Was zukunftsichere Cloudlösungen zur vernetzten Fabrik beitragen können

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Cloudlösungen gibt es viele, aber eignen sie sich zum Einsatz in der Fabrik? Mit seinen Cloud-Experten und einer etablierten IoT-Plattform möchte GFT die richtige Kombination für die Industrie bereitstellen.
Was zukunftsichere Cloudlösungen zur vernetzten Fabrik beitragen können

Quelle: ktsdesign/shutterstock

WER BEREITS vor der Corona-Krise auf Cloudlösungen im Unternehmen gesetzt hat, konnte in den vergangenen Monaten die Vorteile hautnah miterleben: Anwendungen, die Mitarbeiter problemlos aus dem häuslichen Wlan bedienen können, Bestellprozesse, die sich von überall regeln lassen, Maschinenparks, die aus der Ferne überwacht, gewartet und optimal ausgelastet werden können – immer kontaktlos und doch eng vernetzt.


Autoren

Anke Roser ist Senior Public Relations Manager bei GFT Deutschland.
Siegfried Wagner ist Geschäftsführer der GFT Tochter in-integrierte informationssysteme GmbH.


Mit besonderer Kombination zur Cloudlösung

Um dieses Potenzial zu fördern, bietet der IT- und Software-Dienstleister GFT Technologies SE eine ungewöhnliche, in dieser Ausprägung vermutlich einzigartige Kombination. Zum einen verfügt das international tätige Unternehmen mit rund 6.000 Mitarbeitern über mehrere hundert zertifizierte Cloud-Experten, pflegt enge Partnerschaften zu den großen Cloudanbietern dieser Welt – und kann bei Bedarf auch komplett deutsche Cloudlösungen liefern. Zum anderen hat GFT mit „Sphinx Open Online“ eine IoT-Plattform im Portfolio, die bereits seit vielen Jahren erfolgreich bei Automobilherstellern sowie vielen anderen Industrieunternehmen im Einsatz ist und wertschöpfende Shopfloor-Anwendungen bereithält.

Für den Betrieb von Cloudlösungen im Alltag von Fertigungsunternehmen gibt es drei grundlegende Szenarien:

• Produktionseinheiten sind weltweit auf mehrere Standorte verteilt und benötigen eine aktuelle, homogene Datengrundlage für relevante Entscheidungsprozesse.

• Die ausgelieferten Produkte, beispielsweise Maschinen oder Werkzeuge, sollen im Rahmen ihrer Nutzung Daten liefern, um den Kunden beim Einsatz zu unterstützen und Ausfallzeiten zu minimieren – Stichwort Fernwartung.

• Die fortschrittlichste Lösung ist es, die bereits durchgängig vernetzte Smart Factory von außerhalb des Shopfloors zu überwachen, zu optimieren und gegebenenfalls automatisch zu steuern.

So bringen Cloudlösungen Echtzeit-Transparenz über Standorte hinweg

Global agierende Unternehmen oder Segmente benötigen ohne Zeitverzug einen Überblick über relevante Kennzahlen ihrer Produktionsstätten, wie beispielsweise OEE, anstehende Aufträge, Zustand der Anlagen oder Verfügbarkeit von Produktions- und Verbrauchsmaterial – und zwar ohne Zeitverzug. Eine ideale Shopfloor-Lösung entsteht dann, wenn darüber hinaus Machine Learning Services aus der Cloud für lokale Problemlösungen integriert werden. Das lässt sich durch verteilte IoT-Plattformen wie Sphinx Open Online von GFT erreichen.

Eine lokale Instanz dieser Plattform erschließt diverse Daten aus unterschiedlichen Quellen, verknüpft diese intelligent miteinander, bereitet sie rollenspezifisch auf und reagiert autonom auf komplexe Ereignisse. Wenn es um übergeordnete Entscheidungen geht, fungiert die Cloud-Instanz als zentraler Serviceknoten über alle Standorte hinweg.

Ein Service auf Basis der IoT-Plattform von GFT ist beispielsweise das „Digital Teamboard“. Es bildet Shopfloor-Runden digital ab und ermöglicht konsistente Kommunikationswege im Team. Die Mitarbeiter und Produktionsverantwortlichen können die Echtzeit-Daten aus den angebundenen Quellen in grafischen Darstellungen visualisieren.

Das „Digital Teamboard“ liefert grafische Darstellungen der Echtzeit-Daten aus der Produktion und unterstützt so die Shopfloor-Kommunikation.
Bild: GFT

So gelingt die digitale Morgenrunde

Für die täglichen Besprechungen haben sie damit Diagramme von Fertigungs- und Qualitätskennzahlen vor Augen, sehen aber auch Störungen und Abweichungen von Standardprozessen. Um Verbesserungsprozesse voranzutreiben, bildet das Teamboard Problemur-sachen mit ihren Abhängigkeiten ab und unterstützt Lean Management-Methoden mit digitalen Workflows.

Weltweit bidirektionaler Austausch durch Cloudlösungen

Neben der Shopfloor-Transparenz sind Cloudlösungen prädestiniert für Funktionen der Fernwartung. Dabei geht es um Produkte, die aus verschiedenen Gründen remote gewartet oder mit wertschöpfenden Services ausgestattet werden sollen. Sei es um Zeit und Kosten zu sparen oder um in Pandemie-Zeiten kontaktlos zu arbeiten.

