Leading Minds gegründet 3D-Druck: Neues Konsortium will Barrieren und Skepsis abbauen

Quelle: Materialise 2 min Lesedauer

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Unter dem Namen "Leading Minds" vereint eine neue Initiative führende Unternehmen aus der 3D-Druck-Branche. Gemeinsam will man die AM-Technologie für Anwender leichter zugänglich machen und die industrielle Einführung beschleunigen. 

Am Formnext-Messestand von Materialise hat sich das Konsortium der Öffentlichkeit präsentiert. (Bild: Karin Faulstroh)
Am Formnext-Messestand von Materialise hat sich das Konsortium der Öffentlichkeit präsentiert.
(Bild: Karin Faulstroh)

Das neue Konsortium, das auf der Messe Formnext im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt wurde, vereint klingende Namen wie  Ansys, EOS, HP, Materialise, Nikon SLM, Renishaw, Stratasys und Trumpf. Ziel des Konsortiums ist es, viele der Hindernisse zu überwinden, die der Einführung des 3D-Drucks im Wege stehen, und es den Fertigungsunternehmen zu ermöglichen, 3D-Drucklösungen effektiver zu integrieren und zu skalieren. 

Denn obwohl die Potenziale des 3D-Drucks vielversprechend sind, stehen viele Unternehmen weiterhin vor erheblichen Hindernissen bei dessen Implementierung. Laut einer Umfrage* erkennen zwar nahezu alle Unternehmen (98 %) die Bedeutung der Technologie, stoßen jedoch auf Herausforderungen wie Fachkräftemangel, hohe vermeintliche Kosten und komplexe Integrationsprozesse. Um diese Barrieren zu überwinden, sind branchenübergreifende Kooperationen notwendig – ein Ansatz, den Leading Minds direkt adressiert.

3D-Druck: Der Wechsel vom "warum" zum "wie" 

Die Diskussion verschiebt sich zunehmend von „Warum 3D-Druck?“ hin zu „Wie kann der 3D-Druck effektiv integriert werden?“. Genau an diesem Punkt setzt das Leading Minds-Konsortium an, um konkrete Strategien zu entwickeln, die den 3D-Druck als festen Bestandteil industrieller Fertigungsprozesse etablieren. Laut dem Konsortium "hat sich der 3D-Druck in verschiedenen Sektoren bewährt, indem er das Produktdesign verändert und hochgradig maßgeschneiderte Lösungen bietet. Heute ist der 3D-Druck dabei, sich von einer Nischeninnovation zu einer Großserienfertigung zu entwickeln. Um dies zu erreichen, muss die Branche die Skepsis überwinden und konkrete, skalierbare Lösungen liefern, die den 3D-Druck als Eckpfeiler der modernen industriellen Produktion festigen."

Das Ziel: Förderung der Zusammenarbeit für branchenweite Lösungen

Das Hauptziel des Konsortiums besteht darin, das Bewusstsein für die Potenziale des 3D-Drucks in weiteren Industrien zu stärken und bestehende Hindernisse zu beseitigen. Die Mitglieder sehen ihre Arbeit nicht nur in der Weiterentwicklung der Technologie, sondern auch in der Umsetzung praxisnaher Lösungen, um die Fertigungslandschaft langfristig innovativer und nachhaltiger zu gestalten.

Nächste Schritte: Eine gemeinsame Sprache für den 3D-Druck schaffen

Eine der ersten Initiativen von Leading Minds zielt darauf ab, die derzeitige Fragmentierung der branchenspezifischen Terminologie zu beseitigen. Momentan, so heißt es, erschweren unterschiedliche Begriffe und Standards die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Anbietern. Das Konsortium plant daher, einen einheitlichen Sprachrahmen zu entwickeln, der die Kommunikation erleichtert und die Zusammenarbeit in der Branche effizienter macht.

* 2023 Umfrage von B2B International unter 327 Herstellern in den USA, Deutschland und Japan

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