AMB 2022: VDMA macht Cybersicherheit zum Thema

Verantwortlicher Redakteur:in: Rainer Trummer 2 min Lesedauer

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Anlässlich der ABM 2022 rückt der Fachverband Software und Digitalisierung des VDMA wichtige Trendthemen aus den Bereichen Cybersicherheit und Digitalisierung in den Fokus.

(Quelle:  Ronstik/AdobeStock)
(Quelle: Ronstik/AdobeStock)

Die Zahl der Hackerangriffe im Maschinen- und Anlagenbau steigt. Immer mehr Mitgliedsunternehmen des VDMA berichten von Angriffen auf die IT- und OT-Sicherheit (Produktionssicherheit) im Unternehmen. In den vergangenen Jahren haben Angriffe dieser Art zugenommen, da das Risiko der Strafverfolgung geringer als bei anderen kriminellen Akten ist und sich für Hacker dadurch ein „gutes“ Geschäftsmodell entwickelt hat. Daher setzt der VDMA darauf, Unternehmen bezüglich der Cybersicherheit zu sensibilisieren.

VDMA arbeitet eng mit der Polizei zusammen

Der VDMA arbeitet mit den polizeilichen Behörden auf Landes- und Bundesebene sowie dem BSI bei der Aufklärung von Cyberangriffen zusammen. „Für Mitgliedsunternehmen bieten wir Hilfestellungen rund um die Vorsichtsmaßnahmen vor möglichen und bei tatsächlichen Angriffen an. Auf der AMB 2022 werden wir mit dem VDMA Software und Digitalisierung unter anderem dieses Thema prominent bespielen“, sagt Prof. Claus Oetter, Geschäftsführer des Fachverbands. „Die AMB ist für uns eine wichtige Messe, da sie Innovationen und Weiterentwicklungen rund um die Metallbearbeitungsbranche zeigt. Viele unserer Mitgliedsunternehmen sind in Stuttgart vertreten.“

Praktische Tipps zum Thema Plattformökonomie

Ein weiteres wichtiges Thema in Stuttgart wird Plattformökonomie sein. In der Branche kommen heute die Prinzipien der Plattformökonomie in verschiedenen Formen zum Tragen. „Die Unternehmen sind heute nicht mehr nur Maschinen- und Komponentenhersteller, sondern übernehmen auch die Rolle eines Systemintegrators oder liefern Software-Applikationen“, berichtet Oetter. „Wir merken außerdem, dass Plattformökonomie einem ganzheitlichen Grundgedanken folgt, da potenzielle oder tatsächlich ausgeprägte Wertschöpfungsnetzwerke erkennbar werden, verbunden mit der Erkenntnis, dass sogenannte Einzelkämpfer keine Chance haben.“ Wertschöpfung entsteht im Gegenteil genau dadurch, dass man sich als Teil in einem Prozess sieht und sich gegenüber vor- und nachgelagerten Prozesspartnern technisch öffnet. Beispiele dazu zeigt der VDMA Software und Digitalisierung auf der Messe in Stuttgart.

Der VDMA Software und Digitalisierung wird mit einem Stand und Veranstaltungsformaten auf der AMB 2022 in Stuttgart vertreten sein.

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