Für viele kleine und mittlere CNC-Fertiger klingt Digitalisierung nach Aufwand, Umstellung und Unsicherheit. Auf der EMO 2025 zeigt DMG Mori mit seinen Lösungen, dass es auch anders geht.
In der jüngsten Version bietet Celos X neue Apps wie den Tool Master mit geführten Schritten für das Rüsten von Werkzeugen und den Tool Data Exchange, der einen schnellen Datenimport von Voreinstellgeräten.
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Der DXoffice & Shopfloor Hub ist bewusst nicht als klassischer Showroom konzipiert. Besucher erleben stattdessen eine „Werkbank der Möglichkeiten“, aufgeteilt in zwei Zonen: DXoffice steht für Transparenz, Planung und Datenintelligenz, während der Shopfloor Hub Digitalisierung direkt an der Maschine erlebbar macht. Gemeinsam bieten sie ein kundenorientiertes Konzept für alle, die Digitalisierung nicht als Belastung, sondern als Werkzeug für die Gestaltung der Zukunft verstehen. „Digitalisierung im Mittelstand funktioniert nur dann, wenn sie entlastet, statt zu überfordern“, unterstreicht Tommy Kuhn, Geschäftsführer der DMG Mori Digital GmbH. „Mit DXoffice & Shopfloor Hub zeigen wir der Branche, wie einfach der Einstieg sein kann – mit konkretem Mehrwert und ohne IT-Fachwissen.“
DXoffice: Klarheit vor dem ersten Span
Im DXoffice wird erlebbar, wie moderne Fertigung bereits bei der digitalen Planung beginnt. Die Plattform Celos X fungiert dabei als zentrales Steuerzentrum: Sie bündelt Daten aus Maschinen, Aufträgen und Energieflüssen in einem übersichtlichen Cockpit und wandelt sie in konkrete Handlungsoptionen um. Ob Maschinenstatus, Auftragsfortschritt oder Effizienzkennzahlen – alles ist zentral einsehbar.
Ein weiterer elementarer Baustein der digitalen Transformation ist my DMG Mori, das digitale Kundenportal. Hier werden Serviceprozesse, Ersatzteilbestellungen oder die Inbetriebnahmen deutlich vereinfacht, und damit interne Ressourcen geschont. Besonders kleinere Betriebe profitieren von der neuen Übersichtlichkeit.
Zusätzlichen Mehrwert soll zukünftig die neue Self-Service-Funktion bieten: Kunden können einfache Maschinenprobleme mithilfe präziser Anleitungen eigenständig lösen. Das System erkennt anhand des Fehlercodes automatisch, ob eine passende Self-Service-Lösung verfügbar ist und bietet dem Kunden die Wahl zwischen Eigenreparatur oder Servicekontakt. Bereits jetzt sind die gängigsten Fehlercodes im Portal hinterlegt. Die Datenbank wird Schritt für Schritt erweitert. Diese Innovation minimiert in vielen Fällen die Stillstandzeiten erheblich und spart sprichwörtlich den Servicetechniker. Deutlich wird, dass für DMG Mori digitale Vernetzung nicht mit Cloud-Technologie beginnt, sondern mit der Frage: Wie einfach kann ich auf die richtigen Informationen zugreifen und daraus Entscheidungen ableiten? Auch im Shopfloor, wie sich zeigt.
Shopfloor Hub: Digitalisierung zum Anfassen
Im Shopfloor Hub erleben Anwender, wie Digitalisierung direkt an der Maschine wirkt. Statt abstrakter Konzepte stehen reale Workflows im Fokus – live demonstriert im vernetzten EMO-Maschinenpark. So lassen sich mit dem neuen Tool Master Werkzeugdaten zentral verwalten, Rüstprozesse verkürzen und Stillstände vermeiden. Die Celos X App führt Bediener sicher durch die Werkzeugeinrichtung und ermöglicht eine intuitive Bedienung per Drag & Drop. Die Kombination mit Tool Data Exchange macht manuelle Eingaben überflüssig – Werkzeuge werden einfach gescannt und die Daten übertragen sich automatisch vom Voreinstellgerät zur Maschine. Das reduziert Rüstzeiten um bis zu 80 Prozent und ermöglicht auch weniger qualifizierten Mitarbeitern die sichere Bedienung.
Die neuen Greenmode Measures in Celos X Applikationen unterstützen Unternehmen dabei, ihren Energieverbrauch zu analysieren und aktiv zu senken.
(Bild: DMG Mori)
Ein weiteres Highlight: der „Greenmode“. Dieses smarte Energiemanagement visualisiert Energieverbräuche in Echtzeit und hilft, CO₂-Ausstoß und Kosten zu senken, ohne dabei die Bearbeitungsqualität zu beeinträchtigen. Beispielsweise erkennt die neue Air Leakage Monitoring App durch selbstlernende Algorithmen eventuelle Druckluftleckagen automatisch. Dies ist ein wichtiger Baustein für Energieeffizienz, da Druckluft zu den teuersten Ressourcen in der Fertigung zählt. Gerade in Zeiten steigender Energiepreise und zunehmender Umweltauflagen ein echter Wettbewerbsvorteil.
