Warum MES-Entwickler Inqu jetzt zur Rosen-Gruppe gehört

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Inspektionsdienstleister Rosen kauft das MES Inqu – was dahinter steckt und was das für die MES-Anwender bedeutet.
Warum MES-Entwickler Inqu jetzt zur Rosen-Gruppe gehört

Quelle: Rosen

MES-Entwickler InQu Solutions ist im Rahmen eines Asset-Deals das Mitglied der Rosen-Gruppe, deren Wurzel ein 1981 von Hermann Rosen im niedersächsischen Lingen (Ems) gegründetes Ingenieurbüro ist. Die Rosen-Gruppe ist heute ein international agierendes Familienunternehmen, das mit 4000 Mitarbeitern im Bereich der zerstörungsfreien Werkstoffprüfung Inspektionsdienstleistungen an Pipelines und anderen komplexen Infrastrukturanlagen erbringt.

Was hat ein Inspektionsdienstleister mit MES zu tun?

Erste Kontakte zwischen beiden Unternehmen wurden bereits im Jahr 2018 geknüpft, als Rosen die Implementierung eines Manufacturing Execution Systems (MES) in seiner umfassenden, zentralen Fertigung in Lingen (Ems) plante und auf die InQu.MES-Softwarelösung aufmerksam wurde. Hier entstehen spezielle Geräte für die Inspektionsdienstleistungen. Aus der am Markt erhältlichen Palette von MES-Lösungen überzeugte InQu vor allem durch den ganzheitlichen und erweiterungsfähigen Ansatz.

Patrik Rosen, gleichzeitig Vertreter der Eigentümerfamilie Rosen sowie neuer Geschäftsführer der InQu Solutions GmbH, schaut positiv auf die zukünftige Zusammenarbeit: „Die Anbindung an die langfristig und in über 120 Ländern operierende Rosen-Gruppe bietet InQu Solutions die Stabilität eines erfolgreichen Familienunternehmens und einer weltweit operierenden Technologiegruppe. Sie ermöglicht Investitionen in hochmoderne IT-Werkzeuge und stärkt die Position der InQu Solutions am Markt erheblich.“

Diese Chancen für Inqu, Rosen und MES-Anwender ergeben sich

Die Anbindung an die langfristig operierende Rosen-Gruppe eröffnet die Chance, die Vision eines hochmodernen und integriert arbeitenden MES im Zeitalter von Industrie 4.0 und Smart Factory im Kontext des sehr breiten und tiefen Fertigungsumfelds der Rosen-Gruppe zum Nutzen der weltweit verteilten Kunden weiter zu entwickeln und zu erproben. Inqu Solutions wird die Referenzimplementierung der kompletten MES-Suite in den kommenden Monaten bei Rosen in der Sensor-, Elektronik-, Batteriepaket-, Kunststoff-, technischen Keramik- und der automatisierten Mechanikfertigung vollständig durchführen.

Die erprobte Fertigungsmanagement-Software soll auch zukünftig am freien Markt angeboten werden. Um die gesetzten strategischen Ziele zu erreichen, und um die zukünftigen Herausforderungen zu bewältigen, soll der Inqu-Standort in Dresden dazu erheblich ausgebaut werden.

Die InQu Solutions GmbH hat die MES-Softwarelösung sowie alle angestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der InQu Informatics GmbH zum 29. Mai 2020 übernommen.

Die Rosen-Gruppe

Das Unternehmen erzeugt die erforderlichen Informationen für sicherheitskritische Entscheidungen von Instandhaltungsarbeiten in den infrastrukturkritischen Branchen Öl, Gas, Wasserstoff und erneuerbare Energien. Die dafür notwendigen Inspektionssysteme und -geräte sind hochkomplex und werden größtenteils in Lingen (Ems) entwickelt, mit rund 90 Prozent Fertigungstiefe gefertigt, montiert, getestet und kalibriert. Danach werden sie weltweit von den insgesamt rund 30 regionalen Niederlassungen der Unternehmensgruppe zum Schutz von Mensch und Umwelt eingesetzt.


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