudem gewährleistet die Linie eine durchgehende Rückverfolgbarkeit der Zwischenprodukte. Dies ist etwa für die Anwendung der Produkte in der Medizintechnik unabdingbar.

Drei Fertigungsstationen greifen nahtlos ineinander

Im Detail besteht die Anlage aus drei Stationen: Im Blattschneider (Sheet Cutter) werden die gegossenen Keramikfolien präzise auf die benötigten Einzelfoliengrößen zugeschnitten. Im Siebdrucker (Screen Printer) werden die einzelnen Folien im Siebdruckverfahren mit Innenelektrodenpaste bedruckt und anschließend in einer Trockenstrecke getrocknet. Die dritte Einheit, der Stapler (Stacker), löst die Keramikfolien von ihrer Trägerfolie, stapelt und verpresst diese anschließend. Ein einheitliches Kassettensystem sorgt dabei für das effiziente Handling der Folien zwischen den Stationen.

„PI Ceramic verfügt mit der Kombination aus der etablierten Großserienanlage und der neuen Kleinserienlinie über einen modernen und flexiblen Maschinenpark zur Herstellung von piezokeramischen Multilayer-Aktoren“, unterstreicht Dr. Patrick Pertsch, Geschäftsführer von PI Ceramic, die Bedeutung der Investition. Diese Technologie bilde die Basis zur Festigung und zum Ausbau der Stellung der PI Group als Anbieter für piezobasierte Nanopositioniertechnik und stärkt die Position von PI Ceramic als zuverlässiger Qualitätslieferant von kundenspezifischen piezokeramischen Multilayer-Komponenten. Die Investition ist ein weiterer Meilenstein in der Wachstumsstrategie von PI Ceramic, für die bereits im Herbst 2022 ein Neubau mit insgesamt 7.500 m² zusätzlicher Fläche errichtet wurde.

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