Einführung binnen weniger Wochen Darum löste Skornia die Excel-Planung durch eine MES-Lösung ab

Quelle: Sack EDV-Systeme 3 min Lesedauer

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Manuelle Produktionsplanung mit Hilfe von Excel – so sah viele Jahre lang die Realität bei der Skornia Metallverarbeitung aus. Eilaufträge oder andere Planabweichungen führten häufig dazu, dass unerledigte Aufträge einfach auf den nächsten Tag verschoben wurden. Mit zunehmender Nachfrage wuchs die Komplexität auf Kosten der Effizienz. Erst mit proMExS von Sack EDV-Systeme, das an das eingesetzte Sage-ERP-System angedockt wurde, schaffte der Zulieferbetrieb den Wendepunkt.  

Von der Planung der Produktionsprozesse bis zur Lieferung setzt Skornia jetzt proMExS ein.(Bild: Skornia)
Von der Planung der Produktionsprozesse bis zur Lieferung setzt Skornia jetzt proMExS ein.
(Bild: Skornia)

In der Fertigungsindustrie sind effiziente Planungsprozesse heute unerlässlich, um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden. Traditionelle Planungsmethoden stoßen dabei häufig an ihre Grenzen, so auch bei der Skornia Metallverarbeitung GmbH & Co. KG. Der Kleinserienfertiger und Zulieferbetrieb fertigt unter anderem vollständige Komponenten von Prototypen über das Einzelstück bis zur Serie.

Die Kombination Mensch-Excel stieß an ihre Grenzen

„Früher habe ich jeden Produktionsplan mit Hilfe von Excel eigenhändig erstellt. Wenn etwas nicht funktionierte, ließ sich nicht flexibel bedarfsgerecht umplanen, sondern die Aufträge verschoben sich auf den nächsten Tag. Das machte es nicht besser. Mit zunehmenden Aufträgen und der Menge an Arbeitsschritten ließ sich der Plan in Excel nicht mehr sauber abbilden – alles wurde unübersichtlicher, man selbst förmlich blind. Die Kombination Mensch-Excel hat eben Grenzen. Wir benötigten daher dringend eine zukunftsfähige Planungslösung, die entsprechende Flexibilität ermöglicht", erklärt Marie-Luise Keller, Geschäftsführung Produktion bei Skornia.

MES-Lösung mit integriertem APS

Um die aufwändige und ineffektive Produktionsplanung, die sich sowohl für die Prozesse als auch die Zuständigen als Bremsklotz erwies, abzulösen, entschied man sich im Hause Skornia für die MES-Lösung proMExS der Sack EDV-Systeme GmbH. Diese verfügt über ein vollintegriertes APS (Advanced Planning and Scheduling)-System. Die Lösung konnte einfach mit dem bestehenden Sage-ERP-System kombiniert werden. Die Implementierung erfolgte innerhalb weniger Wochen.

Aufträge können heute flexibel ein- oder umgeplant werden

Marie-Luise Keller sagt: „Wir müssen teilweise individuelle Produkte und kleine Losgrößen in kurzer Zeit fertigen. Gleichzeitig gilt es bei Nachfrageschwankungen oder Eilaufträgen schnell umplanen zu können. Die Produktionsplanung muss in der Lage sein, Aufträge flexibel genau dann zu planen, wenn sie benötigt werden.“ proMExS ermöglicht es, Ressourcen wie Material, Maschinen, Personal und Werkzeuge exakt zu planen. Die Strategie eines jeden Auftrags kann individuell bestimmt und nach Prioritäten gewichtet werden. Alle relevanten Zielgrößen wie z. B. das Erreichen von kurzen Durchlaufzeiten oder eine rüstoptimierte Planung sind ebenso wie eine materialbestandsoptimierte Planung einstellbar.

Massive Zeiteinsparungen und effizientere Rüstvorgänge 

Das APS von Sack EDV-Systeme ermöglicht es, dass mehrere Personen im Hause Skornia unkompliziert gemeinsam die Fertigung planen können. Die Lösung über-nimmt die automatisierte Beplanung der Aufträge auf die entsprechenden Maschinen und Arbeitsplätze in optimaler Reihenfolge. „Für uns ist das ein echter Game-Changer. Und die Tatsache, dass das APS automatisch den Plan umrechnet, wenn etwas Unvorhergesehenes dazwischenkommt, ist für uns unschlagbar. Wir sparen massiv Zeit und gewinnen an Flexibilität und Sicherheit“, sagt Marie-Luise Keller.

Bei der Produktionsplanung setzt Skornia auch regelmäßig das integrierte Modul „Rüstkostenoptimierung“ ein. Damit können z. B. gleichartige Bauteile über bestimmte Zeiträume gruppiert werden, um Rüstvorgänge effizienter zu gestalten. Maschinen müssen so weniger häufig umgerüstet werden, was Zeit spart und die Produktionskapazität verbessert. Überfällige Aufträge werden aus der Rüstgruppe ausgeschlossen und exakt nach Liefertermin eingeplant. Hierbei lässt sich zwischen einer Planung nach Just-in-time oder Liefertermin unterscheiden.

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„Wir setzen die Rüstoptimierung im Durchschnitt einmal pro Woche ein und ich möchte sie nicht mehr missen. Ebenso wie die anderen Funktionen. proMExS ist ein wesentlicher Faktor, der dazu beiträgt, dass wir unsere Wettbewerbsfähigkeit sichern können“, erklärt Marie-Luise Keller.

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