Eventgetriebene Integrationsplattform Dualis und CIBA setzen Forschungsprojekt um

Quelle: Dualis 2 min Lesedauer

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Dualis ist jetzt offizielles Mitglied im Center Integrated Business Applications (CIBA). Gemeinsam will man zukunftsfähige IT-Systemlandschaften entwickeln, mit denen produzierenden Unternehmen ihre Wertschöpfung nachhaltig steigern können. Hier mehr zum ersten Forschungsprojekt.  

Industrie-4.0-Referenzfabrik: zentrale Fertigungsumgebung auf dem RWTH Aachen Campus.(Bild: FIR)
Industrie-4.0-Referenzfabrik: zentrale Fertigungsumgebung auf dem RWTH Aachen Campus.
(Bild: FIR)

Dualis bringt dazu Expertise auf den Gebieten Advanced Planning and Scheduling (APS) und 3D-Simulation ein. In einem ersten gemeinsamen Forschungsprojekt soll die laufende Entwicklung der eventgetriebenen Integrationsplattform in der Demonstrationsfabrik Aachen GmbH (DFA) mithilfe relevanter Anwendungsfälle konkretisiert werden. So soll das Datenökosystem der DFA künftig für immatrikulierte Mitglieder offen nutzbar gemacht werden. 

CIBA erweitert Wirkungskreis im industriellen Umfeld

Das CIBA profitiert dabei vom Austausch mit dem Team von Dualis, das auf Produktions-, Planungs- und Optimierungssoftware spezialisiert ist. Darüber hinaus ist Die Dulais-Geschäftsführerin Heike Wilson Mitglied im Forschungsbeirat des FIR e. V. und bringt die Themenstellungen damit auch in den Forschungskontext des FIR-Ökosystems ein, zu dem das CIBA gehört.

Forschungsprojekt: Eventgetriebene Integrationsplattform

Heike Wilson ist Geschäftsführerin bei Dualis.
(Bild: Dualis)

Eines der Kernziele des CIBA ist die Definition und Umsetzung von F&E-Projekten gemeinsam mit den Mitgliedern der Center-Community sowie ausgewählten Partnerinstituten der RWTH Aachen. Das CIBA hat im FIR-Ökosystem eine enge Anbindung an die Forschungsaktivitäten des FIR der RWTH Aachen. Dies ermöglicht es, relevante Herausforderungen und Trends aus der Praxis in Projekte sowie Studien des Centers zu überführen, um Lösungen für die Industrie zu erarbeiten
 
„Komplexe Systemlandschaften verlangen Modularität von Systemlösungen, um sie entwickeln, pflegen und beherrschen zu können. Eventgetriebene IT-Architekturen liefern ein zukunftsfähiges Zielbild für die nachhaltige Realisierung von Digitalisierung in der Industrie. Eines unserer ersten Projekte wird daher sein, die laufende Entwicklung der eventgetriebenen Integrationsplattform in der Demonstrationsfabrik Aachen mithilfe relevanter Anwendungsfälle zu konkretisieren.
Dadurch soll das Datenökosystem der DFA künftig für immatrikulierte Mitglieder offen nutzbar gemacht werden“, sagt Heike Wilson.
 
Eine eventgetriebene Microservice-Architektur (EDA) ermöglicht die Zusammenarbeit von getrennten Systemen aus verschiedenen Geschäftsbereichen bei minimaler Koordination. Dabei werden Systeme so entworfen, dass sie auf das Auftreten von Ereignissen (Events) reagieren, anstatt auf Anfragen zu warten. Diese Ereignisse können verschiedene Arten von Aktionen, Zustandsänderungen oder Benutzerinteraktionen repräsentieren.   

"Insgesamt ermöglicht EDA die Entwicklung von hochgradig reaktionsfähigen, skalierbaren und flexiblen Systemen, die gut für komplexe Systemlandschaften geeignet sind, wie sie oft in der Industrie vorzufinden sind. Vorteile sind zum Beispiel schnelle Reaktionszeiten und personalisierte Dienste. Mit dem Forschungsprojekt profitieren die Mitglieder von einem starken Datenökosystem, das wiederum als Blaupause für Industrieunternehmen dient", erklärt Heike Wilson

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