Via Cloud lässt sich der Fernzugriff von überall in der Welt bewerkstelligen, bei beliebig vielen Kunden an beliebigen Orten. Servicemitarbeiter verbinden sich über eine Weboberfläche schnell und sicher mit den Maschinen, Industrie-PCs oder Steuerungen und können auf diese Weise tief in deren Zustandsdaten blicken.

Gerade bei solchen Anwendungen macht es sich bezahlt, wenn die für den Datenaustausch genutzte IoT-Plattform nicht nur Informationen empfängt und auf Dashboards anzeigt, sondern bidirektional arbeitet. So wie Sphinx Open Online, wo alle Aufgaben wie Datenanbindung, Auswertung, Überwachung und Prognosen in einem zentralen Modell, dem Model in the Middle koordiniert werden. Die einzigartige Architektur vernetzt digitale Abbilder („Digital Twins“) von Anlagen, Systemen und Prozessen so, dass sie senden und empfangen und damit aus den Daten abgeleitete Optimierungen ausführen können. So lässt sich beispielsweise ein drohender Werkzeugbruch rechtzeitig erkennen und durch automatisch eingeleitete Maß-nahmen vermeiden.

Smart-Factory-Kombi aus Edge- und Cloudlösungen

Wer sich für eine wirklich umfassende Cloud-Anwendung entscheidet, reformiert das gesamte Unternehmen. Dann geht es darum, alle Bereiche zu inte-grieren und weit über den Shopfloor hinaus digital zu organisieren – entlang der kompletten horizontalen Wertschöpfungskette. Nutzt man hierbei definierte Regelwerke oder gar künst-
liche Intelligenz, lassen sich angeschlossene Systeme über die IoT-Plattform
automatisch steuern.

GFT wendet bereits bei vielen Kunden ein Hybrid-Konzept an: Der Digitalisierungsdienstleister stellt Sphinx Open Online mit allen praktischen Funktionen wie Alarming oder Ampelsystemen on premise (Edge) bereit und hält parallel eine Cloud-Instanz für übergeordnete Funktionen und die Nutzung intelligenter,
rechenintensiver Services vor.

Ein Teil der Anwendungen läuft dann lokal wie beispielsweise die Produktionsüberwachung und weitere vor-Ort-Workflows. Sollen jedoch Prognosen, Anomalie- sowie Spracherkennung, globale Einkaufs- oder Abrechnungslösungen und weitere Dienste ergänzt werden, dann bietet die Cloud-Instanz dafür sehr effiziente Möglichkeiten.

Die „Model in the Middle“-Architektur basiert darauf, dass digitale Zwillinge bidirektional zusammenarbeiten.
Bild: GFT

Migration in die Cloud

Sinnvolle Anwendungen für die Lösungen aus der Cloud gibt es im Alltag von produzierenden Unternehmen also viele. Dazu kommen die grundsätzlichen Vorteile der Cloud: keine Investition in eigene Hardware, kein lokaler Administrationsaufwand und ständig aktuelle Technologie. Bleibt die Frage, wie sich ein nicht auf Digitalisierung spezialisiertes Maschinenbau-, Automotive- oder Zulieferunternehmen für die richtigen Schritte und eine nachhaltige Zukunftsgestaltung entscheiden kann.

Hier kommen die Cloud-Experten von GFT ins Spiel. Von der Definition einer Cloud-Strategie über die Bewertung der bisherigen Applikationslandschaft bis hin zur Migration in die Cloud bieten sie eine Vielzahl individueller Leistungen an. Viele Unternehmen migrieren in die Cloud, um Skalierungs- und Kostenvorteile zu nutzen. Aber die Cloud kann auch zu mehr Kundenorientierung und Agilität beitragen – allein schon durch die Möglichkeiten der Analyse von Kundendaten und der Echtzeit-Datenverarbeitung. All dies gelingt mit fachkundiger Hilfe deutlich leichter.

Das GFT Team stützt sich auf praktische Erfahrungen und fundierte Kenntnisse der Cloud-Technologie, um die individuellen Vorstöße in die Cloud zu begleiten und um den richtigen Cloud-Dienst wie Google Cloud Platform, Amazon Web Services, Microsoft Azure oder auch die europäische Alternative Gaia-X beziehungsweise einen komplett deutschen Cloudanbieter zu wählen.

Wie die Industrie vom Finanz-Knowhow profitieren kann

Ein weiterer Pluspunkt von Cloudlösungen sind die neuartigen Ökosysteme, die durch sie entstehen können. GFT beispielsweise hat neben der Industrie ein starkes Standbein im Bereich Financial Services. Dadurch werden Geschäftsmodelle realisierbar, die Daten von Industrieunternehmen und von Banken kombinieren.

Ein Beispiel sind datenbasierte Kreditlösungen (Pay-per-Use), mit der Industriekunden ihre Maschinen nutzungsbasiert finanzieren können. Relevante Nutzungsdaten werden durch IoT-fähige Maschinen erfasst und übermittelt, die Tilgungsrate steigt und fällt mit dem Grad der Maschinenauslastung. Ein solches Pay-per-Use-Modell hat GFT fertig im Portfolio. jbi 


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