Bauteil-Fertigung CNC24-Umfrage: Mehr KMU nutzen Beschaffungsplattformen

Quelle: CNC24 3 min Lesedauer

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Eine aktuelle Umfrage der Online-Beschaffungsplattform CNC24 ergab, dass jedes zweite KMU plant, die Zusammenarbeit mit Beschaffungsplattformen zu intensivieren. Welche Vorteile sie sehen.  

Die Bauteilqualität hat mit 62,8 Prozent für deutsche Unternehmen nach wie vor höchste Priorität.(Bild: CNC24)
Die Bauteilqualität hat mit 62,8 Prozent für deutsche Unternehmen nach wie vor höchste Priorität.
(Bild: CNC24)

Das dritte Jahr in Folge wurden Teilnehmer aus deutschen mittelständischen Unternehmen befragt, 145 KMU nahmen 2024 teil. Während die Anforderungen an die Fertigung von Präzisionsbauteilen sich mit Qualität, Preis und Liefertreue über die drei Jahre kaum verändert haben, spielt der Bezug über Beschaffungsplattformen mittlerweile eine immer wichtigere Rolle. 

Bauteilqualität hat höchste Priorität

Die wirtschaftlichen Unsicherheiten und die aktuelle politische Lage stellte die Beschaffungsbranche auch 2024 vor Herausforderungen. Dabei hat die Bauteilqualität mit 62,8 Prozent für deutsche Unternehmen nach wie vor höchste Priorität. Der Preis und die Geschwindigkeit der Lieferung nehmen weiterhin Platz zwei und drei ein. Bei der diesjährigen Umfrage stach erneut die Wichtigkeit von Beschaffungsplattformen hervor. 57,9 Prozent der Befragten gaben an, ihre Bauteile über einen Online-Marktplatz zu beziehen, während 2023 nur 39,3 Prozent mit ihnen kooperierten. Insgesamt planen 51,2 Prozent der KMU ihre Zusammenarbeit mit Beschaffungsplattformen zu intensivieren. Als größten Vorteil davon sehen 65,5 Prozent der Befragten die günstigeren Preise. Zusätzlich spielt die Zeitersparnis bei 63,1 Prozent eine immer wichtigere Rolle. Im Vorjahr waren es nur 54,1 Prozent. Die Bedeutung der Risikominimierung im Einkauf wurde dieses Jahr besonders relevant. Mit 23,8 Prozent hat sich die Zahl seit letztem Jahr fast verdreifacht. Zu den wichtigsten Zielen für 2025 zählen die Reduktion der Beschaffungskosten, die Reduktion der Lieferzeiten, die Optimierung der Bauteilqualität sowie die Steigerung der Termintreue.

Digitalisierung schreitet nur langsam voran

Die Digitalisierung in der Bauteilbeschaffung läuft nach wie vor schleppend. Nur 29,9 Prozent gaben an, verstärkt den Beschaffungsprozess durch die Digitalisierung zu optimieren. Die Komplexität der Integration wird von 60,7 Prozent als häufigste Herausforderung genannt. Bei Unternehmen, die die Digitalisierung vermehrt nutzen, konnten 61,8 Prozent eine Effizienzsteigerung feststellen. Kosten wurden bei 41,2 Prozent gesenkt. Ein weiterer Vorteil liegt bei der höheren Transparenz in der Lieferkette. Auch in diesem Jahr können knapp 80 Prozent durch die Zusammenarbeit mit CNC24 Kosteneinsparungen verzeichnen. Ganz oben stehen die günstigeren Preise (56,4 Prozent), die 2023 nur bei 30 Prozent lagen, gefolgt von der beschleunigten Bauteilbeschaffung (46,2 Prozent) und der höheren Effizienz im Einkauf (32,1 Prozent). 

China wichtigster außereuropäischer Bezugsmarkt

Die regionalen Bezugsquellen für Bauteile zeigen Bewegung: Die regionale Beschaffung in Deutschland bleibt mit 78,6 Prozent weiterhin wichtigster Beschaffungsmarkt, während der Anteil europäischer Länder mit 73,1 Prozent leicht zurückgeht. China konnte hingegen einen deutlichen Zuwachs verzeichnen und legte um 5 Prozent auf insgesamt 38,6 Prozent zu. Damit behauptet sich China als wichtigster außereuropäischer Beschaffungsmarkt – eine Entwicklung, die entgegen dem häufig diskutierten Trend zum Reshoring die Relevanz Chinas für globale Lieferketten verdeutlicht. Nordamerika hingegen verzeichnete einen Rückgang, was die Bedeutung einer diversifizierten Beschaffungsstrategie unterstreicht.

Die befragten Unternehmen nennen die Kommunikation (47,6 Prozent), Lieferzeiten (45,5 Prozent), Qualitätssicherung (44,8 Prozent) und Bauteilqualität (32,4Prozent) als größte Hürden in der Bauteilbeschaffung in Asien. CNC24 hat sich darauf spezialisiert, die Einkaufsabteilung von Unternehmen langfristig zu entlasten und sie bei den genannten Herausforderungen zu unterstützen. Das Berliner Unternehmen kümmert sich um die gesamte Kommunikation und Abwicklung der Aufträge von Bauteilen im Ausland und fungiert somit als Schnittstelle zwischen Fertiger und Kunde.

Wachstumshindernis Bürokratie

Die Dokumentationspflichten bei Nachhaltigkeit und Lieferketten sehen 61,3% als leichten oder erheblichen Nachteil für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. Gleichzeitig haben erst 5,5% die Implementierung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes abgeschlossen. CNC24 unterstützt bei der Einhaltung aller relevanten gesetzlichen und regulatorischen Anforderungen. Dies umfasst die Koordination von Zoll- und Einfuhrprozessen sowie die Sicherstellung der Compliance in verschiedenen Ländern. Zudem werden die Bauteile im hauseigenen Messzentrum auf ihre Qualität überprüft.

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