Autonomer Transportdienst Lieferungen: Grasshopper präsentiert neue Transportdrohne

Verantwortliche:r Redakteur:in: Stefan Girschner 3 min Lesedauer

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Grasshopper Air Mobility präsentiert heute auf der Barcelona New Economy Week 2024 die autonome Frachtdrohne e350 Flying Cargo Vans für Lieferungen von Schwerlast. Damit steigt das Start-up in die Sektoren Logistik und Advanced Air Mobility ein.

(Bild: GGrasshopper Air Mobility)
(Bild: GGrasshopper Air Mobility)

Grasshopper Air Mobility will die regionale Logistik mit der Markteinführung des e350 Flying Cargo Vans, einer schnellen Flug-Fahrt-Drohne für nahtlose End-to-End-Lieferungen, die die Zuverlässigkeit, Effizienz, Kosten und Nachhaltigkeit von Lieferketten verbessern soll. Die Markteinführung der Drohne findet auf der Barcelona New Economy Week am 10. Oktober statt und markiert den Einstieg von Grasshopper in die Logistik- und Advanced Air Mobility-Sektoren.

Der e350 Flying Cargo Van ist eine vollautonom funktionierende Drohnevertikaler mit vertikalem Start und Landung.(Bild:  Grasshopper Air Mobility)
Der e350 Flying Cargo Van ist eine vollautonom funktionierende Drohnevertikaler mit vertikalem Start und Landung.
(Bild: Grasshopper Air Mobility)

Der e350 Flying Cargo Van ist eine vollautonome VTOL-Drohne (vertikaler Start und Landung), die eine Palette von bis zu 350 Kilogramm mit einer Geschwindigkeit von 220 km/h über 200 km transportieren kann. Was die Drohne e350 besonders macht, ist ihre Fähigkeit, vom Flug- in den Fahrmodus zu wechseln, indem er seine Flügel einklappt. Dadurch wird eine effiziente Bodennavigation auf der letzten Meile und eine nahtlose Integration in die Intralogistik von Logistikstandorten ermöglicht. Der e350 landet vertikal, fährt autonom zum Zielort und direkt in Lager oder Fabriken, wo es das automatische Be- und Entladen sowie das Aufladen seiner spezialisierten Frachtcontainer über eine Charging and Loading Station (CLS) durchführt – alles ohne menschliches Eingreifen.

Integration in automatisierte Intralogistik-Systeme

Die CLS-Infrastruktur dient als Dockingstation und automatisiert alle Prozesse nach der Landung.(Bild:  Grasshopper Air Mobility)
Die CLS-Infrastruktur dient als Dockingstation und automatisiert alle Prozesse nach der Landung.
(Bild: Grasshopper Air Mobility)

Die CLS-Infrastruktur dient als Dockingstation und automatisiert alle Prozesse nach der Landung. Sie ermöglicht eine nahtlose Integration in automatisierte Intralogistik-Systeme sowie manuelle Standorte. Durch den automatisierten Prozess, bei dem Frachtcontainer mit entleerten Batterien und Gütern an einer CLS entladen und ein neuer Container mit vollgeladenen Batterien und bereits geladener Fracht an einer anderen CLS geladen wird, wird die Umlaufzeit um bis zu 90 Prozent reduziert. 

Durch die autonome Navigation auf Logistikgeländen und die Durchführung von Last-Mile-Lieferungen in geplanten LKW-freien Städten der Zukunft bietet der e350 Vorteile, die weit über herkömmliche Luftfrachtlösungen hinausgehen, die auf Lufttransporte beschränkt sind und auf manuelle Eingriffe für Frachtumschlag, Bodentransport und Batterieladung oder Auftanken angewiesen sind.

Autonome Abwicklung von Lieferungen auf der letzten Meile

Jakob Saalfrank ist Gründer und CEO von Grasshopper Air Mobility.(Bild:  Grasshopper Air Mobility)
Jakob Saalfrank ist Gründer und CEO von Grasshopper Air Mobility.
(Bild: Grasshopper Air Mobility)

„Unsere Vorzeigedrohne Grasshopper e350 funktioniert wie ein fliegender Lieferwagen und ist die weltweit einzige Frachtdrohne, die speziell für Anwendungen der Industrie 4.0 entwickelt wurde. Durch die autonome Abwicklung von Lieferungen auf der ersten und letzten Meile sowie aller Lade- und Aufladevorgänge bieten wir eine vollständig integrierte Lösung, die die Liefergeschwindigkeit gegenüber herkömmlichen Lkws um 100 Prozent steigert, eine Pünktlichkeitsrate von 99 Prozent erreicht, keine Emissionen erzeugt und den gesamten Lieferkettenprozess für Unternehmen automatisiert, die ihre Lieferketten modernisieren möchten“, erklärt Jakob Saalfrank, CEO von Grasshopper Air Mobility.

Mit der vollständig integrierten Lösung wird die Liefergeschwindigkeit gegenüber herkömmlichen Lkws um 100 Prozent steigert und eine Pünktlichkeitsrate von 99 Prozent erreicht.

Jakob Saalfrank

Mit dem e350 will Grasshopper Luft- und Bodenlogistik in einer autonomen Lösung kombinieren.(Bild:  Grasshopper Air Mobility)
Mit dem e350 will Grasshopper Luft- und Bodenlogistik in einer autonomen Lösung kombinieren.
(Bild: Grasshopper Air Mobility)

Der ganzheitliche Ansatz von Grasshopper kombiniert Luft- und Bodenlogistik in einer autonomen Lösung und bietet dadurch unübertroffene Zuverlässigkeit, schnellere Lieferungen und reduzierte Kosten für Branchen wie Pharma, Automobil, Elektronik und Industrien mit komplexen Lieferketten oder hochwertigen beziehungsweise zeitkritischen Lieferungen. Der Entwicklungsplan beinhaltet einen skalierten Prototyp bis 2026 und Pilotprojekte bis 2028 ab.

Grasshopper Air Mobility ist ein von ENISA zertifiziertes Start-up mit Sitz in Barcelona, Spanien. Als Mitglied des EU-geförderten Logistics 4.0 Inkubators Barcelona und in Partnerschaften wie dem Drone Logistics Ecosystem (DLE) und dem Advanced Air Mobility Institute (AAMI) engagiert sich Grasshopper für die Reduzierung von CO2-Emissionen, die Beschleunigung von Lieferzeiten und die Senkung der Betriebskosten in verschiedenen Sektoren, darunter Fertigung, Expresslogistik und Medizintechnik.

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