Filics auf der LogiMAT 2026 Filics Unit: Autonomes Palettenhandling für enge Umgebungen

Von Filics 3 min Lesedauer

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Das Münchner Robotik-Start-up Filics präsentiert auf der LogiMAT 2026 erstmals die neueste Generation der Filics Unit. Sie ermöglichen autonomes Palettenhandling für enge Lager- und Produktionsumgebungen.

Autonomes Palettenhandling LIVE: Fachbesucher können die neueste Ausführung der Filics Unit live am Filics-Messestand erleben (Halle 8, Stand 8F25) und sich vor Ort über konkrete Einsatzszenarien in Logistik- und Produktionsumgebungen informieren. (Bild:  Filics)
Autonomes Palettenhandling LIVE: Fachbesucher können die neueste Ausführung der Filics Unit live am Filics-Messestand erleben (Halle 8, Stand 8F25) und sich vor Ort über konkrete Einsatzszenarien in Logistik- und Produktionsumgebungen informieren.
(Bild: Filics)

Alle gewonnenen Erkenntnisse der ersten Kundenprojekte des vergangenen Jahres flossen in die Weiterentwicklung der AMR-Lösung ein. Hardware und Software wurden dabei in nahezu allen Bereichen grundlegend neu aufgebaut und optimiert. Das Doppelkufensystem von Filics wird damit noch robuster und effizienter – insbesondere in engen Umgebungen.
„Technologie allein ist noch kein Versprechen für die Praxis“, sagt Gregor Kolls, CEO und Gründer von Filics. „Mit der neuen Produktgeneration liefern wir unseren Kunden eine Lösung, die auf realen Projekterfahrungen basiert und zuverlässig, skalierbar und bereit für den industriellen Alltag ist.“
Die Filics Unit, bestehend aus zwei synchron arbeitenden, physisch getrennten Robotern, ist für den bodengebundenen Transport von Europaletten ausgelegt. Künftig wird die Anwendung auf eine breite Vielfalt weiterer Ladungsträger in Lagern, Produktionsstätten und Umschlagzentren ausgeweitet. Dank ihres besonders flachen und kompakten Designs sowie ihres einzigartigen “Durchfahrkonzepts” lassen sich selbst in eng strukturierten Lager- und Produktionsbereichen Abläufe effizient automatisieren.

Filics Unit:  Neue Einsatzfelder und Integrationsmöglichkeiten

Die Filics Unit wurde gezielt für den Industrieeinsatz optimiert, wobei besonderer Wert auf Raumeffizienz, Robustheit, Prozessstabilität und Skalierbarkeit gelegt wurde. Zu den wichtigsten Neuerungen gehört eine reduzierte Fahrzeughöhe, die eine größere Varianz bei den Ladungsträgern ermöglicht. Zudem wurden neu entwickelte Hubmodule integriert, die höhere Traglasten bewältigen und den sicheren Transport sowohl sensibler als auch schwerer Güter gewährleisten.
Die optimierte Anordnung der Laserscanner sorgt für ein verbessertes Sichtfeld, präzisere Lokalisierung und höhere Fahrgeschwindigkeiten, selbst in engen Umgebungen. Darüber hinaus wurde die Software von Grund auf neu entwickelt, um eine effiziente Navigation in komplexen Layouts zu ermöglichen. Die VDA-5050-Kompatibilität ermöglicht zudem die Anbindung an bestehende Flottenmanagement-Systeme durch externe Partner, was die Integration in bestehende Prozesse erleichtert.
„Die Filics Unit wird künftig nicht nur im Stand-alone-Betrieb eingesetzt, sondern kann über den VDA-5050-Standard nahtlos mit den Systemen unserer externen Partner kommunizieren“, erklärt Helmut Schmid, Chief Commercial Officer bei Filics und Robotik-Experte.„Damit eröffnen sich neue Einsatzfelder und Integrationsmöglichkeiten. Vom Zusammenspiel mit bestehenden Flotten bis hin zu komplexen Logistikprozessen in vernetzten Produktionsumgebungen.“

Automatisierung mit minimalem Footprint

Dank eines Wenderadius von nur 1,7 m und der Fähigkeit, selbst schmalste Passagen von nur 1,2 m Breite stabil und mit voller Geschwindigkeit zu meistern, navigiert die kompakte Filics Unit zuverlässig auch durch enge Lagergänge – ein Vorteil, den andere AMR und Flurförderfahrzeuge oft nicht bieten. Die beiden omnidirektional angetriebenen Roboter unterfahren Paletten, heben Lasten mit integrierter Hubmechanik direkt vom Boden auf und transportieren sie ohne Übergabestation an den Zielort. Durch den Wegfall von Wendemanövern lassen sich bis zu 50 Prozent Lagerfläche einsparen, während die Effizienz in dicht strukturierten Lager- und Produktionsbereichen deutlich steigt.
 “Zeit, Kosten, Kapazitätsengpässe und bestehende Layouts bleiben zentrale Herausforderungen der Branche“, bekräftigt Gregor Kolls. „Die Filics Unit minimiert den Platzbedarf, erlaubt flexiblen Einsatz in engen Gängen und hochverdichteten Lagerbereichen und steigert die Prozesseffizienz spürbar, unter anderem durch den Wegfall von Rangiertotzeiten.”

<p>Das Bild zeigt eine Nahaufnahme eines Teils eines autonomen Mobilen Roboters (AMR) von Filics. Der Fokus liegt auf einer Fläche, die mit einer rutschfesten, strukturierten Oberfläche ausgestattet ist, die den Markennamen „Filics“ trägt. Die Farbgebung ist überwiegend grün mit einigen reflektierenden Elementen. Die Konstruktion wirkt robust und technologisch fortschrittlich, was auf eine ausgeklügelte Produktentwicklung hinweist.<p>
Die Filics Unit zeichnet sich dadurch aus, dass Automatisierung nicht nur angewendet, sondern Prozesse von Grund auf neu gedacht werden. Das Doppelkufensystem ist auf das Wesentliche reduziert und bietet maximale Flexibilität, Effizienz und Skalierbarkeit.
(Bild: Filics )

Neue Anwendungsszenarien und nächste Schritte

Zu den nächsten Schritten gehören die Erweiterung des Portfolios an Ladungsträgern, die kontinuierliche Erprobung neuer Anwendungsszenarien wie automatisiertes Nachschieben von Palettenreihen (Conveyor) sowie praxisnahe Tests für die Integration in LKW Be- und Entladeprozesse, mit dem Ziel, eine vollständig automatisierte LKW Be- und Entladung durch den parallelen Einsatz mehrerer Filics Units zu ermöglichen.
„Was Filics auszeichnet, ist, dass wir Automatisierung nicht nur anwenden, sondern Prozesse von Grund auf neu denken: Ein Doppelkufensystem, auf das Wesentliche reduziert, aber maximal flexibel, effizient und skalierbar. Die Filics Unit ist aktuell das weltweit einzige personensicher zertifizierte Doppelkufensystem, das bereits in der Markterprobung und im realen Einsatz erfolgreich ist. Die Erfahrungen aus ersten Kundenprojekten zeigen, dass wir mit unserer Weiterentwicklung den Sprung von der Theorie in den industriellen Alltag geschafft haben und dass Technologie nur dann in der Praxis funktioniert, wenn sie auf echten Erfahrungswerten basiert – ein Anspruch, den wir auch in Zukunft konsequent weiterverfolgen“, fasst Helmut Schmid zusammen.

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