Smart Factory Hive-Modell Hat die Automatisierungspyramide ausgedient?

Quelle: MPDV 2 min Lesedauer

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MPDV Mikrolab hat mit der Einführung des Smart Factory Hive-Modells einen Ansatz entwickelt, um den Herausforderungen moderner IT-Architekturen in der Industrie zu begegnen. Das Modell soll die konventionelle Automatisierungspyramide erneuern.

Der Smart Factory Hive besteht aus vier Schichten, die die Fertigungs-IT übersichtlich darstellen.(Bild:  MPDV)
Der Smart Factory Hive besteht aus vier Schichten, die die Fertigungs-IT übersichtlich darstellen.
(Bild: MPDV)

In einem Zeitalter, in dem die Vernetzung stetig zunimmt, stoßen traditionelle Methoden der Informationsverarbeitung an ihre Grenzen. Denn: „Ein wesentlicher Nachteil der Pyramidendarstellung ist, dass immer nur direkt benachbarte Schichten miteinander kommunizieren – und das meist in proprietären Protokollen. Heutzutage hat die Vernetzung deutlich zugenommen, sodass dieses Kommunikationsprinzip nicht mehr zielführend ist“, erklärt Peter Hofmann, Manager Innovation bei MPDV. Der Smart Factory Hive überwindet diese Barrieren und bildet ein engmaschiges Kommunikationsnetzwerk, in dem jedes System mit jedem anderen interagieren kann.

Integrationsplattform als Kernstück des Smart Factory Hive

Genau hier setzt der Plattformgedanke an. Mit der Manufacturing Integration Platform (MIP) hat MPDV diesen Weg bereits eingeschlagen. Das Prinzip dahinter: Alle Systeme und Devices kommunizieren mit der MIP über je eine Schnittstelle, die zudem standardisiert ist. Das reduziert die Komplexität und erhöht die Vielfalt an herstellerunabhängigen Anbindungsmöglichkeiten.

Smart Factory Hive – Die Bienenwabe als Vorbild

Um das neue Modell zu visualisieren, haben die Experten von MPDV die Wabendarstellung gewählt. Wie in einem Bienenstock ist die Struktur funktional, flexibel und klar organisiert. Diese Visualisierung verdeutlicht den Aufbau der komplexen IT-Architektur. Der Smart Factory Hive besteht aus vier Schichten, die die Fertigungs-IT übersichtlich darstellen:

  • Data/Shopfloor: Hier sind alle Datenlieferanten angesiedelt, die auch Aggregationsplattformen auf Basis von Industrial Internet of Things (IIoT) sein können.
  • Integration: Die Integrationsplattform sorgt dafür, dass jeder die Daten bekommt, die er benötigt.
  • Applications: Jede Art von Anwendung für die Fertigungs-IT ist auf dieser Schicht zu Hause.
  • User Groups: Die einzelnen Benutzergruppen im Unternehmen sind der obersten Schicht zugeordnet.

Vorteile für die Industrie

Für Kunden aus Industrie und Fertigung bedeutet das Modell des Smart Factory Hive eine erhebliche Verbesserung der Prozesssteuerung und -integration. Es ist mehr als nur ein theoretisches Modell; es verkörpert ein neues Denken: Ein Plattformansatz, der alle relevanten Datenlieferanten, Integrationen, Anwendungen und Benutzergruppen in einer klar strukturierten Architektur zusammenführt. Dies erleichtert nicht nur die Datennutzung, sondern ist auch ein Schlüssel zur Zukunftsfähigkeit von Unternehmen, da sie auf diese Weise agiler auf Marktentwicklungen reagieren können.

Künftige Technologien einfacher integrieren 

Durch die Nutzung vernetzter Systeme nach dem Modell des Smart Factory Hive entstehen signifikante Wettbewerbsvorteile: Unternehmen, die darauf setzen, profitieren von einer erhöhten Betriebseffizienz, da sie schneller und präziser auf Produktionsanforderungen reagieren können. Der modulare Aufbau des Systems gewährleistet zudem, dass zukünftige Technologien einfach integriert werden können, was die langfristige Weiterentwicklung und Wettbewerbsfähigkeit sichert.

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