Materialengpässe frühzeitig erkennen mit MES proMExS

Verantwortlicher Redakteur:in: Rainer Trummer 2 min Lesedauer

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Der Produktionsstart soll wie geplant erfolgen, doch es kommt das böse Erwachen: ein benötigtes Material ist nicht in ausreichender Menge vorhanden – der Start verzögert sich. Die Sack EDV-Systeme GmbH schiebt derartigen Szenarien einen Riegel vor und sorgt für die Früherkennung von Materialengpässen – und zwar mit einem speziellen in die MES-Lösung proMExS integrierten Modul. Die Funktionalität „Materialverfügbarkeit“ prüft, ob alle in einem Fertigungsauftrag enthaltenen Materialien zum geplanten Produktionsstart in ausreichender Menge vorhanden sind. Durch den Einsatz des Moduls ergeben sich für Planende Vorteile wie vollautomatisches Umplanen und die Minimierung von Stillstandzeiten.

(Quelle:  iStock-854254536_WangAnQi)
(Quelle: iStock-854254536_WangAnQi)

In der Fertigung trifft heute eine hohe Nachfrage auf zu­nehmende Rohstoffknappheit und Fachkräftemangel. Daraus resultieren Materialengpässe und Lieferengpässe. Das in das Manufacturing-Execution-System proMExS integrierte Modul "Materialverfügbarkeit" ist daher ein wichtiges Instrument. Es analysiert kontinuierlich, ob alle für einen Fertigungsauftrag benötigten Materialien rechtzeitig und im erforderlichen Umfang zur Verfügung stehen. Die effektive Berechnung berücksichtigt sowohl vorhandene Lagerbestände als auch offene Bestellbestände von entsprechend gekennzeichneten Artikeln.

„Im Falle von potenziellen Engpässen erfolgt eine automatische Ein- oder Umplanung betroffener Produktionsaufträge. Das Modul ermöglicht es Unternehmen somit, frühzeitig auf Materialengpässe zu reagieren und Ausfallzeiten an Maschinen und Arbeitsplätzen zu minimieren. Die präzise Analyse und automatische Anpassung tragen dazu bei, Produktionsprozesse effizienter zu gestalten“, erklärt Tilmann Sack, Geschäfts­führer der Sack EDV-Systeme GmbH.

Produktionsplanung berücksichtigt auch Zwischenprodukte

Es ergeben sich für Planende zahlreiche Vorteile. Fertigungstermine lassen sich zum Beispiel vollautomatisch an die geplanten Wareneingänge aus Bestellungen an­passen. Eigenfertigungsteile und Wiederbeschaffungszeiten werden ebenso berück­sichtigt. Und auch die Lagerbestände sowie die Verfügbarkeit von Rohmaterialien werden vollautomatisch geprüft.

Oftmals werden in einem Produktionsprozess Vorprodukte hergestellt, die später in verschiedenen Baugruppen verwendet werden. Wird eine Vorbaugruppe nicht wie geplant geliefert, wirkt sich das direkt auf den Liefertermin der Hauptbaugruppe aus. Mit der Software von Sack EDV-Systeme lässt sich der Beginn der Produktion dieser Baugruppen automatisch an die geplante Lieferung der Vorprodukte anpassen.

"Kontrolle über ihre Produktionsprozesse"

Tilmann Sack sagt: „Insgesamt bieten wir unseren Kunden eine Lösung, mit der sie die Herausforderungen von Materialengpässen bewältigen und die Produktions­kontinuität aufrechterhalten können. Planende haben dabei jederzeit die Möglichkeit, die Planungsautomatik manuell zu übersteuern, um individuelle Anpassungen vorzu­nehmen. Unternehmen behalten so die Kontrolle über ihre Produktionsprozesse und können flexibel auf unterschiedliche Anforderungen reagieren.“

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