Digitales Werkercockpit für Maschinenbauer Hosokawa Alpine

Verantwortlicher Redakteur:in: Rainer Trummer 1 min Lesedauer

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Der Wunsch nach umfassender Digitalisierung im Fertigungsbereich bei Hosokawa Alpine mündete in einer intensiven und erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen dem deutschen Maschinenbauer und MES-Anbieter Industrie Informatik. Vor allem die realisierte Maschinenanbindung und ein innovatives Werkercockpit konnten die Erwartungen der handelnden Personen sogar übertreffen und Einiges an Nutzenpotenzial stiften.

(Quelle:  Hosokawa Alpine AG)
(Quelle: Hosokawa Alpine AG)

Seit 125 Jahren ist Hosokawa Alpine ein Garant für Innovationen bei der Fertigung von Maschinen und Systemen zur Aufbereitung von Pulvern, Granulaten und Schüttgütern. Dieser Innovationsgeist gipfelt nun in einem umfassenden Digitalisierungsprojekt am Shopfloor. Damit gemeint ist die Einführung von Cronetwork MES. Das MES besteht unter anderem aus einem vollständig digitalisierten Werkercockpit und einer Fertigungsfeinplanung.

Alexander Baur, Head of FAL & Production Control bei Hosokawa Alpine, hat bereits früh neue Erkenntnisse im Projekt. „Schon das Auswahlverfahren hat gezeigt, dass die eierlegende Wollmilchsau auch in der Digitalisierung ein Fabelwesen ist. Deswegen haben wir einen Split vorgenommen und innerhalb der Produktion Cronetwork MES von Industrie Informatik in Verbindung mit ergänzenden Tools eingeführt.“

Für ihn und sein Team sind vor allem die eingeführte Maschinenanbindung (MDE) zur OEE-Berechnung sowie die Betriebsdatenerfassung zur Reduktion von Meldeaufwänden Unterstützung bei der täglichen Arbeit. Dazu kommt das umgesetzte Werkercockpit, welches die zentrale Plattform für die Mitarbeiter am Shopfloor darstellen soll. „Speziell das Werkerterminal weckte bei den potenziellen Bedienern viel Hoffnung, die am Ende sogar übertroffen werden konnte!“

Nach Werkercockpit sollen weitere Verbesserungen folgen

Die eingesetzte Fertigungsfeinplanung zielt vor allem auf die Visualisierung des Fortschritts in der Produktion ab. Dank der gewonnenen Transparenz ist sie damit eine wichtige Stütze in der Auftragsplanung. Obwohl die Einführung nun erfolgreich abgeschlossen wurde, ist der Wunsch nach weiterer Verbesserung groß. Zudem sind die vielen guten, weiterführenden Ideen der Mitarbeiter für Baur der Beweis, dass bislang alles richtig gemacht wurde.

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