Live-Vorführungen im Application Park Hannover Messe 2026: Denso präsentiert den Cobotta Pro 900

Quelle: Pressemitteilung 4 min Lesedauer

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Zu den Highlights bei Denso (Halle 26, Stand G44-8) auf der Hannover Messe zählt der Cobotta Pro 900 mit KI-basiertem Cambrian 3D-Bildverarbeitungssystem. Auch ist der Scara-Roboter HSR-055 zu sehen.

Auf der Hannover Messe 2026 stellt Denso seine Scara-Roboter der HSR-Reihe vor.(Bild:  Denso Robotics)
Auf der Hannover Messe 2026 stellt Denso seine Scara-Roboter der HSR-Reihe vor.
(Bild: Denso Robotics)

Auf der diesjährigen Hannover Messe 2026 (20. bis 24. April 2026) zeigt Denso Robotics, globaler Roboterhersteller im Kompaktrobotersegment, eine Auswahl leistungsfähiger Robotik-Technologien im Application Park „Robotics. Logistics. Automation.“ (Halle 26, Stand G44-8). Im Mittelpunkt stehen zum einen der kollaborative Roboter Cobotta Pro in Kombination mit dem KI-basierten 3D-Bildverarbeitungssystem von Cambrian Robotics, zum anderen eine High-Speed Pick&Place-Anwendung mit einem Scara-Roboter HSR-055. Darüber hinaus zeigt das Unternehmen zwei Roboter, die für die Schutzklassen ESD bzw. Atex ausgelegt sind. Fachbesucher können die Systeme live erleben und sich von den Experten zu individuellen Automatisierungsmöglichkeiten beraten lassen.

„Wir freuen uns sehr darüber, unsere leistungsfähigen, sicheren und flexiblen Robotik-Technologien in einem der wichtigsten, zukunftsweisenden Messebereiche, dem Application Park, präsentieren zu können“, erklärt Dirk Schöffler, Senior Manager von Denso Robotics Europe. „Das gilt ganz besonders für die Live-Demonstration einer Anwendung mit einem Cobotta Pro 900 an der Schnittstelle von Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK), 3D-Bilderkennung und KI.“

Zu den Highlights auf der Hannover Messe 2026 gehört eine Anwendung für das MRK-Segment: Bei dieser Live-Demonstration mit 3D Bin Picking zeigt der kollaborative Roboter in Verbindung mit dem KI-basierten Cambrian 3D-Vision-System, wie komplex zu erkennende Kleinteile zuverlässig und schnell erkannt und verarbeitet werden können. Selbst transparente oder stark reflektierende Werkstücke lassen sich präzise lokalisieren und greifen. Das Bildverarbeitungssystem nutzt hierbei eine KI-basierte CAD-Erkennung, um Werkstücke auch unter wechselnden und schwierigen Lichtverhältnissen als Schüttgut präzise identifizieren zu können.

„Diese höchst anspruchsvolle Anwendung mit unserem Cobotta Pro 900 in Verbindung mit diversen externen Systemen demonstriert die Leistungsfähigkeit wie auch die hohe Flexibilität bei der Programmierung sowie die unkomplizierte Integration unserer Cobots in komplexe Systeme für das MRK-Segment“, sagt Carsten Busch, Denso Robotics Manager Sales.

Werkstücke ab einer Größe von 1 x 1 Millimetern sicher identifizieren

Dank der kontinuierlichen Hochgeschwindigkeits-Bildaufnahme über die Robotersteuerung CRC9 und der Bildverarbeitungszeit von rund 0,3 Sekunden können selbst komplexe Pick&Place-Prozesse effizient umgesetzt werden: So ist das System in der Lage, Werkstücke ab einer Größe von nur 1 x 1 Millimetern sicher zu identifizieren. Das macht dieses System für anspruchsvolle Anwendungen insbesondere in der Elektronikfertigung, der Medizintechnik sowie für mikropräzise Montageprozesse interessant.

Der kollaborative Roboter Cobotta Pro steht auf einem Messestand, daneben steht eine Box mit Objekten.
Der Cobotta Pro in Aktion.
(Bild: Denso Robotics)

Der kollaborative Roboter zeichnet sich in dieser Applikation unter anderem dadurch aus, dass alle Kabelverbindungen zum Greifer (inkl. Luft) und der 3D-Bildverarbeitung (u.a. mit Gigabit Ethernet) bis zum Roboterflansch an der Achse 6 komplett innen durch den Roboterarm geführt sind. Da es also keine außenliegenden externen Kabel gibt, sind alle Kabelverbindungen sicher – Kabelbrüche aufgrund unkoordinierter Bewegungen werden so vermieden.

Einer der schnellsten Scara-Roboter am Markt

Darüber hinaus zeigt der Aussteller auf der Hannover Messe 2026 eine High-Speed Pick&Place-Demonstration mit dem Scara-Modell HSR-055. Die HSR-Serie zählt laut Hersteller zu den schnellsten Scara-Robotern am Markt und ist für kontinuierliche High-Performance-Zyklusleistungen ausgelegt. Der Roboter kombiniert hohe Beschleunigung und Geschwindigkeiten mit einer besonders steifen Mechanik auch bei dauerhaft maximaler Leistung – ohne Überhitzung oder Reduzierung der Leistung. Die Zykluszeit liegt bei lediglich 0,31 Sekunden (kompletter Zyklus von 25-300-25 Millimetern).

Die Serie umfasst Armreichweiten mit 480, 550 und 650 Millimetern und bietet eine Traglast von bis zu acht Kilogramm. Dank integrierter Vibrationskontrolle und Wärmekompensation bleibt die Leistungsfähigkeit des Roboters auch bei Bewegungen in kontinuierlicher Hochgeschwindigkeit durchgängig stabil. Für anspruchsvolle Einsatzumgebungen stehen ferner Varianten mit IP65-Schutz sowie Reinraum-Klassen ISO 5 und ISO 3 zur Verfügung.

Ein Modell für ESD – ein Modell für Atex

Der Messeauftritt wird mit der Präsentation zweier Robotermodelle abgerundet, die für die Schutzklassen ESD (Electrostatic Discharge) bzw. Atex ausgelegt sind. So umfassen die ESD-konformen Roboter des Herstellers die Modelle der VS-Serie, der HS-A1-Serie sowie der Cobotta-Pro-Serie und decken damit ein breites Leistungs- und Anwendungsspektrum ab; auf der Messe wird ein Scara HS-055A1 gezeigt. Damit bietet das Unternehmen die ideale Lösung für die Elektronikindustrie, d.h., diese Roboter ermöglichen die sichere Handhabung von elektronischen Bauteilen wie beispielsweise Leiterplattenbestückung, Sichtprüfung, Produktprüfung und Verpackung – Prozesse, bei denen unkontrollierte elektrostatische Entladungen die Produktintegrität gefährden können.

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Eine weitere Schutzklasse ist die EU-Richtlinie Atex, die vor Gefahren bei der Verwendung von Geräten und Schutzsystemen in explosionsgefährdeten Bereichen schützt. Dafür stellt der Anbieter eine Reihe von Robotermodellen mit entsprechender Atex-Zertifizierung bereit, wie u.a. den auf der Messe präsentierten, sechsachsigen VS-060. Diese erfüllen die erforderlichen Grenzwerte für die Zonen 2 & 22 gemäß der Atex-Produktrichtlinie 2014/34/EU und der Atex-Betriebsrichtlinie 1999/92/EG 21, sodass der Explosionsschutz gewährleistet ist.

Hier finden Sie mehr über die Hannover Messe 2026 und den Application Park.