ifm und der IIoT-Lösungsanbieter CloudRail haben eine strategische Partnerschaft vereinbart. Die beiden Unternehmen werden ihre Kompetenzen bündeln, um sich auf dem stark wachsenden Markt für professionelle IIoT- und Cloud-Lösungen besser zu positionieren.
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Industrie 4.0, das Industrial Internet of Things (IIoT) oder einfach nur Digitalisierung - Begriffe für den unaufhaltbaren Trend der Vernetzung von Maschinen, Prozessen und Menschen gibt es viele. Allen gemeinsam ist die Tatsache, dass es sich hierbei über einen fachübergreifenden Prozess handelt.
IIoT: Verbindung zwischen OT und IT
„Das IIoT ist schon lange kein exklusives Thema der Operation Technology (OT) mehr“, erklärt Felix Kollmar, Geschäftsführer der CloudRail GmbH. Schon seit langem ist zu beobachten, wie sich klassische Player aus der IT in diesem Markt platzieren. Cloud-Anbieter wie Amazon Web Services (AWS) oder Microsoft Azure, aber auch große Beratungshäuser und IT-Systemintegratoren sind nur einige Beispiele. „Die Herausforderungen der Digitalisierung sind einfach zu groß für einzelne Unternehmen. Das wird nur in enger Zusammenarbeit zwischen OT und IT funktionieren“, so Kollmar.
Brückenschlag zwischen IT und OT
Die Partnerschaft zwischen ifm und CloudRail ist genauso ein Schulterschluss. Während ifm auf eine über 50-jährige Erfahrung in der industriellen Automatisierung und OT zurückblicken kann, glänzt das Start-up CloudRail besonders mit dem Brückenschlag in die IT und dem tiefen Verständnis über diese Zielgruppe. Zwar hat ifm schon mehrere Cloud-Lösungen im Portfolio, diese sind aber primär für die Zielgruppe OT entwickelt.
CloudRail hingegen hat mit der CloudRail.Box und der zugehörigen Device Management Cloud ein Produkt, welches die Brücke zwischen OT und IT schlägt. Es arbeitet einerseits mit professioneller industrieller Sensorik und Kommunikationstechnik, wie der von ifm, schafft es aber gleichzeitig, diese Daten extrem einfach und schnell in klassische IT-Plattformen wie AWS, Microsoft Azure, Alibaba und viele weitere zu bringen.
Hierdurch haben Berufsgruppen aus der IT, wie Data Scientists, Software Entwickler oder IT-Consultants, Zugriff auf wertvollen Daten aus dem Shop Floor. Mit CloudRail lassen sich so einfache IIoT-Installationen innerhalb von wenigen Stunden und ohne Fachwissen aus der OT realisieren. Dank Plug & Play könnte die Inbetriebnahme nicht einfacher sein: Sensor einstecken, gewünschte Cloud wählen und schon landen die Daten aufbereitet in der Cloud
IIoT: Geräte überwachen und konfigurieren
Trotz der Einfachheit bringt CloudRail aber auch wichtige Funktionen mit, mit deren Hilfe Geräte, ohne physischen Zugriff, überwacht, konfiguriert und mit wichtigen Updates versorgt werden können. Zudem unterstützt die CloudRail.Box mehrere Edge-Computing-Varianten und OPC-UA. Eine gute Verwaltbarkeit, ein umfassendes Sicherheitskonzept und Skalierbarkeit, macht CloudRail auch für große Installationen oder OEMs zur perfekten Wahl.
Marktzugang zu Digitalisierungsprojekten
Für ifm wichtig ist vor allem der Fokus auf die Zielgruppe IT, betont Michael Strauss, Leiter Produktmanagement Industrial Communication bei ifm: „CloudRail mit seinem innovativen Produkt und Partnernetzwerk eröffnet uns einen zusätzlichen neuen Marktzugang in große Digitalisierungsprojekte. Wo unser Vertrieb bisher Automatisierern die Vorzüge der Cloud näher bringt, sind wir nun mit führenden Cloud-Anbietern und weltweit agierenden Beratungsunternehmen in fachübergreifenden Projekten und bringen unsere Kompetenz im Bereich der Sensorik ein. Es handelt sich hier um einen weiteren und sehr vielversprechenden Zugang in den IIoT-Markt und damit eine perfekte Ergänzung zu unserem bestehenden Portfolio.“
„CloudRail ist eines der sehr wenigen Unternehmen weltweit, welches gleichzeitig die IT sowie auch die OT perfekt versteht. Zusammen mit der Kompetenz und Reichweite der ifm setzen wir mit der Partnerschaft ein starkes Zeichen am Markt und positionieren uns auch im IIoT als Marktführer”, so Strauss.
Die CloudRail-Lösung ist ab sofort weltweit über ifm beziehbar. Zudem bietet das Unternehmen mehrere Starter-Kits, in denen alles für ein erstes IIoT-Projekt enthalten ist. Eines dieser Kits enthält beispielsweise den neuen Vibrationssensor VVB001 von ifm. Damit lassen sich innerhalb weniger Minuten Vibrationen einer Maschine erfassen und in einer beliebigen Cloud auswerten. (sg)
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