Fräs-Drehbearbeitung DMG Mori präsentiert neues Universalbearbeitungszentrum

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Mit seinem neuen Universalbearbeitungszentrum hat DMG Mori das Maschinenkonzept weiterentwickelt, um die steigenden Anforderungen an Genauigkeit, Dynamik und Flexibilität zu erfüllen.

Die DMU 60 eVo 2. Generation bietet einen Arbeitsbereich von 750 x 550 x 550 Millimetern und einen großen Schwenkbereich.(Bild:  DMG Mori)
Die DMU 60 eVo 2. Generation bietet einen Arbeitsbereich von 750 x 550 x 550 Millimetern und einen großen Schwenkbereich.
(Bild: DMG Mori)

Das neue Universalbearbeitungszentrum DMU 60 eVo 2. Generation erfüllt das Konzept der Machining Transformation (MX) von DMG Mori: Es integriert Fertigungsprozesse wie die Fräs-Drehbearbeitung, das Verzahnungsfräsen mittels gearSkiving-Technologiezyklus und das Schleifen. Diese Prozessintegration verwandelt die Maschine in eine multifunktionale Bearbeitungslösung, die sich flexibel an verschiedenste Anforderungen und Branchen anpassen lässt und das volle Potenzial der zukunftsweisenden Bearbeitungstechnik ausschöpft. Intelligente Automationslösungen optimieren die Maschinenauslastung bei Bedarf rund um die Uhr. Moderne Steuerungsoptionen – eine Sinumerik One und eine Heidenhain TNC 7 – auf Celos X ebnen den Weg zur Digitalen Transformation (DX).

Universalbearbeitungszentrum mit hoher Flexibilität und Präzision

Die neue Maschine ist in zahlreichen Branchen flexibel einsetzbar und erfüllt dabei die Anforderungen an Genauigkeiten im Mikrometerbereich (vier Mikrometer im Kreisformtest). Ob für kleinste Toleranzen oder eine schnelle, hochproduktive Bearbeitung – die Zuverlässigkeit und Präzision der Maschine werden jedem industriellen Anspruch gerecht und sind laut Hersteller in ihrem Segment einzigartig. Mit einem erweiterten Arbeitsraum und einem um 100 Kilogramm erhöhten Tischbeladungslimit (bis zu 500 Kilogramm) leistet das Universalbearbeitungszentrum in unterschiedlichsten Anwendungsbereichen einen großen Beitrag zu einer zukunftssicheren Fertigung.

Robuste Konstruktion und Kühltechnologie für konstante Präzision

Ein stabiles und temperiertes Maschinenbett aus Hybrid-Mineralguss und die Gantry-Bauweise verleihen der neuen Maschine ihre außergewöhnliche Steifigkeit als Basis für die hochpräzise Bearbeitung. Die thermosymmetrische Konstruktion und ein umfassendes Kühlkonzept halten kritische Komponenten konstant temperiert, einschließlich der Führungswagen, des Y-Schlittens, des Spindelstocks und der B-Achse. Dies garantiert höchste Positioniergenauigkeit und thermische Stabilität. Die Maschine ist zudem als µPrecision-Variante erhältlich, wodurch sie auch anspruchsvollste Präzisionsbauteile hochgenau bearbeitet. Die vollständige Verkleidung des Arbeitsraums verhindert Kühlmittelkontakt und erhöht die Lebensdauer der Maschine, während direktangetriebene Kugelgewindetriebe und Linearmotoren eine hohe Dynamik sicherstellen und ebenfalls zur Präzision beitragen.

Leistungsstarkes Spindelportfolio

Das Spindelportfolio reiht sich in die effizienz- und präzisionssteigernden Ausstattungsmerkmale ein. Es bietet Drehzahlen bis 40.000 Umdrehungen pro Minute und umfasst speedMaster-Modelle in unterschiedlichen Leistungsklassen. Highspeed-Spindeln mit gekühltem Schaft realisieren beste Oberflächen – ebenfalls mit höchster Präzision, so dass das Universalbearbeitungszentrum auch Anwendungen in hochanspruchsvollsten Branchen wettbewerbsfähig erfüllt.

Produktiv durch flexible Automationslösungen und großes Werkzeugmagazin

Universalbearbeitungszentrum
Mit einer Genauigkeit im Mikrometerbereich eignet sich die DMU 60 eVo 2. Generation für die hochpräzise und flexible 5-Achs-Universalbearbeitung.
(Bild: DMG Mori)

Die Wettbewerbsfähigkeit der Maschine erhöht sich zudem durch die Kompatibilität mit sämtlichen Automationslösungen des Herstellers, beispielsweise dem Werkstückhandling WH Cell, dem Robo2Go Milling oder dem PH Cell Palettenhandling. Das platzsparende Maschinenlayout (der Footprint wurde um 20 Prozent verkleinert) erlaubt eine optimale Integration in die Produktion. Das dennoch große Werkzeugmagazin mit bis zu 300 Plätzen macht die Maschine zu einer idealen Lösung für die hochdynamische und präzise 5-Achs-Simultanbearbeitung in einer automatisierten Fertigung. Durch einen innovativen Werkzeug-Shutter konnte die Span-zu-Span-Zeit um eine Sekunde auf lediglich 4,5 Sekunden reduziert werden, was die Effizienz der Maschine noch einmal steigert.

Großer Arbeitsraum, hohe Ergonomie und hoher Bedienkomfort

Die Maschine ist durch die ergonomische, gerade Arbeitsraumtür sowohl in der manuellen Bedienung als auch bei der Kranbeladung leicht zugänglich. Im Vergleich zum Vorgänger ist der Arbeitsraum mit 750 x 550 x 550 Millimetern um 40 Prozent größer, was ein breites Bauteilspektrum zulässt. Ein großer Schwenkbereich und eine optimale Späneabfuhr mit steilen Schrägen sowie einem um 20 Prozent breiteren Förderer sorgen für eine prozesssichere Fertigung mit idealem Spänefall. Zudem sind alle wartungsrelevanten Komponenten anwenderfreundlich und ohne Leiter erreichbar.

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