Ziele teilweise übertroffen Ceratizit macht Fortschritte bei der Nachhaltigkeitsstrategie

Quelle: Ceratizit 2 min Lesedauer

Ceratizit hat bei der Umsetzung seiner Nachhaltigkeitsstrategie bedeutende Fortschritte erzielt. Im Rahmen der AMB wurden die wichtigsten Leistungsindikatoren vorgestellt.

Die ProACT-Mill-Fräser wurdem auf Basis des nachhaltigeren upGRADE-Hartmetalls CT-GS20Y entwickelt.(Bild: Ceratizit)
Die ProACT-Mill-Fräser wurdem auf Basis des nachhaltigeren upGRADE-Hartmetalls CT-GS20Y entwickelt.
(Bild: Ceratizit)

Der kürzlich veröffentlichte Nachhaltigkeitsbericht der Plansee Group, zu der auch Ceratizit gehört, zeigt, dass die gesteckten Ziele teilweise übertroffen wurden. Die Nachhaltigkeitsstrategie von Ceratizit konzentriert sich auf vier zentrale Bereiche: nachhaltige Produkt- und Technologieinnovation, Material- und Ressourceneffizienz in der Produktion, attraktive Arbeitsbedingungen sowie ökologische und soziale Aspekte in der Lieferkette.

CO2-Fußabdruck um 22 Prozent gesenkt

Ein wichtiger Leistungsindikator in der ersten Phase ist der Corporate Carbon Footprint (CCF). Ceratizit konnte im Geschäftsjahr 2023 den CCF im Vergleich zum Basisjahr 2020 um 22 Prozent senken, von 201.449 Tonnen CO2e auf 156.988 Tonnen CO2e (Scope 1, 2 und 3). Damit ist das Unternehmen auf einem guten Weg, das Ziel einer Reduktion um 35 Prozent bis zum Geschäftsjahr 2025 zu erreichen.

Recyclingrate über den Zielen

Ein weiterer zentraler Leistungsindikator ist die Recyclingrate für den Hauptrohstoff Wolfram. Das Ziel von 90 Prozent wurde im Jahr 2023 sogar übertroffen, mit einer Recyclingrate von 95 Prozent. Andreas Lackner, Vorstandssprecher von Ceratizit, betont: „Wir konzentrieren uns in der Nachhaltigkeitsstrategie auf jene Bereiche, in denen wir mit der größten Wirkung Fortschritte erzielen können. Wir wollen nicht nur nachhaltiger werden, sondern auch Vorreiter und Vorbild in unseren Branchen sein.“

Melissa Albeck, Vorstandsmitglied von Ceratizit, ergänzt: „Nachdem im ersten Schritt die Reduktion unseres CO2-Fußabdrucks und die Steigerung der Recyclingrate für Wolfram im Fokus standen, nehmen wir nun verstärkt auch die Themen attraktive Arbeitsbedingungen und ökologische und soziale Aspekte in der Lieferkette in den Blick.“ Basierend auf umfangreichen Befragungen bei Mitarbeitenden beziehungsweise Lieferanten wird Ceratizit in den kommenden Monaten verstärkt Maßnahmen ergreifen, um attraktive Arbeitsbedingungen zu gewährleisten und ökologische sowie soziale Aspekte entlang der Lieferkette sicherzustellen.

Fräser aus wiederaufbereitetem Hartmetallpulver

Der ProACT-Mill-Fräser bietet eine bis zu 30 Prozent höhere Standzeit.(Bild: Ceratizit)
Der ProACT-Mill-Fräser bietet eine bis zu 30 Prozent höhere Standzeit.
(Bild: Ceratizit)

Auf der AMB präsentierte Ceratizit zudem die ProACT-Mill-Fräser, die nicht nur eine bis zu 30 Prozent höhere Standzeit bieten, sondern auch auf Basis des nachhaltigeren upGRADE-Hartmetalls CT-GS20Y entwickelt wurden. Diese Hartmetallsorte zeichnet sich durch einen Anteil von über 99 Prozent wiederaufbereitetem Hartmetallpulver aus und schont damit wertvolle Rohstoffressourcen. Mit den ProACT-Mill-Produkten schließt Ceratizit den Kreislauf, der bei der Rohstoffversorgung mit dem Rückkauf und der Wiederaufbereitung verschlissener Hartmetallwerkzeuge beginnt und bis zu den fertigen Werkzeugen reicht. Das Unternehmen setzt damit ein Zeichen für eine nachhaltige und ressourcenschonende Produktion.

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