Prüfkriterien für KI KI in der Robotik: Überwachung garantiert den Erfolg

Verantwortliche:r Redakteur:in: Stefan Girschner 3 min Lesedauer

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Was vor noch nicht allzu langer Zeit undenkbar schien, ist heute völlig normal: Künstliche Intelligenz umgibt uns im Alltag – von der Berechnung der schnellsten Route mit Navigations-Apps bis hin zur Bild- und Textgenerierung mit KI-Tools. Und auch KI in der Robotik wird immer wichtiger.

(Bild: alina/Adobe Stock)
(Bild: alina/Adobe Stock)

Roboter werden zunehmend intelligenter, anpassungsfähiger und autonomer. Davon kann jede Branche profitieren, schließlich birgt diese Entwicklung viele Möglichkeiten in Sachen Effizienzsteigerung und Qualitätsverbesserung. Voraussetzung dafür, dass KI in der Robotik einen echten Mehrwert schafft, ist eine Überwachung nach transparenten und objektiv überprüfbaren Kriterien. Nur so kann dauerhaft höchste Qualität sichergestellt werden.

KI ist ein Überbegriff, der Machine Learning und Deep Learning umfasst. Dank KI können Maschinen Aufgaben meistern, für die es früher menschliche Intelligenz brauchte, beispielsweise können sie Problemlösungen finden oder Entscheidungen treffen. Beim Machine Learning können Algorithmen aus Daten lernen und auf dieser Grundlage Vorhersagen und Entscheidungen treffen. Deep Learning ist wiederum eine spezielle Form von Machine Learning. Es basiert auf künstlichen neuronalen Netzen, die große Datenmengen (noch größere als beim Machine Learning) analysieren und komplexe Muster erkennen, um zügig Entscheidungen zu treffen.

KI in der Robotik steigert die Effizienz und senkt Kosten

Ob in der Industrie, der Medizin oder im Dienstleistungssektor – KI in der Robotik bietet zahlreiche Vorteile. Sie ermöglicht die Steigerung der Effizienz, Kostensenkungen sowie Ressourcenschonung. KI-Roboter können zudem mit Menschen interagieren, dazulernen und entsprechend handeln. Sie werden vereinzelt bereits in Pflegeheimen eingesetzt, wo sie beispielsweise mit den Bewohnern sprechen. In der Gastronomie nehmen sie Bestellungen auf, beantworten Fragen der Gäste oder bringen Speisen und Getränke an den Tisch. In der Medizin leisten sie in der Diagnose oder bei sehr präzisen Operationen wichtige Dienste; in der Landwirtschaft können Roboter bei der Ernte helfen. Und in Lagern werden sie unter anderem bei der Sortierung von Produkten eingesetzt.

„Damit Unternehmen und ganze Branchen langfristig von KI-Robotern profitieren können, hält RAL Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e. V. als Kennzeichnungsexperte eine zuverlässige Qualitätssicherung für unabdingbar“, erklärt Rüdiger Wollmann, Hauptgeschäftsführer der RAL e.V. Schließlich kommt die Technologie in teils sehr sensiblen Bereichen zum Einsatz beziehungsweise ist oft bereits fest eingeplanter Bestandteil von Arbeitsabläufen. Sie muss also wie gewünscht funktionieren. Die Einhaltung durchdachter, transparenter und stets aktueller Prüfkriterien würde einen wichtigen Beitrag für einen verantwortungsvollen sowie sicheren Umgang mit KI in der Robotik leisten und das Vertrauen in die Technologie stärken.

Minimierung von Fehlentscheidungen

Rüdiger Wollmann ist Hauptgeschäftsführer der RAL e.V.(Bild:  RAL e.V.)
Rüdiger Wollmann ist Hauptgeschäftsführer der RAL e.V.
(Bild: RAL e.V.)

Zu bedenken sind hier gleich mehrere Faktoren. Da wäre beispielsweise die funktionale Sicherheit, denn die Roboter müssen auch dann sicher agieren, wenn unerwartete Situationen oder Fehler auftreten. Ziel sollte es sein, Fehlentscheidungen zu minimieren und eine möglichst hohe Genauigkeit zu erreichen. Um Transparenz sicherzustellen, sollten die Entscheidungswege der KI stets nachvollziehbar sein. Auch die Datensicherheit spielt eine entscheidende Rolle. Zudem könnten Prüfkriterien Fragen der Nachhaltigkeit, also beispielsweise den Energieverbrauch der Maschine, berücksichtigen. Die Prüfung ethischer Gesichtspunkte würde sicherstellen, dass der KI-Roboter keine diskriminierenden oder gefährlichen Entscheidungen trifft – was gerade in der Interaktion mit Menschen zentral ist. Intelligente Roboter haben das Potenzial, unser Leben und Arbeiten nachhaltiger, effizienter und sicherer zu gestalten. Dafür sollten technischer Fortschritt und kontinuierliche Überwachung aber stets Hand in Hand gehen.

Das RAL Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e. V. führt unabhängige und streng kontrollierte Kennzeichnungen für Verbraucher, Unternehmen und öffentliche Auftraggeber durch. Neben rund 150 anerkannten RAL Gütezeichen und mehr als 2.500 eindeutig definierten Farbtönen ist RAL zuständig für die Vergabe, Marktüberwachung und Missbrauchsverfolgung des Blauen Engel, des EU Ecolabel, des Testlogos der Stiftung Warentest und des Grünen Knopf.

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