Digitalisierung beginnt mit dem Verständnis für Prozesse, nicht mit Technologieverliebtheit.
Tommy Kuhn
Innovation durch Service-Evolution
Besonders wegweisend ist DMG Moris Ansatz bei der Kundenbetreuung: Der Kollaborationsmodus bei Serviceanfragen ermöglicht es mehreren Teammitgliedern, gleichzeitig über einen Servicefall informiert zu bleiben und in diesem zu interagieren. Das löst die typischen Probleme bei Urlaub, Krankheit sowie Mehrschichtbetrieb und beschleunigt die Abwicklung erheblich. Die Ersatzteilidentifikation per Bild wurde nochmals verbessert – damit Anwender benötigte Komponenten jetzt noch schneller und intuitiver finden. Parallel dazu optimiert der Inbetriebnahme-Assistent die Maschineninbetriebnahme durch frühzeitige digitale Checklisten und durchgängigen Informationsaustausch.
Stand: 16.12.2025
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Ein für die Branche revolutionäres Geschäftsmodell stellt „Technologiezyklen on Demand“ dar: Spezialisierte Bearbeitungszyklen können fortan nach Spindelstunden flexibel und ohne hohe Vorabinvestitionen freigeschaltet werden. Diese Lösung minimiert gerade aus der KMU-Perspektive hohe Investitionsrisiken und bietet dennoch maximale Flexibilität und Performance für wechselnde Auftragslagen.
Praxisnahe Unterstützung: Menschen, nicht nur Maschinen
Für DMG Mori elementar: Die digitale Transformation betrifft auch die Menschen. Deshalb zeigt das Unternehmen im DX-Umfeld, wie mit digitalen Assistenzsystemen und interaktiven Lernplattformen neue Mitarbeitende schneller eingearbeitet werden.
Celos X ist zudem offen für Partnerlösungen: Ob CAD/CAM-Integration, MES-Anbindung oder branchenspezifische Spezialanwendungen – all dies lässt sich modular einbinden. Diese Offenheit macht die Plattform besonders geeignet für Unternehmen, die Digitalisierung schrittweise und zukunftssicher umsetzen möchten. Ein Beispiel dafür ist die Power Probe App von Renishaw für In-Prozess-Messungen, die komplexe Messdaten intuitiv visualisiert und sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Anwender nutzbar ist.
Digitalisierung als Werkzeug – nicht als Vision
Mit my DMG Mori werden Serviceprozesse, Ersatzteilbestellungen oder die Wartungsvorbereitung deutlich vereinfacht – und damit interne Ressourcen geschont.
(Bild: DMG Mori)
DMG Mori geht mit der DX Digitalen Transformation bewusst einen anderen Weg: keine überfrachteten Digitalstrategien, sondern konkrete Lösungen für typische Herausforderungen kleiner Fertigungsbetriebe. Der Fokus liegt auf Modularität, Anwenderfreundlichkeit und sofortigem Nutzen. Die Aufteilung in DXoffice & Shopfloor Hub bringt Struktur und schafft vor allem Orientierung. Wer bislang zögerte, Digitalisierung anzugehen, findet bei DMG Mori ein integriertes Lösungsangebot, das mitwächst und sich anpasst. Dabei stehen die zentralen Herausforderungen von KMU im Fokus: Kosten, Energieeffizienz und steigende Qualitätsanforderungen. „Digitalisierung beginnt mit dem Verständnis für Prozesse, nicht mit Technologieverliebtheit,“ fasst Kuhn zusammen. „Und genau deshalb gestalten wir die DXperience so, wie Fertiger denken: funktional, effizient und ergebnisorientiert."
EMO 2025 zeigt Transformation, die mit der Werkbank beginnt
DXoffice & Shopfloor Hub auf der EMO 2025 demonstriert eindrucksvoll, dass Digitalisierung auch für kleine und mittelständische Unternehmen keine Zukunftsmusik bleiben muss. Der Einstieg in digitale Transformation ist heute möglich und machbar – wenn sie mit Augenmaß, Verständlichkeit und echtem Mehrwert umgesetzt wird. Ob Celos X, Greenmode oder Tool Master: Die vorgestellten Lösungen helfen, Prozesse zu verbessern, Ressourcen zu schonen und Personal zu entlasten. Für kleine und mittlere CNC-Unternehmen ist das nicht weniger als eine Einladung: Digitale Transformation (DX) als greifbarer Fortschritt bei DMG Mori, nicht als extern initiierte Pflichtübung.