Vision 2016: Die Trends in der Bildverarbeitung

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Die Vision, Weltleitmesse für Bildverarbeitung, steht kurz bevor. Projektleiter Florian Niethammer von der Landesmesse Stuttgart schildert, was die Besucher auf der Vision 2016 erwartet.
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Die Vision, Weltleitmesse für Bildverarbeitung, steht kurz bevor. Projektleiter Florian Niethammer von der Landesmesse Stuttgart schildert, was die Besucher auf der Vision 2016 erwartet.

Was ist in diesem Jahr neu auf der Vision?

Niethammer: Neu sind in erster Linie die technologischen Weiterentwicklungen, die unsere Aussteller präsentieren. Die Vision bildet die Trends der Branche ab – für die Veranstaltung im November heißt das, dass wir Kameras sehen werden, die Informationen noch schneller und präziser verarbeiten. Aber auch Lösungen zum Einsatz von Bildverarbeitungssystemen, ohne die Industrie 4.0 nicht möglich ist. Für immer mehr Branchen ist Bildverarbeitung inzwischen unersetzlich, wenn es darum geht, hundertprozentige Produktqualität zu garantieren und auch in nicht-industriellen Branchen gewinnt die Technologie stetig an Bedeutung. Neben den aktuellen technischen Trends erleben wir, dass die Vision noch internationaler wird. Insbesondere bei Firmen aus dem asiatischen Raum, und dabei im Speziellen aus China, die immer selbstbewusster mit ihren Produkten auf dem europäischen Markt auftreten, sehen wir ein deutliches Wachstum. In diesem Jahr erreichen wir damit einen Auslandsanteil von fast 60 Prozent.

Was sind die diesjährigen technologischen Trends und Themenschwerpunkte?

Niethammer: Die diesjährige Vision hat aus unserer Sicht drei technologische Trendthemen: Embedded Vision, 3D-Bildverarbeitung und Hyperspectral Imaging. Zum Thema Embedded Vision findet am ersten Messetag eine Podiumsdiskussion statt. Zahlreiche etablierte Marktführer aber auch einige neue aufstrebende Unternehmen werden in Stuttgart zeigen, was die Technik möglich macht. Auch der Vision Award geht in diesem Jahr erneut an ein Unternehmen, das eine bahnbrechende Idee am Markt lanciert.

Ein stetig aktuelles Thema im Markt, das sich ebenfalls auf der Vision abbildet, sind Bildverarbeitungsstandards – hierzu organisiert die European Machine Vision Association (EMVA) gemeinsam mit weiteren Partnern eine Sonderschau. Bildverarbeitung in der Getränke- und Nahrungsmittelindustrie sowie in der Verkehrsbranche sind weitere Themenschwerpunkte der Vision 2016.

Welche Highlights können die Besucher der Vision erwarten?

Niethammer: Eines der besonderen Merkmale ist das umfassende Forenprogramm mit rund 90 Vorträgen in diesem Jahr. In den „Industrial Vision Days“ sowie dem „Vision application forum“ diskutieren Experten aus der ganzen Welt genau die Themen, die topaktuell sind. Ob „Fertigungskontrolle mit selbstlernender Smart Camera“ oder „Der chemische Fingerabdruck: Neue Möglichkeiten für die industrielle Bildverarbeitung“ – die einzelnen Vortragstitel zeigen bereits das imposante geballte Know-how, das an drei Tagen Vision in Stuttgart versammelt ist. Ergänzt wird das Forenprogramm optimal mit der „School of Vision“ – hier können sich Messebesucher in 14 Sessions kompaktes Fachwissen, Praxistipps und Anwendungswissen aneignen. Wichtige Bildverarbeitungsinstitute präsentieren sich übrigens im Rahmen der „VDMA Technologietage“ mit aktuellen Forschungsthemen. Drei Tage vollgepackt mit Bildverarbeitung pur: Darauf hat die Branche zwei Jahre gewartet und wir bei der Messe  Stuttgart freuen uns darauf, dass es bald losgeht!

Was ist das besondere an der Vision als Bildverarbeitungsevent?

Niethammer: Auf keiner anderen Veranstaltung wird das komplette Spektrum der Bildverarbeitungstechnologie abgebildet wie auf der Vision– das macht die Veranstaltung zur absoluten Weltleitmesse. Die Vision ist der Marktplatz für alle Komponenten-Hersteller und Plattform für Systemanbieter und Integratoren. Hier in Stuttgart informieren sich OEMs, Maschinenbauer und Systemhäuser über die neuesten Innovationen und Endanwender treffen auf eine Vielzahl an Systemintegratoren.

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