AMB Fanuc zeigt die neuste Generation seiner Steuerungs- und Antriebstechnik

Quelle: Pressemitteilung 3 min Lesedauer

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Auf der AMB in Stuttgart (10. Bis 14. September 2024) rückt Fanuc die neueste Generation von Steuerungs- und Antriebstechnik für Werkzeugmaschinen und Roboter in den Mittelpunkt. Ein weiteres Highlight ist die aktuelle Robodrill-Serie kompakter Bearbeitungszentren des Unternehmens.

Die Robodrill Y500.(Bild:  Fanuc)
Die Robodrill Y500.
(Bild: Fanuc)

Steuerungs- und Antriebstechnik: Mit der Robodrill-Serie von Fanuc lassen sich selbst größere Bauteile mit diesen Maschinen hochdynamisch bearbeiten. Wie sich CNC-Maschinen nutzerfreundlich mit Robotern automatisieren lassen, erfahren die Besucher ebenfalls. Im Zentrum des 470 Quadratmeter großen Stands in Halle 6, Stand 6B51, steht die neue CNC-Generation, das Herz aller Produkte des Ausstellers. Die FS500i-A überzeugt mit zahlreichen Vorteilen: Sie ist leistungsstark, unterstützt alle Maschinenkinematiken und bietet dank ihrer hochentwickelten anpassbaren iHMI2-Schnittstelle eine große Übersichtlichkeit sowie grafisch unterstützte Bedienung für den Anwender. Gleichzeitig erfüllt die CNC höchste Cybersecurity-Anforderungen.

Die FS500i-A gehört zu den neuesten Innovationen des Herstellers und ist auf der AMB im Einsatz an einer Demo-Maschine zu sehen. Die neue CNC-Generation erreicht in Kombination mit den Antrieben eine bis zu 2,7 mal höhere Leistungsfähigkeit – bei gleichzeitig rund zehn Prozent Energieeinsparung.

Steuerungs- und Antriebstechnik mit Simulationssoftware

Eine Programmierung der integrierten SPS-Steuerung ist nun auch mit IEC-strukturiertem Text möglich. Mit dem CNC Design Studio gibt es eine zentrale Entwicklungsumgebung für das Engineering. Dank der Simulationssoftware CNC Guide 2 lässt sich über eine virtuelle Steuerung ein digitaler Zwilling anlegen, der ergänzt um ein Servo-Model das reale Verhalten einer Maschine abbildet. Nutzer, die eine kundenspezifische Oberfläche des HMI anlegen möchten, können dies mit dem Softwaremodul „Fanuc Picture 2“ frei gestalten.

Ein weiteres Highlight ist den Entwicklern mit dem vertikalen Bearbeitungszentrum Robodrill α-D28LiB5ADV Plus Y500 gelungen. Die kompakte, sparsame und gleichzeitig hocheffiziente Maschine bietet eine automatische Wechselkapazität von 28 Werkzeugen, einen größeren Verfahrweg der Y-Achse von 500 Millimetern und eine Werkzeugspindel von bis zu 24.000 Umdrehungen pro Minute. Damit eröffnet sie vielseitige Einsatzmöglichkeiten, einschließlich der Bearbeitung komplexer 5-Achsbauteile.

Antriebstechnik
Die Robodrill Y500.
(Bild: Fanuc )

An drei verschiedenen Modellen demonstriert das Unternehmen während der Messe die hochdynamische und präzise Bearbeitung. So zerspant das neue Modell Bauteile aus Aluminium (5052) und nutzt dabei Softwareoptionen des Herstellers wie High-Speed Processing, um eine hohe Bahngenauigkeit zu halten. Auch Einsatzstahl ist kein Problem für die kompakten Bearbeitungszentren wie eine weitere Applikation auf der Robodrill α-D21MiB5 Plus zeigt: Mit der Maschine wird eine Bohrung (Durchmesser = 40 Millimeter) sowie ein M24 Gewinde hergestellt. Eine weitere Operation ist die Herstellung einer Vollnut (Vf=6400 Millimeter pro Minute). Dabei ist die Maschine sehr energieeffizient, auch weil Hardware und Antriebstechnik aus einer Hand kommen und optimal aufeinander abgestimmt sind.

Bauteilkosten lassen sich massiv reduzieren

Die dritte Maschine, eine Robodrill α-D21LiB5plus demonstriert Power Skiving und damit eine Möglichkeit, wie sich Bauteilkosten massiv reduzieren lassen. Denn sie stellt eine Außen- und Innenverzahnung in nur einer Aufspannung her. Möglich macht das ein dynamischer Dreh-Schwenktisch. Auf einer zweiten Spannstelle läuft derweil eine Scroll-Bearbeitung mit sehr hoher Genauigkeitsanforderung, wie sie etwa Hersteller aus dem Bereich Wärmepumpen oder Elektroautos zu erfüllen haben.

Zusätzlich gesteigert wird die Effizienz und Zuverlässigkeit der Maschinen durch ihre einfache Automatisierung. So verfügen etwa die Robodrill über eine integrierte Roboterschnittstelle. Das standardisierte „Easy Robot Interface“ bietet dem Maschinenbediener einen guten Überblick, sodass er den Roboter optimal über die Maschine steuern kann. Diese schnelle Anbindung von Maschine und Roboter eignet sich für kleine Lohnfertiger ebenso wie für große Industriebetriebe.

Auf der AMB zeigt das Unternehmen mehrere Maschinen, die mit Robotern automatisiert sind. So unterstützt etwa der CRX-10iA, ein kollaborativer Leichtbauroboter, auf einem Rollwagen die Robodrill α-D21MiB5 Plus bei der Bearbeitung des Einsatzstahls. Auch eine brandneue Robotersteuerung bekommen Besucher auf dem Stand zu sehen: Die R-50iA ist die laut Hersteller wohl weltweit erste Robotersteuerung, die internationale Cybersicherheitsstandards erfüllt – und das bei verbesserter Performance.

Roboter übernehmen typische Aufgaben von Maschinen

Dass Roboter sogar typische Aufgaben von Maschinen übernehmen und dabei eine kostengünstige Lösung darstellen können, demonstriert der Aussteller mit einer ganz besonderen Applikation: Ein Roboter der Serie R-2000 fräst live ein Aluminium-Bauteil und ersetzt damit eine große, komplexe Fräsmaschine.

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Einen Überblick über die gesamte Produktion ermöglicht die neu konzipierte industrielle IoT-Plattform: Das Field System Basic Package kann herstellerunabhängig Maschinendaten sammeln, visualisieren, auswerten und für MES-Systeme bereitstellen. Damit ermöglicht es Energie- und Materialeinsparungen ebenso wie eine Steigerung der Qualität.

Zusätzlich zum Stand sind die Automatisierungslösungen des Unternehmens auch in der Smart Factory (EO 100.2) und bei der Nachwuchsstiftung (EO 010), Eingang Ost zu finden.