Vollautomatisierte Chargenbearbeitung 3D-Druck: Reinigen und Oberflächenfinish in einer Anlage

Quelle: Pressemitteilung 3 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Zur Formnext 2024 stellte AM Solutions eine Weiterentwicklung der S2-Anlage für den 3D-Druck vor. Die 2-in-1-Lösung ermöglicht die vollautomatisierte Chargenbearbeitung ganzer 3D-Druckjobs im 24/7-Betrieb.

Die neue Version der S2 für die vollautomatische Reinigung und Oberflächenbearbeitung überzeugt mit einem um 25 Prozent erhöhten Strahlmitteldurchsatz – für mehr Wirtschaftlichkeit und eine bessere Oberflächengüte.(Rösler Oberflächentechnik)
Die neue Version der S2 für die vollautomatische Reinigung und Oberflächenbearbeitung überzeugt mit einem um 25 Prozent erhöhten Strahlmitteldurchsatz – für mehr Wirtschaftlichkeit und eine bessere Oberflächengüte.
(Rösler Oberflächentechnik)

Reinigen und Oberflächenfinish in einer Anlage – das ist mit der Weiterentwicklung der S2 von AM Solutions möglich. Einige Optimierungen für den 3D-Druck sorgen für eine höhere Wirtschaftlichkeit und bessere Bearbeitungsergebnisse. Das italienische Unternehmen Weerg sicherte sich auf der Messe gleich zwei der neuen Anlagen sowie eine weitere S1.

Über die neue S2 zur vollautomatischen Reinigung und Oberflächenbearbeitung von Werkstückchargen aus pulverbasierten Druckverfahren im 24/7 Betrieb sagte David Soldan, Head of AM Solutions – 3D Post Processing Technology: «Das direkte Feedback unserer Kunden spielte eine zentrale Rolle, und unsere konsequente Ausrichtung an den Marktbedürfnissen hat sich bewährt.»

3D-Druck: Höherer Strahlmitteldurchsatz bei höherer Prozesssicherheit

Die Weiterentwicklung erreicht dank eines optimierten Strahlmittelkreislaufs einen 25 Prozent größeren Strahlmitteldurchsatz, was zu einer erhöhten Wirtschaftlichkeit und einer verbesserten Oberflächengüte beim 3D-Druck führt. Das Herzstück bleibt das PU-Schlaufenband, das durch besonders schonendes Teilehandling und eine gleichmäßige Strahlbearbeitung im Durchlauf überzeugt. In der neuen Anordnung sorgt es zudem für erhöhte Prozesssicherheit und verhindert ein Überfördern der Teile. Das Schlaufenband ist optimal geeignet für den Transport selbst äußerst fragiler Bauteile – egal, ob es sich um inhomogene Einzelstücke oder Serienfertigungsteile handelt.

Optimierter Reinigungsprozess und erhöhter Bedienerkomfort

Um die Strahlbearbeitung noch effizienter steuern zu können, kommt bei der neuen Anlage zeitweise eine zusätzliche Strahldüse zum Einsatz. Diese ist so positioniert, dass sie entgegen der Öffnung arbeitet und das Bauteil länger in seiner Position hält. Dadurch wird eine intensivere Bearbeitung ermöglicht und jedes Bauteil erhält ein gleichmäßig homogenes Strahlbild – ein entscheidender Vorteil für die Serienfertigung. Als Teil der Rösler Gruppe hat der Hersteller zudem sein Know-how aus der Oberflächenbearbeitung genutzt und das Prinzip der Trommelseparierung auf die neue Anlage übertragen. Während vorher ein kurzes Sieb für die Rückgewinnung des Strahlmittels vorhanden war, wird nun durch die Rotation der Trommel und die längere Durchlaufstrecke das Bauteil noch effizienter vom Strahlmedium und Staubanhaftungen befreit. Das Ergebnis ist ein höherer Reinigungsgrad, selbst bei sehr großem Durchsatz. Zudem wurde der Bedienkomfort durch ein integriertes Abfallfass mit Füllstandsüberwachung verbessert. Bei Anschluss eines Staubsaugers kann das Fass nun deutlich komfortabler und schneller entleert werden.

3D-Druck: Weerg investiert in zwei neue Anlagen

(vlnr) David Soldan, Head of AM Solutions - 3D post processing technology, Fabio Trotti, R&D Manager bei Weerg, Riccardo Leoni, Sales Manager Rösler Italiana /AM Solutions und Alessandro Tenderini, CEO von Weerg besiegeln auf der diesjährigen Formnext den Kauf von zwei neuen S2 und einer S1. (Bild:  Rösler Oberflächentechnik)
(vlnr) David Soldan, Head of AM Solutions - 3D post processing technology, Fabio Trotti, R&D Manager bei Weerg, Riccardo Leoni, Sales Manager Rösler Italiana /AM Solutions und Alessandro Tenderini, CEO von Weerg besiegeln auf der diesjährigen Formnext den Kauf von zwei neuen S2 und einer S1.
(Bild: Rösler Oberflächentechnik)

Seit 2022 setzt das italienische Unternehmen Weerg, Europas größter E-Commerce-Dienstleister mit 100 Prozent Eigenfertigung, auf verschiedene Nachbearbeitungslösungen des Herstellers. So kommen mittlerweile eine C1, S1, S2 sowie die gemeinsam mit HP entwickelte 3D Automatic Unpacking Station zum Einsatz. Der dadurch erzielte hohe Automatisierungsgrad verringert die Nachbearbeitungszeit um bis zu zwei Drittel bei reduziertem Personaleinsatz und optimierter Qualität. Bei solch guten Ergebnissen überrascht es nicht, dass sich das Unternehmen schnell für die neue Anlage interessierte und diese bereits auf Herz und Nieren prüfen konnte.

Die Ergebnisse konnten den 3D-Druck-Spezialisten vollends überzeugen, sodass dieser im Rahmen der Messe Formnext, neben einer weiteren S1, sich gleich zwei Anlagen sicherte. «Wir haben bereits mehrere Anlagen im Einsatz. Daher hatten wir hohe Erwartungen an die Weiterentwicklung der S2 – und diese wurden voll erfüllt», erklärt Matteo Rigamonti, Gründer von Weerg. «Besonders schätzen wir, dass AM Solutions eng mit seinen Kunden zusammenarbeitet und unser Feedback ernst nimmt, um die Maschinen kontinuierlich zu verbessern und optimal auf die Bedürfnisse des Marktes auszurichten.»

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung