Trends in der Bildverarbeitung Industriekameras: IDS richtet sein Portfolio neu aus

Quelle: Pressemitteilung 3 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

IDS plant für das laufende Jahr viele Neuheiten bei Industriekameras. Chancen bieten sich in neuen Absatzfeldern wie etwa in den Bereichen Logistik, Medizintechnik sowie intelligente Verkehrssysteme.

Die neue uEye-Live-Kameraserie für Streaming, Monitoring und Event-Recording.(IDS Imaging Development Systems)
Die neue uEye-Live-Kameraserie für Streaming, Monitoring und Event-Recording.
(IDS Imaging Development Systems)

Technologie einfach nutzbar machen – mit diesem Credo begegnet der Industriekamerahersteller IDS Imaging Development Systems den aktuell herausfordernden Zeiten. Dafür nutzt der schwäbische Mittelständler immer wieder frühzeitig Innovationen aus der Consumer-Welt und entwickelt sie konsequent weiter für industrielle Anwendungen. So plant der Hersteller für das laufende Jahr besonders viele Neuheiten bei Industriekameras. Generell sahen sich Unternehmen der Bildverarbeitungsbranche 2024 mit mehreren Herausforderungen konfrontiert. Laut der VDMA-Fachabteilung Machine Vision wurde für die deutsche Bildverarbeitungsindustrie ein Umsatzrückgang von nominal zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr prognostiziert. Auch für 2025 ist noch kein Trendwechsel zu erwarten. Diese Entwicklung wird hauptsächlich auf die sinkende Nachfrage nach Industriekameras aus dem verarbeitenden Gewerbe zurückgeführt. Dennoch bieten sich Chancen in neuen Absatzfeldern wie beispielsweise in den Bereichen Logistik, Medizintechnik sowie intelligente Verkehrssysteme. Entsprechend erweitert das Unternehmen sein Portfolio.

«Das vergangene Jahr brachte seine Herausforderungen mit sich, aber wir haben diese Zeit genutzt, um uns neu zu formieren und an einigen spannenden Projekten zu arbeiten», erklärt Jan Hartmann, Geschäftsführender Gesellschafter bei IDS. Im Laufe des Jahres 2025 plant das Unternehmen, sukzessive Innovationen auf den Markt zu bringen. Bereits bestellbar sind erste Modelle der uEye-Live-Kameraserie für Live-Streaming, industrielle Prozessüberwachung und das Aufzeichnen von Videosequenzen im Kameraspeicher. Bei den Industriekameras werden Event-basierte Kameras für hocheffiziente Bewegungsanalysen folgen. Die kompakten Modelle machen auch extrem schnelle Bewegungen vollkommen verlustfrei sichtbar. Gleichzeitig sorgen die Industriekameras für eine deutlich reduzierte Datenmenge im Vergleich zu herkömmlicher, bildbasierter Kameratechnologie – ganz neue Möglichkeiten für industrielle und nicht-industrielle Anwendungen. Zusätzlich wird der Hersteller das 3D-Portfolio durch eine selbst entwickelte Time-of-Flight-Kamera ergänzen.

Industriekameras: Maßgeschneiderte Lösungen

Einen weiteren Schwerpunkt legt das Unternehmen auf kundenspezifische Entwicklungen. Gemäß individueller Anforderungen entstehen passgenaue Sondermodelle. Dabei reicht das Angebotsspektrum der Industriekameras von eigenen Bauformen über spezielle Softwareanpassungen bis hin zur modularen Lösung nach dem Baukasten-Prinzip. Bei der Umsetzung unterstützt ein erfahrenes Engineering-Team, das Kunden während des gesamten Prozesses begleitet. Das Unternehmen verbindet dabei Tradition und Innovation: Die einfache Anwendung der Produkte fließen ebenso in die Entwicklungsarbeit ein wie neueste Technologien. Investitionen am Hauptsitz in Obersulm, wie beispielsweise eine eigene EMV-Messkabine, sichern den Produktions- und Entwicklungsstandort. Zusätzlich erschließt das Unternehmen kontinuierlich neue Märkte, darunter Indien, das als ein besonders interessanter Wachstumsmarkt gilt.

Verantwortung, Innovation und Vernetzung

Als Familienunternehmen fühlt sich der Mittelständler außerdem seiner gesellschaftlichen Verantwortung verpflichtet und engagiert sich über wirtschaftliche Interessen hinaus in sozialen und ökologischen Projekten in der Region. Dieses Verantwortungsbewusstsein prägt sowohl das Handeln als auch die langfristige Unternehmensstrategie. Ergänzend investiert das Unternehmen in den Ausbau eines dynamischen Ökosystems und kooperiert eng mit Startups. Für Forschungszwecke und neue Ideen stellt das Unternehmen seine Technologie zur Verfügung, teilt Wissen in Arbeitskreisen und unterstützt Bildungseinrichtungen.

Der Hauptsitz in der KI-Region Heilbronn bietet dafür optimale Bedingungen. Der Hersteller ist Teil einer aufstrebenden Community für künstliche Intelligenz (KI) und wirkt in zahlreichen überregionalen Partnerschaften mit. Das Unternehmen verfügt über ein weitreichendes Netzwerk, das Innovationen vorantreibt und die Zukunft der Bildverarbeitung mitgestaltet, wie Jan Hartmann bestätigt: «Es gibt immer noch Unsicherheiten auf dem Markt, aber ich bin zuversichtlich, dass wir mit unserem kontinuierlichen Fokus auf Entwicklung, Innovation und der Stärke unseres Teams und unserer Partner gut für die Zukunft gerüstet sind.»

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung