Coronavirus: So soll jetzt die Industrieproduktion gesichert werden

Verantwortlicher Redakteur:in: Rainer Trummer 1 min Lesedauer

Ein Herunterfahren der europäischen Industrieproduktion wegen Coronavirus nach chinesischem Vorbild ist fraglich, denn es braucht gerade jetzt mehr Beatmungsgeräte und medizinische Ausstattung.

(Quelle:  Olena Yakobchuk/shutterstock)
(Quelle: Olena Yakobchuk/shutterstock)
  • Medizintechnik und viele weitere Branchen notwendig im Kampf gegen das Virus

  • Produktion und Schutzmaßnahmen müssen miteinander in Einklang gebracht werden

Der ZVEI ist überzeugt, dass der Kampf gegen das Coronavirus gerade auch in diesen Tagen eine leistungsstarke und produzierende Industrie voraussetzt. „Um die Pandemie-Notfallpläne umzusetzen, müssen unsere Medizintechnik-Unternehmen weiter produzieren können“, erklärt ZVEI-Präsident Michael Ziesemer. „Das setzt voraus, dass die Lieferketten und Logistik gewährleistet und die Belegschaften weiterhin in die Unternehmen kommen können.“

Industrieproduktion: Gerade jetzt werden Beamtungsgeräte benötigt

Der ZVEI reagiert damit auf Stimmen, die ein Herunterfahren der europäischen Industrieproduktion nach chinesischem Vorbild fordern. „Wir brauchen jetzt mehr Beatmungsgeräte, mehr Computertomographen und vieles andere mehr und nicht weniger“, so Ziesemer weiter. „Unsere Automatisierer beispielsweise sorgen mit dafür, dass die Produktion in Pharmazieunternehmen nicht ins Stocken gerät.“ Ein grundsätzliches Herunterfahren der Industrie wäre deshalb nicht zielführend. „In dieser schwierigen Situation will die Industrie einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung der Krise leisten.“

Mehr Schutz vor Coronavirus für die Belegschaft gefordert

An die Adresse der Unternehmen gerichtet appelliert er, höchste Schutzmaßnahmen für die Belegschaften zu ergreifen. „Die Sicherheit jedes Einzelnen ist selbstverständlich auch in der Produktion zu gewährleisten.“ Dazu gehöre auch, dass der derzeit notwendige Mindestabstand voneinander gewahrt werden müsse.

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