Enterprise Resource Planning ERP-System – das Herz jeder Digitalisierungsstrategie

Verantwortliche:r Redakteur:in: Stefan Girschner 3 min Lesedauer

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Das ERP-System bildet die Grundlage für beinahe jede Digitalisierungsstrategie in mittelständischen Unternehmen, noch vor DMS-, CMS- und BI-Systemen. Dies geht aus dem neuen Report „ERP-Herausforderungen 2024“ von Planat hervor.

(Bild:  WrightStudio/Adobe Stock)
(Bild: WrightStudio/Adobe Stock)

Laut dem Report „ERP-Herausforderungen 2024“ der Planat GmbH stufen 76 Prozent der befragten Fertigungsunternehmen das ERP-System als „sehr wichtig“ und weitere 18 Prozent als „wichtig“ für eine generelle Digitalisierung im Mittelstand ein. Als weitere Schlüsselsysteme insbesondere, für das produzierende Gewerbe, wurden in der Umfrage Dokumentenmanagementsystem (73 Prozent), Customer Relationship Management (71 Prozent) und Business Intelligence (41 Prozent) genannt. 

M-to-M-Kommunikation ist wichtiger als KI und Cloud

Die seit einiger Zeit vielbeschworene künstliche Intelligenz spielt mit nur zwölf Prozent Zustimmung nur eine untergeordnete Rolle für die Digitalisierung im industriellen Mittelstand. Von höherer Bedeutung ist dort die Machine-to-Machine-Kommunikation (38 Prozent), gefolgt von der Digitalisierung des Datenaustauschs mit Kunden und Zulieferern (35 Prozent). Die häufig thematisierte Auslagerung digitaler Geschäftsprozesse in die Cloud stufen lediglich drei Prozent der Befragten als relevant ein.

Christian Biebl ist Geschäftsführer der Planat GmbH.(Bild:  Planat GmbH)
Christian Biebl ist Geschäftsführer der Planat GmbH.
(Bild: Planat GmbH)

„Während ständig neue Themen wie Cloud oder jüngst KI gehypt werden, sind weite Teile des Mittelstands nach wie vor mit der Lösung von Problemen befasst, die eigentlich schon als längst erledigt gelten“, sagt Christian Biebl, Geschäftsführer der Planat GmbH, die seit 1981 die skalierbare ERP-Standardsoftware FEPA „Made in Germany“ für den produzierenden Mittelstand anbietet.

Medienbrüche zwischen ERP-System und Betriebsgeschehen

Dazu gehört für mehr als zwei Drittel (68 Prozent) der kontaktierten Mittelständler die Umstellung auf papierlose Geschäftsprozesse. Beinahe die Hälfte (48 Prozent) der Befragten beklagt „sehr viele“ Medienbrüche zwischen dem ERP-System und dem tatsächlichen Betriebsgeschehen. Bei weiteren 45 Prozent sind zumindest einige „wenige“ (27 Prozent) oder „kaum“ (18 Prozent) Medienbrüche zu verzeichnen. Die häufigsten „Umbruchstellen“ sind Papier und Excel-Tabellen. 

Wenn das ERP-System den Schlüssel zum Erfolg bei der Digitalisierung darstellt, dann soll es auch modern sein, meint das Gros der befragten Anwender. Bei der Auswahl eines geeigneten Anbieters legen (Mehrfachnennungen waren erwünscht) 78 Prozent Wert auf die ERP-Erfahrung des Herstellers, 67 Prozent auf die Berichte von Referenzkunden, 66 Prozent auf die Spezialisierung der ERP-Software auf eine Branche und 48 Prozent auf die Branchenerfahrung des Anbieters. Für mehr als die Hälfte (52 Prozent) spielen zudem der Service und Support durch den Hersteller eine wesentliche Rolle.

ERP-System: Mittelstand setzt auf moderne Software

Wie stark der Mittelstand Wert legt auf moderne Systeme, drückt sich auch darin aus, dass gut ein Drittel der kontaktierten Unternehmen in den letzten zwei Jahren eine neue Software firmenweit eingeführt hat. „Entgegen mancherlei Unkenrufen ist der Mittelstand weit überwiegend äußerst innovativ“, ist Christian Biebl, Geschäftsführer der Planat, überzeugt.  

Die häufigsten Gründe für einen Wechsel zu einem neueren System sind laut Umfrage, dass die vorherige Software auf einer alten Plattform basierte (60 Prozent), nicht mehr alle modernen Anforderungen erfüllte (58 Prozent) oder die Beschäftigten Mängel an der Bedienungsoberfläche feststellten (52 Prozent). Wie rasch ein entsprechendes Projekt umgesetzt werden kann, ist indes nur für ein Drittel der Befragten von Relevanz. „Die richtige Strategie ist den Unternehmen offenbar wichtiger als eine übereilte Umsetzung“, so das Fazit von Christian Biebl. 

Die Planat GmbH bietet mit der skalierbaren ERP-Standardsoftware FEPA einen flexiblen IT-Service „Made in Germany“ für den produzierenden Mittelstand. Die Software unterstützt Vertrieb, Beschaffung, Logistik, Produktionsplanung und -steuerung mit Betriebsdatenerfassung und betriebswirtschaftlichen Anwendungen. Zusätzlich können branchenspezifische Softwareinhalte integriert und Add-ons wie DMS oder CRM eingesetzt werden.

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