Augmented Reality: So nehmen Sie Roboter schneller in Betrieb

Verantwortlicher Redakteur:in: Rainer Trummer 2 min Lesedauer

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Die neue Software Kuka.MixedReality visualisiert die Umgebung von Roboterzellen live auf dem Smartphone und erleichtert so die Inbetriebnahme.

(Quelle:  Kuka)
(Quelle: Kuka)

Kuka.MixedReality von Kuka unterstützt eine schnelle, sichere und intuitive Roboterinbetriebnahme. Per App werden Werkzeuge und Stör-Geometrien live auf dem mobilen Endgerät dargestellt. So erkennen Nutzer potenzielle Gefahren frühzeitig und können diese beseitigen, noch bevor der Roboter seine Arbeit aufnimmt.

Möglich wird das durch den Einsatz von Augmented Reality (AR). Sie verbindet die reale mit der virtuellen Welt und reichert so die Umgebung der Roboterzelle anschaulich und unkompliziert mit digitalen Informationen an. Dadurch wird nicht nur die Installation beschleunigt, die Arbeit mit dem Roboter wird zudem sicherer, da Fehler schnell erkannt und behoben werden können. Mithilfe der Software kann beispielsweise die Roboterbewegung mit einem virtuellen Greifer simuliert werden. Werden in der AR-Umgebung potenzielle Kollisionen erkannt, können diese in der realen Umgebung frühzeitig verhindert werden, sodass weder Roboter noch Greifer beschädigt werden. Das Tool besteht aus der App Kuka.MixedReality Assistant und dem zusätzlichen Technologiepaket Kuka.MixedReality Safe, das auf der Robotersteuerung installiert wird.

(Die App kann sowohl von robotikerfahrenen Kunden als auch von Automatisierungseinsteigern genutzt werden. Quelle: Kuka)

Schnell eingerichtet – mit kostenloser App und wenig Hardware

Die Software lässt sich einfach einrichten und bedienen: Nutzer installieren die kostenfreie App Kuka.MixedReality Assistant über den Apple App Store oder den Google Play Store auf ihrem Smartphone oder Tablet. Alle relevanten Informationen des Roboters werden über einen Router oder Accesspoint (kein Kuka-Produkt) per WLAN direkt vom Roboter an das mobile Endgerät gesendet und dort visuell dargestellt. Zusätzliche Hardware, wie zum Beispiel eine AR-Brille, ist nicht notwendig – dafür jedoch die Installation des ab sofort erhältlichen Technologiepakets als Datenquelle auf der Robotersteuerung. Zur Verwendung der Safe-Funktionen muss zusätzlich eines der Kuka.SafeOperation-Technologiepakete auf der Steuerung installiert sein.

Grafische Darstellungsmöglichkeiten

Direkt am Roboter stellt die App alle relevanten Variablen grafisch in Echtzeit dar: kartesische oder verletzte Überwachungsräume, sicherheitsgerichtete Werkzeuge und Werkzeugkugeln. Auch die Anzeige der entsprechenden Konfigurationsparameter der Räume oder Werkzeuge ist möglich. Interessenten können die Anwendung gratis herunterladen und testen. Mit dem integrierten Demo-Modus lassen sich die Funktionen auch ohne realen Roboter ausprobieren.

Augmented Reality als Chance für Robotik und Automatisierung

„Augmented beziehungsweise Mixed Reality ist ein Zukunftsthema, das auch in der Robotik vielversprechende Möglichkeiten bietet“, so Roland Ritter, Portfolio Manager Simulation bei Kuka. „Wir erhöhen damit die Benutzerfreundlichkeit und Sicherheit bei der Installation unserer Roboter. Davon profitieren Kunden aller Erfahrungsstufen im Bereich der Automatisierung.“

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