Kuka Digital Durchgängige Digitalisierung von Maschinen und Anlagen

Quelle: Pressemitteilung 3 min Lesedauer

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Der neue Geschäftsbereich Kuka Digital zielt auf die durchgängige Digitalisierung von Maschinen und Anlagen, von der ersten 3D-Simulation über die Vernetzung und Datenanalyse bis hin zum KI-Einsatz.

Mit mosaixx erhalten Systemintegratoren und andere Engineering-Kunden einen Zugang zu unterschiedlichsten Softwarelösungen rund um ECAD- und MCAD-Programmen, Simulation, Offlineprogrammierung sowie virtueller Inbetriebnahme.(Bild:  Visual Components/mosaixx)
Mit mosaixx erhalten Systemintegratoren und andere Engineering-Kunden einen Zugang zu unterschiedlichsten Softwarelösungen rund um ECAD- und MCAD-Programmen, Simulation, Offlineprogrammierung sowie virtueller Inbetriebnahme.
(Bild: Visual Components/mosaixx)

Im Maschinenbau spielt Software eine immer entscheidendere Rolle. Was früher meist mechanisch gelöst wurde, übernehmen heute Elektronik und die dazugehörige Software. „Mit Kuka Digital erweitern wir unser Angebot, um uns für einen Markt mit großen Wachstumspotenzialen breit aufzustellen. Unsere Kunden brauchen Produkte, Lösungen und Beratungsansätze, um schneller, effizienter und einfacher zu digitalisieren“, sagt Quirin Görz, Kuka Chief Information Officer und CEO der neu gegründeten Digitalsparte. Das Unternehmen arbeite daran, die digitale Welt über die Roboter- und Automatisierungslösungen hinaus auszubauen und so die Digitalisierung der Industrie über den gesamten Lebenszyklus einer Produktion voranzutreiben.

Konkret fokussiert sich die Digitalsparte des Herstellers auf ein Software- und Digitalportfolio, das nicht auf die eigenen Roboter beschränkt ist. Unabhängig von Maschinentyp und Hersteller sollen Kunden Softwarelösungen für ihre Produktionsmaschinen einsetzen und so die durchgängige Digitalisierung ihrer Werkshallen voranzutreiben. Dabei geht es um Schnittstellen, Standards für Daten, Cloud-Integration und Beratungsleistungen. Im Sinne eines Ökosystem-Ansatzes setzt der Anbieter dabei zusätzlich auf ein Netzwerk kompetenter Partner.

Digitalisierung: So wird die neue Sparte aufgebaut

Das Unternehmen blickt auf eine mehr als 125-jährige Firmengeschichte zurück, 50 Jahre davon im Bereich der Robotik. Der neue Geschäftsbereich baut auf diesem Wissen auf. „Wir entwickeln uns stärker über klassische Automatisierungslösungen hinaus zu einem Digitalisierungspartner der Fertigungsindustrie“, sagt Quirin Görz. „Dafür nutzen wir die Erfahrungen, die wir in der Robotik und Automatisierung über Jahrzehnte gesammelt haben und verfolgen das Ziel, unseren Kunden zu mehr Produktivität, Resilienz und Nachhaltigkeit zu verhelfen.“

Digitalisierung
Mit der Digitalsparte verfolgt Kuka das Ziel der durchgängigen Digitalisierung unterschiedlichster Maschinen und Anlagen in Produktionen.
(Bild: Visual Components)

Mit Device Insight und Visual Components hat das Unternehmen bereits eigenständige Marken in den Bereichen Internet of Things (IoT) und Data Analytics sowie Simulationssoftware in der Unternehmensgruppe. Device Insight unterstützt Unternehmen dabei, ihre Produktions- und Unternehmensprozesse auf Basis von IoT, Data Analytics und Artificial Intelligence zu digitalisieren und damit transparenter und effizienter zu gestalten. Visual Components entwickelt 3D-Simulationssoftware sowie Offline-Programmierung von Robotern für die Fertigung. Produzierende Unternehmen nutzen die Software, um Produktionslayouts zu planen, Abläufe vorab zu simulieren oder Maschinen vor der Inbetriebnahme offline zu programmieren.

Produktlaunch noch in diesem Jahr: Cloud-Plattform für Industrie-Software

Eine Produktion zu planen, umzusetzen und später zu betreiben ist ein komplexer Prozess. Es gilt, verschiedenste Maschinen miteinander zu harmonisieren. Mit Blick auf die dazugehörige Software bedeutet das aktuell immer noch, mit Insellösungen und einem hohen manuellen Aufwand zu arbeiten. Daher wird ergänzend zu Device Insight und Visual Components noch in diesem Jahr mosaixx das Digital Portfolio erweitern. Diese offene, kollaborative Cloud-Plattform für Industrial Software-as-a-Service (SaaS) bildet mit einer Kombination aus Tools (Software), Datenmanagement, Cloud-Computing und Prozessverständnis die Basis für eine durchgängig digitale Produktion.

Mit mosaixx erhalten Systemintegratoren und andere Engineering-Kunden einen Zugang zu unterschiedlichsten Softwarelösungen rund um ECAD- und MCAD-Programmen, Simulation, Offlineprogrammierung sowie virtueller Inbetriebnahme. Die Plattform macht daraus in Verbindung mit der langjährigen Erfahrung im Projektgeschäft eine zukunftsfähige und spezialisierte End-to-end-Lösung. Damit können Ingenieure ihre Arbeitsabläufe innerhalb eines Projekts in einer gemeinsamen und ortsunabhängigen Arbeitsumgebung mit Prozessen, Workflows und Cloud-Speicher effizient strukturieren und sicher verknüpfen. Die Cloud-Lösung legt damit das Fundament für eine durchgängige Digitalisierung – von der Planung bis zur späteren Anwendung. Sie wird im Rahmen eines Digital- und Software-Events am 7. November 2024 am Hauptsitz des Unternehmens in Augsburg zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert.

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